Posts mit dem Label Vorspeise werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Vorspeise werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 15. Juni 2014

Spanische Tortilla als Weltmeisterschafts und Tatortknabberei

Es ist mal wieder Sonntag und Zeit für den Tatort - und weil es bei Lisbeth eine ganz wunderbare Sammlung an Tatortknabbereien gibt, wollen wir uns natürlich auch in der Sammlung verewigen ;-) 

Dieses Rezept zu schreiben brannte mir schon lange auf der Seele, denn Tortilla mache ich jetzt seit vielen Jahren und es ist ein Gericht das einerseits wahnsinnig einfach ist, aber andererseits auch ganz schön schiefgehen kann. Und da ich es erstmals in meinem ERASMUS Semester von meiner Spanischen Mitbewohnerin gezeigt bekommen habe und dann erst neulich nochmal in die Schule bei meiner Cousine (bzw viel mehr ihrem spanischen Freund) gehen durfte möchte ich es jetzt mit euch teilen. Ich zähle eine gute Tortilla absolut zu den Soulfoods, außerdem lässt es sich gut vorbereiten, geht einigermaßen schnell und macht sich natürlich super zum Tapas-Abend, als Vorspeise, als Tatortknabberei etc. Ein All-round Talent quasi.




Wenn ihr mit Schrecken die lange Anleitung unten seht, macht euch keine Sorgen! Ich habe nur jeden Schritt ganz genau beschrieben, damit auch sicher nichts schief geht! Denn die Zubereitung und die Zutaten sind- ähnlich wie bei einer guten Guacamole (die beste findet ihr hier oder wie von mir beschrieben hier) -  absolut essentiell. Frische freilaufende Bio Eier, schmackhafte festkochende Kartoffeln und natürlich gutes Olivenöl sind ein muss. Wusstet ihr überhaupt das 56,2% des Weltolivenöls aus Spanien kommt? Und jeder immer italienisches kauft, das dann aber aus spanischen Oliven gemacht oder nur anders gelabelt wird? Da die Spanier leider einfach schlechtes Marketing machen hat spanisches Olivenöl einfach noch nicht den Namen den es eigentlich verdient... Mehr dazu könnt ihr hier lesen. So und jetzt ran an den Herd und viel Spaß!




Zutaten

(für 2 Personen / eine 20cm Tortilla)

2 sehr große Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Lorbeerblätter
ca 300 ml gutes (spanisches) Olivenöl
6 Eier
einen Schuss Sahne
Salz & Pfeffer

Kleine Pfanne (ca 20 cm)

Und so wird's gemacht:

  1. Schneidet die Kartoffeln in feine Streifen (so wie auf dem Bild)
  2. Erhitze derweilen das Olivenöl in der Pfanne (da schreit die deutsche Seele auf "aber mit Olivenöl darf man nicht kochen" und "das teuere Öl" aber der Spanier macht das so- und das gute ist: das Öl könnt ihr bis zu einer Woche aufheben und wieder/weiterverwenden)
  3. Wenn das Öl richtig heiß ist und "brodelt" gebt die Kartoffeln dazu- sie werden jetzt quasi frittiert und müssen deshalb komplett von Olivenöl bedeckt sein (wie im Bild) Außerdem gebt jetzt die Lorbeerblätter und die geviertelte Knoblauchzehe dazu (diese werden später nicht weiter verwendet und geben nur dem Öl einen besseren Geschmack)
  4. Währenddessen schneide die Zwiebeln und gebe sie dann zu den Kartoffeln wenn diese schon gar aber weder hart noch gebräunt sind. 
  5. Wenn sowohl die Kartoffeln als auch die Zwiebeln leicht gebräunt sind nehme sie aus dem Öl (verwerft den Knoblauch und die Lorbeerblätter). Dazu eignet sich am besten ein Schaumlöffel. Gebe sie nun auf ein Küchentuch um das überschüssige Öl abzunehmen.  TIPP: Ich mache häufig zwiebeln und Kartoffeln separat und auch in kleineren Rationen um etwas Olivenöl zu sparen
  6. Verquirlt nun die Eier mit einem kleinen Schuss Sahne und etwas Salz und Pfeffer.
  7. Gebt die Kartoffeln und zwiebeln zurück in die heiße Pfanne und gebt nun die Eiermischung drüber- diese sollte die Kartoffeln nur minimal bedecken (lieber zu wenig als zu viel Ei!!) Am besten ist die Tortilla in etwa gute zwei Finger hoch (nicht wie auf meinem Bild welches der sehr flachen Pfanne geschuldet war)
  8. Nun bratet die Tortilla auf mittlerer Stufe bis sie auf der Unterseite leicht braun ist (dann ist sie oben im besten Fall noch gar). Dann wendet sie mit Hilfe eines Tellers (Teller auf Pfanne, beides gute festhalten, umdrehen, Tortilla von Teller wieder in Pfanne gleiten lassen).
  9. Nun bratet Sie noch einmal auf höchster Stufe bis die andere Seite auch leicht gebräunt ist. Im besten Fall ist die Tortilla innen nun noch etwas roh.
  10. ¡Ya está! 
xxx Eva

