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Sonntag, 16. November 2014

Chewy Brownies - Vegan, Zucker- UND Glutenfrei

So jetzt kommt ein Rezept, dass ist echt verrückt. Eigentlich klingt Vegan, Zucker und Glutenfrei für viele in erster Linie mal nach "Spaßbefreit".
Aber jetzt mal ganz ehrlich. Die sind mega lecker! UND einfach!  Ich würde behaupten das Rezept braucht insgesamt bis alles im Ofen ist sicher unter 30 Minuten! Einzige Vorraussetzung: ihr habt einen guten Stand- oder Stabmixer. 




Donnerstag, 23. Oktober 2014

Möhren-Gewürzkuchen und leckere Kuchenpralinen

Für eine besonders liebe Freundin habe ich vor einiger Zeit einen Kuchen als Geburtstagsüberraschung gebacken. Es macht mir immer großen Spaß, zu versuchen für jeden den perfekten Geburtstagskuchen zu finden und da die Lieblingsfreundin ein großer Fan von Ingwer, Zimt und Co ist, gabs einen Möhren-Gewürzkuchen. Die Möhren sorgen dafür, dass der Kuchen schön saftig wird und die Gewürze geben dem Kuchen eine wunderbare Wärme, die perfekt zum derzeitig nass-kalten Wetter passt. Der Kuchen an sich ist eine gute Basis um daraus zu machen was ihr möchtet: Ich habe 3 verschieden große Kuchenböden gebacken und diese dann in Sternform ausgestochen und versetzt übereinander gesetzt und mit dunkler Schokolade überzogen. Als Deko gabs dann noch frische Heidelbeeren, Kokosraspeln und Pistazien und eine Wimpelkette.

Dadurch, dass ich die Kuchenböden in Sternform ausgestochen habe, hatte ich jede Menge "Kuchenverschnitt" und es wäre ja sehr sehr schade, den guten Kuchen weg zu werfen. Deshalb gabs kurzerhand noch Kuchenpralinen dazu, die schnell gemacht und auf jeder Kaffeetafel ein Hingucker sind! 
Gewürzkuchen

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Quinoapfanne mit gebackenem Rosenkohl, Pilzen und Granatapfel


Und weiter geht's im Herbst! Nach der Kürbis- wird jetzt die Kohlzeit eingeläutet. Rosenkohl ist dabei ja ein Vertreter dieser Sorte der die Geister scheidet. Ich aber bin ein großer Fan, insbesondere wenn er, wie in diesem Rezept mit Chilli Flocken, Salz und Olivenöl knusprig gebacken ist. Rosenkohl ist eben deutlich versatiler als viele denken und sollte meiner Meinung nach nicht nur als schnöde, gedämpfte Beilage in traurigen Kantinen weilen müssen. Obendrein ist der Gute auch noch super gesund. Er ist einer der besten Vitamin C-Lieferanten und außerdem stecken in ihm B-Vitamine, etwas Kalium, Zink, Vitamin K und natürlich ein Haufen Ballaststoffe (mehr dazu hier). Am besten schmeckt er nach den ersten Nachtfrösten- dann ist er außerdem noch etwas bekömmlicher.

Quinoa


Sonntag, 17. August 2014

Gegrillter Zucchini Salat mit Haselnüssen und Parmesan

Dieses Gericht musste ich unbedingt posten. Auch wenn es direkt aus dem "Plenty" Kochbuch von Ottolenghi kommt und ich tatsächlich nichts am Rezept geändert habe. Aber dieser lauwarme Zucchinisalat geht super schnell und schmeckt dabei leicht aber komplex. Das macht wahrscheinlich beim ersten Lesen keinen Sinn- aber er beschwert dabei irgendwie nicht weswegen ich finde, dass er ein perfektes Sommermittagessen ist. Und durch den Parmesan, die gerösteten Haselnüsse und das Baslilikum ergibt sich eben ein salzig-herb-süßer Geschmack. 


