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Sonntag, 5. Juli 2015

Das schöne Leben in der Bretagne mit Galette bretonne

Nachdem ich euch schon mit nach Bordeaux genommen habe, möchte ich euch heute in die wunderschöne Bretagne entführen, genauer gesagt nach Quimper. Nachdem ich die erste Nacht meiner Reise in Paris verbracht habe, ging es direkt mit dem Zug nach Westen an die herrliche bretonische Küste. Da das einzige Hotel, welches ich im Voraus gebucht hatte, das erste in Paris war, habe ich es mir also am ersten Abend auf meinem kleinen Balkon über den Dächern von Paris gemütlich gemacht und das Netz nach einem gemütlichen B&B - in Frankreich auch Chambre d'hotes genannt - durchforstet. Und was soll ich sagen - ich habe einen wahren Schatz entdeckt. Etwas außerhalb von Quimper mitten in der herrlichen bretonische Landschaft liegt das wunderschöne Haus  Le Logis du Stang von Annie und Gerard Hervé umgeben von einem traumhaften Garten. Ich hatte das Glück inmitten der Rhododendron- und Camelienblüte anzukommen - in jeder Ecke des Gartens blühte es in allen Farben - Egal ob Azaleen, Apfelbäume oder eben Camelien und Rhododendren.


Sonntag, 16. November 2014

Chewy Brownies - Vegan, Zucker- UND Glutenfrei

So jetzt kommt ein Rezept, dass ist echt verrückt. Eigentlich klingt Vegan, Zucker und Glutenfrei für viele in erster Linie mal nach "Spaßbefreit".
Aber jetzt mal ganz ehrlich. Die sind mega lecker! UND einfach!  Ich würde behaupten das Rezept braucht insgesamt bis alles im Ofen ist sicher unter 30 Minuten! Einzige Vorraussetzung: ihr habt einen guten Stand- oder Stabmixer. 




Dienstag, 11. November 2014

Fernöstliche Kürbis-Mango Suppe

Auf den letzten Drücker- die Kürbis Saison ist ja schon fast rum- kommt jetzt noch ein wirklich Hammer Kürbissuppen-Rezept. Ich weiß, Kürbissuppen-Rezepte gibt es wie Sand am Meer und alle haben "jetzt wirklich ein ganz besonderes und super leckeres". Aber ich muss euch sagen: Bitte herhören! Ich habe hier ein wirklich ganz besonderes und super leckeres Rezept! Echt!



Mittwoch, 8. Oktober 2014

Quinoapfanne mit gebackenem Rosenkohl, Pilzen und Granatapfel


Und weiter geht's im Herbst! Nach der Kürbis- wird jetzt die Kohlzeit eingeläutet. Rosenkohl ist dabei ja ein Vertreter dieser Sorte der die Geister scheidet. Ich aber bin ein großer Fan, insbesondere wenn er, wie in diesem Rezept mit Chilli Flocken, Salz und Olivenöl knusprig gebacken ist. Rosenkohl ist eben deutlich versatiler als viele denken und sollte meiner Meinung nach nicht nur als schnöde, gedämpfte Beilage in traurigen Kantinen weilen müssen. Obendrein ist der Gute auch noch super gesund. Er ist einer der besten Vitamin C-Lieferanten und außerdem stecken in ihm B-Vitamine, etwas Kalium, Zink, Vitamin K und natürlich ein Haufen Ballaststoffe (mehr dazu hier). Am besten schmeckt er nach den ersten Nachtfrösten- dann ist er außerdem noch etwas bekömmlicher.