Sonntag, 4. Mai 2014

Mexikanischer Linsensalat mit Avocado, Koriander und Limetten

 Ich hoffe diesen Post liest kein Mexikaner, denn diesen Salat "mexikanisch" zu nennen ist vermutlich recht frech... Ich bin heute seit einer Woche in Mexico DF und liebe es soweit! Und für dieses Gericht habe ich einfach alle Zutaten die hier häufig verwendet werden und mir schmecken in einem Salat kombiniert - deshalb ist er für mich eben mexikanisch. Fast alle Zutaten bekommt man gut in Deutschland, aber sie müssen richtig reif sein und in Saison. Die Tomaten zum Beispiel schmecken hier fantastisch- saftig, durch und durch rot und geschmackvoll. Besonders angetan haben es mir aber die "grünen Tomaten" die Tomatillo heißen - die habe ich tatsächlich noch nie in Deutschland gesehen. Sie haben auch eine ganz andere Konsistenz - haltet mal die Augen auf ob ihr ihnen im Supermarkt über den Weg lauft und greift zu! Und selbstverständlich gibt es in dem Gericht Avocados - die hier fast nichts kosten und (fast) immer perfekt schmecken! Dazu Koriander, grüner Chili und am Ende darf die Limette nicht fehlen - die steckt hier auch in allem drin oder wird darübergeträufelt. 




Nur jetzt kommt das große Problem: die Limettenpreise sind durchs Dach geschossen. Ein Skandal! Ein Skandal der mich zum schmunzeln bringt. Folgendes ist passiert: Mexiko ist ein Haupt-Limetten-Anbauer (neues Wort) und nach einer eh schon schlechten Saison für den Limetten Anbau klaut jetzt ein Drogenkartell namens "Knights Templars" die Limetten von den Höfen und erhebt horrende Steuern. Und was geschieht dadurch? Die Preise sind derart gestiegen, dass in den Staaten Besitzer von Mexikanischen Restaurants ihre Kunden aufrufen aus dem eigenen Garten Limetten mitzubringen/zu spenden und dafür einen Cocktail gratis zu bekommen! (mehr dazu, und zu dem Skandal findet ihr hier). Ich hoffe das dies nur die USA betrifft und es in Deutschland weiterhin bezahlbare Limetten gibt, damit ihr diesen leckeren Salat machen könnt!




Zutaten

für 3 Personen

250 gr Linsen (nach Geschmack, ich mag immer gerne Pardina Linsen, ich habe hier wohl so eine Art mexikanische Tellerlinse verwendet)
1 Gemüsebrühwürfel
3 große Rote Tomaten
2 Tomatillos
1 Frühlingszwiebel
1 grüne Chili
40 gr Koriander
8 Limetten
2 Reife Avocado (die müssen schwarz und mit dem Finger gerade so "eindrückbar" sein)
2 EL Olivenöl


und so wird's gemacht

  1. Die Linsen nach Angabe (einweichen) und kochen, und in das Wasser einen Gemüsebrühwürfel geben
  2. Währenddessen alles Gemüse (außer den Avocados) nach Belieben Kleinschneiden und die Limetten in ein Glas auspressen
  3. Wenn die Linsen fertig sind, abgießen und vom Herd nehmen. Direkt die kleingeschnittene Chili und Frühlingszwiebel dazugeben und vermengen
  4. Wenn die Linsen dann lauwarm sind, den Limettensaft dazugeben, das Öl, das Gemüse (außer den Avocados) und den Koriander daruntermengen
  5. Jetzt werden die Avocados aufgeschnitten, mit einem Löffel aus der Schale befreit und in Streifen geschnitten. Alles anrichten und los geht's!