Sonntag, 15. Juni 2014

Spanische Tortilla als Weltmeisterschafts und Tatortknabberei

Es ist mal wieder Sonntag und Zeit für den Tatort - und weil es bei Lisbeth eine ganz wunderbare Sammlung an Tatortknabbereien gibt, wollen wir uns natürlich auch in der Sammlung verewigen ;-) 

Dieses Rezept zu schreiben brannte mir schon lange auf der Seele, denn Tortilla mache ich jetzt seit vielen Jahren und es ist ein Gericht das einerseits wahnsinnig einfach ist, aber andererseits auch ganz schön schiefgehen kann. Und da ich es erstmals in meinem ERASMUS Semester von meiner Spanischen Mitbewohnerin gezeigt bekommen habe und dann erst neulich nochmal in die Schule bei meiner Cousine (bzw viel mehr ihrem spanischen Freund) gehen durfte möchte ich es jetzt mit euch teilen. Ich zähle eine gute Tortilla absolut zu den Soulfoods, außerdem lässt es sich gut vorbereiten, geht einigermaßen schnell und macht sich natürlich super zum Tapas-Abend, als Vorspeise, als Tatortknabberei etc. Ein All-round Talent quasi.




Wenn ihr mit Schrecken die lange Anleitung unten seht, macht euch keine Sorgen! Ich habe nur jeden Schritt ganz genau beschrieben, damit auch sicher nichts schief geht! Denn die Zubereitung und die Zutaten sind- ähnlich wie bei einer guten Guacamole (die beste findet ihr hier oder wie von mir beschrieben hier) -  absolut essentiell. Frische freilaufende Bio Eier, schmackhafte festkochende Kartoffeln und natürlich gutes Olivenöl sind ein muss. Wusstet ihr überhaupt das 56,2% des Weltolivenöls aus Spanien kommt? Und jeder immer italienisches kauft, das dann aber aus spanischen Oliven gemacht oder nur anders gelabelt wird? Da die Spanier leider einfach schlechtes Marketing machen hat spanisches Olivenöl einfach noch nicht den Namen den es eigentlich verdient... Mehr dazu könnt ihr hier lesen. So und jetzt ran an den Herd und viel Spaß!




Zutaten

(für 2 Personen / eine 20cm Tortilla)

2 sehr große Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Lorbeerblätter
ca 300 ml gutes (spanisches) Olivenöl
6 Eier
einen Schuss Sahne
Salz & Pfeffer

Kleine Pfanne (ca 20 cm)

Und so wird's gemacht:

  1. Schneidet die Kartoffeln in feine Streifen (so wie auf dem Bild)
  2. Erhitze derweilen das Olivenöl in der Pfanne (da schreit die deutsche Seele auf "aber mit Olivenöl darf man nicht kochen" und "das teuere Öl" aber der Spanier macht das so- und das gute ist: das Öl könnt ihr bis zu einer Woche aufheben und wieder/weiterverwenden)
  3. Wenn das Öl richtig heiß ist und "brodelt" gebt die Kartoffeln dazu- sie werden jetzt quasi frittiert und müssen deshalb komplett von Olivenöl bedeckt sein (wie im Bild) Außerdem gebt jetzt die Lorbeerblätter und die geviertelte Knoblauchzehe dazu (diese werden später nicht weiter verwendet und geben nur dem Öl einen besseren Geschmack)
  4. Währenddessen schneide die Zwiebeln und gebe sie dann zu den Kartoffeln wenn diese schon gar aber weder hart noch gebräunt sind. 
  5. Wenn sowohl die Kartoffeln als auch die Zwiebeln leicht gebräunt sind nehme sie aus dem Öl (verwerft den Knoblauch und die Lorbeerblätter). Dazu eignet sich am besten ein Schaumlöffel. Gebe sie nun auf ein Küchentuch um das überschüssige Öl abzunehmen.  TIPP: Ich mache häufig zwiebeln und Kartoffeln separat und auch in kleineren Rationen um etwas Olivenöl zu sparen
  6. Verquirlt nun die Eier mit einem kleinen Schuss Sahne und etwas Salz und Pfeffer.
  7. Gebt die Kartoffeln und zwiebeln zurück in die heiße Pfanne und gebt nun die Eiermischung drüber- diese sollte die Kartoffeln nur minimal bedecken (lieber zu wenig als zu viel Ei!!) Am besten ist die Tortilla in etwa gute zwei Finger hoch (nicht wie auf meinem Bild welches der sehr flachen Pfanne geschuldet war)
  8. Nun bratet die Tortilla auf mittlerer Stufe bis sie auf der Unterseite leicht braun ist (dann ist sie oben im besten Fall noch gar). Dann wendet sie mit Hilfe eines Tellers (Teller auf Pfanne, beides gute festhalten, umdrehen, Tortilla von Teller wieder in Pfanne gleiten lassen).
  9. Nun bratet Sie noch einmal auf höchster Stufe bis die andere Seite auch leicht gebräunt ist. Im besten Fall ist die Tortilla innen nun noch etwas roh.
  10. ¡Ya está! 
xxx Eva