Quinoa


Sonntag, 27. Juli 2014

Wassermelonen-Thymian-Granita

Auch wenn sich die Sonne heut ein wenig versteckt, gibts heute trotzdem ein leckeres Wassermelonen-Thymian - Granita! Mir scheint, die Wasser-melone ist DER Star des Sommers - überall sieht man leckere Melonen-rezepte, egal ob süss oder herzhaft! Julis Melonensalat mit Feta ist mein Sommerfavourit und landete in bunt abgewandelter Form (zum Beispiel mit Thymian statt Petersilie) auf bisher jeder Grillparty des Sommers!
Und weil Eis unverzichtbar zum Sommer dazu gehört, dachte ich mir - warum nicht auch mal eiskalte Melone?? Da die Kombi aus fruchtig-frisch und Kräutern schon bei Evas Zitronen-Basilikumsorbet so wunderbar funktioniert hat, hab ichs einfach mal mit Melone und Thymian versucht! FAZIT: seeeehr lecker!

Samstag, 21. Juni 2014

Chia-Vanille-Pudding mit Erdbeer- und Pfirsichtopping

Ihr Lieben, 
heute gibt es eine Premiere - unseren allerersten Gastpost von der wunderbaren Janna! 

Neulich haben Janna und ich uns Samstag morgens was Gutes gegönnt und ausgiebig in der Sonne gefrühstückt. Janna hat mir ein ayurvedisches Frühstück serviert und es war einfach göttlich!!! Es gab Chiapudding, Früchtebrot, einen leckeren grünen Smoothie, Kokossahne und viiiiiiel frisches Obst! Ich muss euch sagen, ich bin kein Süss-Frühstücker und Vegan leben könnte ich mir für mich auch nicht vorstellen, da ich ungern auf Milchprodukte  und gelegentlich auch mal Fleisch verzichten würde, aber dieses vegane! Frühstück hat mich einfach umgehauen! Genau das richtige um ins Wochenende zu starten! Und weil es so wunderbar war, habe ich Janna gebeten, die Rezepte und ein paar Erklärungen für euch aufzuschreiben! Heute gehts los mit Chiapudding und was es mit Chiasamen so auf sich hat!

Superfood Chia-Samen in Form eines leckeren Chia-Vanille-Puddings mit Erdbeer- und Pfirsichtopping

Überall hört man derzeit von sogenannten „Superfoods“ und geheimnisvolle Zutaten halten Einzug in die Küche. Doch was versteckt sich hinter diesem Begriff eigentlich und für was sind sie gut?
Superfoods sind Lebensmittel, die komplett unverarbeitet sind und über ein wertvolles Spektrum an nährenden Inhaltsstoffen verfügen, wie z.B. Vitamine und Mineralstoffe. Selbst bei geringem Konsum können Superfoods einen Speiseplan daher erheblich aufwerten.
Eines dieser „Supernahrungsmittel“ sind Chia-Samen. Das Maya-Wort bedeutet „Kraft, Stärke“ und in der Tat sind die kleinen schwarzen Samen der Wüstenpflanze Salvia hispanica vollgepackt mit Omega-3-Fettsäuren, Calcium und Antioxidantien. Zeitgleich sind die Chia Samen in ihrer Verwendung unglaublich vielseitig und können sowohl im Salat, Smoothies und Müslis Verwendug finden.
Bei dem folgenden Rezept handelt es sich um einen Chia-Vanille-Pudding mit Erdbeer-  oder Pfirsich-Topping, der sich sowohl zum Frühstück als Dessert oder einfach zwischendurch sehr gut eignet. Es kann sowohl die verwendete Milch als auch das Früchte-Topping nach Lust und Laune abgewandelt werden- und super schnell geht’s auch noch :-)

Chia-Vanille-Pudding

(die Zutaten reichen für 2 große Portionen und der Pudding ist gekühlt 5 Tage haltbar)

Zutaten:

  • 2 Tassen Milch (Mandelmilch, Reis-Kokos, Sojamilch)
  • ½ Tasse Chia-Samen
  • 1 Vanilleschote
  • Ggf. ein wenig Süße (Ahornsirup, Agavensirup, etc.)
  • Eine Handvoll frische Erdbeeren und 2 frische Pfirsiche

Milch, Chia-Samen, Vanillemark in eine Schüssel geben und gut vermengen. Über Nacht oder mindestens eine Stunde quellen lassen. Sollte der Pudding zu dickflüssig sein einfach noch etwas Wasser oder Milch hinzugeben.
Für das Topping jeweils die Erdbeeren und Pfirsiche fein pürieren. Auch hier kann man bei Bedarf noch etwas Süße oder weitere Gewürze hinzugeben.