¡Que aproveche!

xx Eva

Sonntag, 20. April 2014

Der Ostersonntagsbraten mal anders - Vitello Tonnato

Ihr Lieben, 

Seit Donnerstag verweile ich in der Heimat im Wellnesshotel Mama und geniesse eine kleine Auszeit im Osterhasenland!

Als meine Mutter am Freitag meinte, sie habe Kalbfleisch für Ostern gekauft aber wüsste nicht so recht was wir daraus machen könnten, schoss mir sofort eins meiner absoluten Lieblingsgerichte in den Kopf - Vitello Tonnato! 
Vitello Tonnato kommt original aus der italienischen Küche und ist eigentlich eine Vorspeise, die aus kaltem, dünn aufgeschnittenen Kalbsbraten mit einer Tunfischsosse auf Mayonnaise-Basis und Kapern besteht. Ich könnte es allerdings zu jeder Tages- und Nachtzeit essen und dachte mir, es macht sich sicher auch mal gut als Hauptgang!
Da ich Mayonnaise immer recht schwer und mächtig finde, mache ich die Soße lieber mit saurer Sahne und Joghurt - damit bekommt sie eine wunderbare Frische, welche prima mit den anderen Zutaten harmoniert!

Nun sind meine Eltern, insbesondere mein Vater, in Bezug auf Feiertagsessen eher klassisch veranlagt, was dazu führte, dass ich heut morgen mehrere skeptische Blicke und Fragen zugeworfen bekam, ob ich das Fleisch nicht anbraten möchte und ob die Sosse nicht vielleicht doch warm gemacht werden müsste - Nein, keine Sorge  - das muss so! Zur grossen Freude (und Erleichterung!!) meinerseits, hat es aber allen prima geschmeckt!




Zutaten:

für das Kalbfleisch:


2 kleine Zwiebeln
1 Fenchelknolle
2 Möhren
3 Stangen Staudensellerie
1 kleine Porreestange
2 Estragonstiele (getrockneter geht auch)
5 Pfefferkörner
1 Lorbeerblatt
1 Knoblauchzehe
500 ml trockener Weißwein
Salz
600 g Kalbfleisch


für die Tunfischsosse

100g saure sahne
100g Joghurt (griechisch)
10g Parmesan
1 kleines Glas Kapern (20g für die Sosse, den Rest zum dekorieren)
1 Dose Tunfisch (ohne Öl), gut abgetropft
Saft + Schale einer halben Zitrone 
Olivenöl
Salz & Pfeffer zum abschmecken


für den Rucola - Tomatensalat als Beilage

5 Tomaten 
Rucola
Schnittlauch
Dill
Zitronensaft
Olivenöl
Meersalz

Kartoffeln als Beilage


So wird's gemacht:

  1. Zunächst das Gemüse für den Fond kleinschnippeln und in einen Topf geben, in dem Fleisch und Gemüse gut Platz haben 
  2. Das Fleisch auf das Gemüse legen und das ganze mit dem Wein und Wasser aufgießen, bis das Fleisch gut bedeckt ist 
  3. Jetzt muss das Fleisch zunächst wieder raus aus dem Topf - dafür dürfen sich Estragon, Lorbeer, Pfeffer, Knoblauch und Salz zu dem Gemüse gesellen
  4. Den Gemüse-Weinfond aufkochen und dann für circa 15 min kochen lassen 
  5. Das Fleisch darf jetzt auch wieder in den Topf wandern - jetzt ist es wichtig darauf zu achten, dass es komplett von Flüssigkeit bedeckt ist.
  6. Alles nochmal sprudelnd aufkochen und dann das Fleisch bei kleiner Hitze kurz unter dem Siedepunkt circa 30-40 min gar ziehen lassen (Die Dauer ist abhängig von Grösse und Dicke des Fleisches). Das Fleisch sollte, wenn es fertig ist, innen noch schön rosa sein. 
  7. Nach dem Kochen das Fleisch bis zum servieren in Alufolie einwickeln, damit es noch etwas warm bleibt (falls ihr es klassisch als Vorspeise servieren wollt, kann es auf einem Teller gut auskühlen bis zum servieren)
  8. Kartoffeln mit reichlich Salzwasser kochen
  9. Während das Fleisch kocht kann die Tunfischsosse vorbereitet werden: Dazu saure Sahne, Joghurt, fein geriebenen Parmesan, einen Schuss Olivenöl, Zitronensaft,Tunfisch (gut abgetropft) und einen Teil der Kapern mit dem Pürierst zu einer glatten Soße mixen und mit Salz und Pfeffer abschmecken
  10. Für den Salat die Tomaten kurz im kochenden Wasser blanchieren, damit sich die Haut gut abziehen lässt (Ich habe bei 4 Tomaten den Stiel dran gelassen zur Deko beim servieren)
  11. Für das Dressing die Tomaten schälen und 4 Stück zur Seite legen, 1 Tomate fein würfeln und mit Zitronensaft, fein gehackten Kräutern, Olivenöl, Salz und Pfeffer verühren
  12. Rucola waschen, als Nest gemeinsam mit dem Dressing direkt auf den Tellern anrichten und mit einer gekochten Tomate krönen  zum Schluss mit etwas Schnittlauch und abgeriebener Zitronenschale dekorieren
  13. kurz vor dem Servieren das Kalbfleisch aufschneiden - als Hauptgang habe ich normale Scheiben geschnitten - als klassische Vorspeise wird das Fleisch möglichst dünn aufgeschnitten.
  14. Das Kalbfleisch auf die Teller verteilen, mit der Tunfischsosse überziehen und mit Kapern und Zitronenschale garnieren
  15.  zusammen mit den gekochten Kartoffeln servieren - GUTEN APPETIT!




Ich hoffe euch schmeckt es genauso hervorragend wie uns, geniesst die Ostertage und viel Spaß beim Ostereier suchen!! 
eure Franzi

Sonntag, 13. April 2014

Arabisches Fest zum Tatort: Hummus, Labneh und Baba Ganoush

Ich liebe Arabisches Essen!  Und wie passend, dass wir auch noch eine neue Arabische Mitbewohnerin haben- die kann mir natürlich noch einiges beibringen! Und weil dazu Lisbeth auch noch die Aktion "Tatortknabbereien" in's Leben gerufen hat gibt es heute also auch etwas kleines arabisches zum Sonntagskrimi.
Die „Basics“ der Arabischen Küche, Hummus, Baba Ghanoush und Labneh passen zu fast jedem Arabischen Mahl und sind einfach genial im Alltag- als Brotaufstrich, Dip oder eben Tatort Knabberei.




Hummus ist den meisten wahrscheinlich bekannt, eine  cremige Kichererbsen Paste die zu ganz vielem passt. Baba Ghanoush ist auch eine Art Creme aber etwas frischer und besteht aus „verbrannten“ Auberginen, es schmeckt so also ein bisschen rauchig. Und zu guter letzt Labneh- im P
rinzip ist es nur eine Form von Joghurt, schmeckt aber etwas herber und ist deutlich fester.
Am liebsten esse ich das ganze mit Arabischem Brot (so eine Art dünner Fladen den es in jedem Türkischen Supermarkt gibt), Möhren, Stangensellerie und vielleicht noch Falafel und los geht’s. Alle drei „Cremes“ kann man super vorbereiten und insbesondere der Hummus, aber auch das Baba Ghanoush halten sich recht lange im Kühlschrank oder können tiefgefroren werden- es lohnt sich also gleich größere Mengen zuzubereiten.