Den Chia-Pudding und das Früchte-Topping schichtweise in ein Glas geben-fertig ist der gesunde Snack!


Ich bin zum absoluten Chia-Fan geworden - probiert es doch einfach mal aus! seeeehr lecker!
liebe Grüße 
Franzi

Sonntag, 25. Mai 2014

Taco trifft (Koriander-)Pfannkuchen- und wie man eine gute Guacamole macht

Da ich momentan in Mexiko wohne, das aber nur für 3 Monate, habe ich in unserer Air B&B Wohnung leider nur eine minimalistisch ausgestattete Küche: zwei Töpfe, zwei Pfannen, ein Pfannenheber und zwei Messer. Das wars. Mein Herz blutet. Jetzt muss ich eben schonmal kreativ werden. Mein geliebtes Linsenmousakka das ich hier so gerne posten wollte ist auf Grund fehlender Ausstattung und mangelhafter Zutaten ganz schön in die Hose gegangen. Und auch in Restaurants habe ich schonmal richtig daneben gegriffen. (wie zum Beispiel bei diesem hübsch aussehenden Wagen in der Nähe von Bellas Artes...)




Mittlerweile weiß ich aber auf was ich achten muss und wo die Tacos einfach super frisch und lecker schmecken. Aber wir können ja nicht jeden Tag auswärtig essen. Obwohl solch schöne Orte wie dieser hier da sehr verlockend sind (das Azul Historico in der Altstadt, welches mir von Steffi empfohlen wurde): 




Aber um eben mal daheim zu essen (und um unsere schöne Dachterasse genießen zu können) habe ich meine mexikanischen Lieblings Zutaten: Avocado, Limette, Koriander, Tomate und Knoblauch (wie auch schon bei diesem Gericht) zusammengeworfen und Deutsch-Mexikanische Freundschaft am Herd gefeiert. 
Es ist quasi ein deutscher Pfannkuchen den ich mit Koriander gepimpt habe, der dann aber wie ein Taco gefüllt wird. Ich mag ja solche Essen total gerne die etwas "interaktiv" sind. So wie Fondue oder Raclette oder eben solche Taco-Pfannkuchen- jeder füllt seinen so wieder er gerade mag. So bleibt das Essen außerdem etwas abwechslungsreich. Verzeiht die Fotos die auf Grund mangelnden Lichtes diese Leckerei eben nicht ganz ins "rechte Licht" rücken wie ich mir das gewünscht hätte.






Zutaten:

Für die Pfannkuchen:

400 gr Mehl (Maismehl oder 405)
5 Eier
200 ml Milch
40 gr Koriander
eine Prise Salz

ein gutes Rezept für eine Vegane alternative findet ihr auf Leas Blog: Veggies


Für die Gemüsefüllung:

2 Paprika
2 Zwiebeln
2 rote Chilli
1 Knoblauchzehe
etwas Olivenöl


Für die Guacamole:

(deutlich detaillierte Anleitung findet ihr auf einem meiner "all-time-favourite" Blogs 101cookbooks)
1 Knoblauchzehe
1/2 TL Salz
4 reife Avocados (Raumtemperatur)
2 Limonen (bzw deren Saft)


Des weiteren:

Frische Tomaten (kleingeschnitten)
Creme Fraiche oder Saure Sahne
Mexikanische Sauce: nach Geschmack (ich habe Bufala verwendet)
je nach Laune auch noch etwas Salat und Mais





Und so wird's gemacht:

Pfannkuchen:

  1. die Eier gut verquirlen und dann mit der Milch vermengen. 
  2. Nun langsam das Mehl dazugeben und immer kräftig rühren damit es nicht klumpt
  3. die Konsistenz sollte sehr flüssig sein- damit die Pfannkuchen schön dünn werden
  4. Jetzt noch das Salz und den kleingehackten Koriander dazugeben
  5. Wenig Teig in die heiße Pfanne geben und gute verteilen, von beiden Seiten anbraten und dann warmstellen bis alle Pfannkuchen fertig sind

Gemüsefüllung:

  1. In einer Pfanne das Olivenöl mit den kleingeschnittenen Chilis erhitzen
  2. Zwiebeln in Ringe schneiden und in die Pfanne geben
  3. Paprika in dünne Streifen und Knoblauch kleinschneiden
  4. wenn die zwiebeln glasig sind, die Paprika und den Knoblauch dazugeben, braten bis alles "durch" ist

Guacamole:

  1. vermische das Salz mit der Knoblauchzehe und zerdrücke es zu einer Paste
  2. Halbiere die Avocados, entferne den Kern und hebe das grüne Fleisch mit einem Löffel aus der Schale- achte darauf das du besonders auch die Avocado naher der Schale erwischst: das schmeckt am besten!
  3. gebe den Knoblauch dazu und zerdrücke/vermische alles mit einer Gabel- je nach belieben wie "stückig" man seine Guacamole mag
  4. Gebe den Limettensaft dazu- je nach Geschmack und es kann des weiteren noch mehr Salz oder Zwiebeln, Koriander und Schnittlauch dazugegeben werden

Um das ganze zu essen, gebe einen Pfannkuchen auf den Teller und verteile nach belieben die Zutaten: Gemüse, Guacamole, saure Sahne, Tomaten, Mexikanische Sauce und evtl Salat und Mais. Falte das ganze zu einem Wrap (erst unten einmal umschlagen, dann von den Seiten) und beiße rein!

Viel Spaß!
xx Eva

Montag, 5. Mai 2014

Sommerlicher Maracuja-Möhren Kuchen mit Cream Cheese Frosting (vegan)

Ich war neulich zu einem Geburtstag eingeladen und machte es mir zur Aufgabe einen veganen glutenfreien Kuchen zu backen der nicht so schmeckt als wäre auf irgendetwas verzichtet worden. Und es ist mir tatsächlich gelungen: angelehnt an ein Rezept aus Lilly Vanillys Kochbuch „Sweet Tooth“ ist dieser vegane Sommerkuchen entstanden, der wirklich richtig saftig ist, und frisch schmeckt, fast vielleicht wie ein sommerlicher Früchtekuchen. Es fällt mir wirklich schwer den Kuchen geschmacklich zu beschreiben, denn er ist „ganz anders“ (im positivsten Sinne). Außerdem ist er sehr hübsch anzusehen, da er im klassichen „Englischen Kuchenformat“ ist, also zwei Böden mit Frosting dazwischen und hüberscher Deko obendrauf. Leider sind die Bilder nicht so gut gelungen da ich nur meine Handykamera parat hatte- aber backt ihn nach und überzeugt euch selbst! Sicherlich klappt der Kuchen auch gut mit herkömmlichen (nicht veganen) Zutaten und mit z.b. Dinkelmehl, aber ich muss sagen, dass mir die vegane Version insbesondere das vegane Frosting sehr gut geschmeckt hat. Sicherlich spart man sich so obendrein noch einige Kalorien. Mit  der nicht-veganen, nicht-glutenfreien Variante auf der anderen Seite spart man sich etwas Geld, denn die „spezial“ Zutaten sind etwas teurer, ich habe daher immer beide Varianten mit angegeben.