Hummus (Vegan)

(für 4)

Zutaten

250 gr getrocknete Kichererbsen
1 TL Backpulver
270 gr Tahini Paste (Sesam Paste z.b. aus dem Reformhaus oder Türkischen Supermarkt)
4 TL frischer Zitronensaft
2 Zehen Knoblauch (zerdrückt)
100 ml eis kaltes Wasser
Salz

Und so wird’s gemacht:

Die Kichererbsen müssen am Abend voher gewaschen und in mindestens 500 ml kaltem Wasser eingeweicht werden (wenn’s mal schnell gehen soll gehen auch Kichererbsen aus der Dose, ist aber geschmacklich nicht ganz so gut)


  1. Die Kichererbsen abtropfen lassen und dann auf höchster Stufe mit dem Backpulver in einem Topf 3 Minuten lang unter ständigem rühren kochen
  2. 1,5 Liter Wasser dazugeben und zum kochen bringen, 20-40 minuten kochen lassen und zwischendrin immer wieder den Schaum und die „Häute“ der Erbsen abschöpfen. Die Erbsen sind fertig wenn man sie zwischen den Fingern leicht aufbrechen darf, sie sollen aber nicht „matschig“ sein
  3. Die Kichererbsen nun wieder abtropfen lassen (jetzt sind es ca 600 gr) und in einen Mixer geben oder mit dem Pürierstab bearbeiten, bis eine feste Masse entstanden ist.
  4. Nun die restlichen Zutaten dazugeben, das Wasser zu allerletzt und nicht zu schnell bis eine Creme entstanden ist
  5. Das Hummus sollte zum verspeisen Zimmertemperatur haben, deshalb sollte man es entweder noch 30 Minuten stehen lassen oder in den Kühlschrank geben und 30 Minuten bevor es gegessen werden soll wieder herausholen.

Baba Ghanoush (gebrannte Auberginen Paste) (Vegan)

(für 4)

Zutaten

4 große Auberginen (ca 1,5 kg)
2 Knoblauch Zehen (zerdrückt)
1 Zitrone (davon die geriebene Schale und 2 TL Saft)
5 TL Olivenöl
5 TL gehackte glatte Petersilie
2 TL gehackte Minze
½ Granatapfel und dessen Kerne
Salz und schwarzen Pfeffer

Und so wird’s gemacht:



  1. Das wichtigste am Baba Ghanoush ist die Zubereitung der Aubergine. Wenn du einen Gas Herd hast, pack die ganzen Auberginen direkt auf die Flammen und röste sie unter gelegentlichem Wenden ca 15 Minuten bis die Haut verbrannt, schwarz und „bröckelig“ und das Fleisch weich ist. Wenn du aber keinen Gasherd hast (so wie ich...) schneide die Haut der Auberginen ein, gebe sie auf ein Blech und grille sie im Backofen für ungefähr eine Stunde, wende sie ca alle 20 Minuten. Ein Trick könnte sein einen Holzlöffel in den Ofen zu stecken, so dass die Tür offen bleibt, heiße Luft entweichen kann und der Überhitzungsschutz des Ofens „ausgetrickst“ wird. Wenn die Auberginen fertig sind (siehe oben) lasse sie ca 20 Minuten auskühlen.
  2. Löffele das „Fleisch“ aus und werfe die Haut weg.
  3. Gebe den Knoblauch, die Zitrone (wie in den Zutaten beschrieben) Olivenöl  und 1 TL Salz dazu, püriere es, falls es nicht schon weich genug ist und lass es mindestens 1h marinieren
  4. Wenn es bereit zum servieren ist, mische die Kräuter unter das Püree und gebe die Granatapfelkerne dazu.

Labneh


Zutaten

500 gr Griechischen/Türkischen Joghurt
Salz
75 gr Pinienkerne
etwas Olivenöl und Chillipulver

und so wird’s gemacht:

Ein Küchensieb mit glatten Küchentuch (oder ähnlichem) auslegen und in einen Topf geben so das noch etwas Platz zwischen Topf und Sieb ist. Nun den Joghurt hineingeben und über Nacht stehen lassen. So tropft die Molke ab und der Joghurt wird fester (umso länger man ihn stehen lässt um so fester natürlich, lässte man ihn 24h stehen kann man sogar kleine kügelchen formen).

Aus dem Sieb nehmen, etwas salzen und mit Olivenöl, Chillipulver und gerösteten Pinienkernen dekorieren.

xx Eva