Zutaten

175 ml Ahornsirup (wahlweise Honig)
75 ml Wasser
120 ml Mango/Maracuja Smoothie (ich habe den von „True Fruits“ verwendet)
125 g vegane Butter (ich die von Alsana verwendet, ich denke „echte“ Butter geht auch gut)
250 g geschälte und geriebene Karotten/Möhren
45 g Rosinen (kleingehackt)
45 g Datteln (kleingehackt)
Das Fleisch von zwei frischen Maracuja
Saft und Schale (gerieben/Zesten) einer Orange
Etwas Zimt (je mehr desto „winterlicher“ wird es)

225g Vollkorn-Dinkel Mehl (oder wer es Glutenfrei möchte: Halb Erdmandel- halb Teffmehl funktioniert auch gut)
2 TL Backpulver
100 g Walnüsse, geröstet und zerbrochen

Für das Frosting:

250 g Frischkäse (ich habe veganen auf Soja Basis verwendet)
100g Butter (ich habe vegane verwendet)
200 g Puderzucker
nach belieben frische Vanille

Für das Topping:

50g gehobelte Mandeln, geröstet
Fleisch einer Maracuja

Außerdem: zwei kleine Kuchenformen (ich habe 24 cm Durchmesser verwendet)

Und so wird’s gemacht:


  1. Heize den Ofen auf 180° vor (Umluft)
  2. Erhitze in einem Topf den Ahornsirup,  das Wasser, den Smoothie, die getrockneten Früchte, die Orange (Schale und Saft) und den Zimt. Gebe die Butter dazu und lasse sie schmelzen. Koche das ganze für 5 Minuten, nehme die Masse vom Herd und lasse sie auf Raumtemperatur abkühlen
  3. Gebe das Mehl, das Backpulver und die Nüsse zusammen und vermische es gründlich.
  4. Hebe den Nassen Teig unter die trockene Menge und verteile jeweils die Hälfte in den beiden (vorgefetteten) Backformen. (Wer nicht zwei hat kann die Böden einfach auf zwei mal backen)
  5. Backe die Böden für 20 Minuten oder bis sie goldbraun sind und ein Zahnstocher „sauber“ herauskommt. Nehme die Böden aus dem Ofen und lasse sie 10 Minuten kühlen bevor du sie aus der Form nimmst
  6. Verquirle die Zutaten für das Frosting. Gebe etwas von dem Frosting auf den unteren Boden, lege den zweiten darauf und gebe den Rest des Frostings auf den oberen Boden. Verstreiche es glatt
  7. Dekoriere den Kuchen nun mit gerösteten Mandeln und Maracuja


Viel Spaß und guten Appetit!!
xx Eva


Sonntag, 4. Mai 2014

Mexikanischer Linsensalat mit Avocado, Koriander und Limetten

 Ich hoffe diesen Post liest kein Mexikaner, denn diesen Salat "mexikanisch" zu nennen ist vermutlich recht frech... Ich bin heute seit einer Woche in Mexico DF und liebe es soweit! Und für dieses Gericht habe ich einfach alle Zutaten die hier häufig verwendet werden und mir schmecken in einem Salat kombiniert - deshalb ist er für mich eben mexikanisch. Fast alle Zutaten bekommt man gut in Deutschland, aber sie müssen richtig reif sein und in Saison. Die Tomaten zum Beispiel schmecken hier fantastisch- saftig, durch und durch rot und geschmackvoll. Besonders angetan haben es mir aber die "grünen Tomaten" die Tomatillo heißen - die habe ich tatsächlich noch nie in Deutschland gesehen. Sie haben auch eine ganz andere Konsistenz - haltet mal die Augen auf ob ihr ihnen im Supermarkt über den Weg lauft und greift zu! Und selbstverständlich gibt es in dem Gericht Avocados - die hier fast nichts kosten und (fast) immer perfekt schmecken! Dazu Koriander, grüner Chili und am Ende darf die Limette nicht fehlen - die steckt hier auch in allem drin oder wird darübergeträufelt. 




Nur jetzt kommt das große Problem: die Limettenpreise sind durchs Dach geschossen. Ein Skandal! Ein Skandal der mich zum schmunzeln bringt. Folgendes ist passiert: Mexiko ist ein Haupt-Limetten-Anbauer (neues Wort) und nach einer eh schon schlechten Saison für den Limetten Anbau klaut jetzt ein Drogenkartell namens "Knights Templars" die Limetten von den Höfen und erhebt horrende Steuern. Und was geschieht dadurch? Die Preise sind derart gestiegen, dass in den Staaten Besitzer von Mexikanischen Restaurants ihre Kunden aufrufen aus dem eigenen Garten Limetten mitzubringen/zu spenden und dafür einen Cocktail gratis zu bekommen! (mehr dazu, und zu dem Skandal findet ihr hier). Ich hoffe das dies nur die USA betrifft und es in Deutschland weiterhin bezahlbare Limetten gibt, damit ihr diesen leckeren Salat machen könnt!




Zutaten

für 3 Personen

250 gr Linsen (nach Geschmack, ich mag immer gerne Pardina Linsen, ich habe hier wohl so eine Art mexikanische Tellerlinse verwendet)
1 Gemüsebrühwürfel
3 große Rote Tomaten
2 Tomatillos
1 Frühlingszwiebel
1 grüne Chili
40 gr Koriander
8 Limetten
2 Reife Avocado (die müssen schwarz und mit dem Finger gerade so "eindrückbar" sein)
2 EL Olivenöl


und so wird's gemacht

  1. Die Linsen nach Angabe (einweichen) und kochen, und in das Wasser einen Gemüsebrühwürfel geben
  2. Währenddessen alles Gemüse (außer den Avocados) nach Belieben Kleinschneiden und die Limetten in ein Glas auspressen
  3. Wenn die Linsen fertig sind, abgießen und vom Herd nehmen. Direkt die kleingeschnittene Chili und Frühlingszwiebel dazugeben und vermengen
  4. Wenn die Linsen dann lauwarm sind, den Limettensaft dazugeben, das Öl, das Gemüse (außer den Avocados) und den Koriander daruntermengen
  5. Jetzt werden die Avocados aufgeschnitten, mit einem Löffel aus der Schale befreit und in Streifen geschnitten. Alles anrichten und los geht's!

¡Que aproveche!

xx Eva

Sonntag, 13. April 2014

Arabisches Fest zum Tatort: Hummus, Labneh und Baba Ganoush

Ich liebe Arabisches Essen!  Und wie passend, dass wir auch noch eine neue Arabische Mitbewohnerin haben- die kann mir natürlich noch einiges beibringen! Und weil dazu Lisbeth auch noch die Aktion "Tatortknabbereien" in's Leben gerufen hat gibt es heute also auch etwas kleines arabisches zum Sonntagskrimi.
Die „Basics“ der Arabischen Küche, Hummus, Baba Ghanoush und Labneh passen zu fast jedem Arabischen Mahl und sind einfach genial im Alltag- als Brotaufstrich, Dip oder eben Tatort Knabberei.




Hummus ist den meisten wahrscheinlich bekannt, eine  cremige Kichererbsen Paste die zu ganz vielem passt. Baba Ghanoush ist auch eine Art Creme aber etwas frischer und besteht aus „verbrannten“ Auberginen, es schmeckt so also ein bisschen rauchig. Und zu guter letzt Labneh- im P
rinzip ist es nur eine Form von Joghurt, schmeckt aber etwas herber und ist deutlich fester.
Am liebsten esse ich das ganze mit Arabischem Brot (so eine Art dünner Fladen den es in jedem Türkischen Supermarkt gibt), Möhren, Stangensellerie und vielleicht noch Falafel und los geht’s. Alle drei „Cremes“ kann man super vorbereiten und insbesondere der Hummus, aber auch das Baba Ghanoush halten sich recht lange im Kühlschrank oder können tiefgefroren werden- es lohnt sich also gleich größere Mengen zuzubereiten.



Hummus (Vegan)

(für 4)

Zutaten

250 gr getrocknete Kichererbsen
1 TL Backpulver
270 gr Tahini Paste (Sesam Paste z.b. aus dem Reformhaus oder Türkischen Supermarkt)
4 TL frischer Zitronensaft
2 Zehen Knoblauch (zerdrückt)
100 ml eis kaltes Wasser
Salz

Und so wird’s gemacht:

Die Kichererbsen müssen am Abend voher gewaschen und in mindestens 500 ml kaltem Wasser eingeweicht werden (wenn’s mal schnell gehen soll gehen auch Kichererbsen aus der Dose, ist aber geschmacklich nicht ganz so gut)


  1. Die Kichererbsen abtropfen lassen und dann auf höchster Stufe mit dem Backpulver in einem Topf 3 Minuten lang unter ständigem rühren kochen
  2. 1,5 Liter Wasser dazugeben und zum kochen bringen, 20-40 minuten kochen lassen und zwischendrin immer wieder den Schaum und die „Häute“ der Erbsen abschöpfen. Die Erbsen sind fertig wenn man sie zwischen den Fingern leicht aufbrechen darf, sie sollen aber nicht „matschig“ sein
  3. Die Kichererbsen nun wieder abtropfen lassen (jetzt sind es ca 600 gr) und in einen Mixer geben oder mit dem Pürierstab bearbeiten, bis eine feste Masse entstanden ist.
  4. Nun die restlichen Zutaten dazugeben, das Wasser zu allerletzt und nicht zu schnell bis eine Creme entstanden ist
  5. Das Hummus sollte zum verspeisen Zimmertemperatur haben, deshalb sollte man es entweder noch 30 Minuten stehen lassen oder in den Kühlschrank geben und 30 Minuten bevor es gegessen werden soll wieder herausholen.

Baba Ghanoush (gebrannte Auberginen Paste) (Vegan)

(für 4)

Zutaten

4 große Auberginen (ca 1,5 kg)
2 Knoblauch Zehen (zerdrückt)
1 Zitrone (davon die geriebene Schale und 2 TL Saft)
5 TL Olivenöl
5 TL gehackte glatte Petersilie
2 TL gehackte Minze
½ Granatapfel und dessen Kerne
Salz und schwarzen Pfeffer

Und so wird’s gemacht:



  1. Das wichtigste am Baba Ghanoush ist die Zubereitung der Aubergine. Wenn du einen Gas Herd hast, pack die ganzen Auberginen direkt auf die Flammen und röste sie unter gelegentlichem Wenden ca 15 Minuten bis die Haut verbrannt, schwarz und „bröckelig“ und das Fleisch weich ist. Wenn du aber keinen Gasherd hast (so wie ich...) schneide die Haut der Auberginen ein, gebe sie auf ein Blech und grille sie im Backofen für ungefähr eine Stunde, wende sie ca alle 20 Minuten. Ein Trick könnte sein einen Holzlöffel in den Ofen zu stecken, so dass die Tür offen bleibt, heiße Luft entweichen kann und der Überhitzungsschutz des Ofens „ausgetrickst“ wird. Wenn die Auberginen fertig sind (siehe oben) lasse sie ca 20 Minuten auskühlen.
  2. Löffele das „Fleisch“ aus und werfe die Haut weg.
  3. Gebe den Knoblauch, die Zitrone (wie in den Zutaten beschrieben) Olivenöl  und 1 TL Salz dazu, püriere es, falls es nicht schon weich genug ist und lass es mindestens 1h marinieren
  4. Wenn es bereit zum servieren ist, mische die Kräuter unter das Püree und gebe die Granatapfelkerne dazu.

Labneh


Zutaten

500 gr Griechischen/Türkischen Joghurt
Salz
75 gr Pinienkerne
etwas Olivenöl und Chillipulver

und so wird’s gemacht:

Ein Küchensieb mit glatten Küchentuch (oder ähnlichem) auslegen und in einen Topf geben so das noch etwas Platz zwischen Topf und Sieb ist. Nun den Joghurt hineingeben und über Nacht stehen lassen. So tropft die Molke ab und der Joghurt wird fester (umso länger man ihn stehen lässt um so fester natürlich, lässte man ihn 24h stehen kann man sogar kleine kügelchen formen).

Aus dem Sieb nehmen, etwas salzen und mit Olivenöl, Chillipulver und gerösteten Pinienkernen dekorieren.

xx Eva