Montag, 9. Juni 2014

Arabisches Brathuhn mit Klementinen, Fenchel und Arak

Das ist jetzt ein ganz absoluter "laterpost". Denn dieses Huhn habe ich schon letztes Weihnachten gemacht als meine Brüder mich in Witten besuchen kamen. Aber es ist einfach ein tolles Rezept und ich wollte es unbedingt hier teilen. Eigentlich koche ich kein Fleisch (außer Wild- vielleicht erkläre ich diese schizophrene Einstellung mal in einem anderen Post) aber für die Männer sollte natürlich "etwas richtiges" auf den Tisch. Also los zum nächsten Demeterhof wo ich diese Hühnerschlegel erstanden habe (warum ich Demeter Fleisch für vertretbar halte könnt ihr hier lesen). Das sie dort Huhn hatten wusste ich, da ich von dort die Biokiste abonniert hatte und auf der Mailing-Liste stehe. Eine Biokiste empfehle ich an dieser Stelle jedem (und das gibt es ja auch in den meisten Großstädten), denn mit so einer Biokiste kommt nicht nur jede Woche gesundes Gemüse auf den Tisch, man unterstützt einen regionalen Bauern, bekommt regionale Ware (bei Bedarf aber auch Bio Bananen - je nachdem wie man es wählt) aber vorallem wird man auch jede Woche inspiriert über den Tellerrand zu sehen. Insbesondere im Winter wenn immer wieder Gemüsesorten in meiner Küche landen die ich davor nicht kannte oder nur verschmäht hatte- und das meist zu Unrecht!


So nun aber zu diesem leckeren Huhn. Es ist eins zu eins aus dem Jerusalem Kochbuch von Ottolenghi (das ich schon mal an dieser Stelle vorgestellt habe). Es ist also leider keine Eigenkreation, schmeckt aber raffiniert, geht unwahrscheinlich einfach und ist ein tolles Gericht um Gäste zu bewirten (oder die Schwiegermutter nachhaltig zu beeindrucken). Die Kruste von dem Huhn hat etwas Brathuhnmäßiges, dazu der etwas bittere Geschmack von Fenchel und die süße der Klementinen ist eine wahre Geschmacksexplosion. Dazu braucht es dann nicht mehr viel anderes, schlichten Basmatireis zum Beispiel oder Kartoffel-Pastinaken Püree. 




Zutaten:

100 ml Arak, Ouzo oder Pernod
4 EL Olivenöl
3 EL frisch gepressten Orangensaft
3 EL frisch gepressten Zitronensaft
2 EL Senf (mit Senfsamen)
3 EL hellbraunen Zucker
2 mittelgroße Fenchelknollen (ca 500 gr)
1 großes Demeter (oder ähnliches) Huhn (ca. 1,3 kg) in 8 Teile geteilt oder Hühnerschenkel (mit Haut) vom gleichen Gewicht
4 ungeschälte Klementinen (Bio), in 0,5 cm Scheiben geschnitten
1 EL frische Thymian Blätter
2 1/2 TL fenchelsamen (leicht zerdrückt)
Salt und Pfeffer
Petersilie (klein gehackt) zur Dekoration







und so wird's gemacht:

  1. gebe die ersten sechs Zutaten in eine Schüssel, gebe 2 1/2 TL Salz dazu und 1 1/2 TL Pfeffer. Vermische es gut und stelle es zur Seite
  2. Schneide von dem Fenchel das Grün ab und achtele ihn, gebe dann den Fenchel, das Huhn, die Klementinenscheiben, Thymian und Fenchelsamen in eine Schale mit dem Gewürzsud. Rühre alles gut (mit den Händen) um und stelle es für ein paar Stunden (am besten über Nacht) in den Kühlschrank- wenn du keine Zeit hast ist es auch nicht schlimm, es schmeckt immer gut!
  3. Heize den Ofen auf 220° vor und gebe alle Zutaten in eine Backform, welche groß genug ist, dass das ganze Huhn nebeneinanderliegen kann (wie auf den Bildern) - das ist wichtig damit die Haut schön braun und krustig wird.Wenn der Ofen heiß genug ist, kannst du das Huhn hineinstellen und ca 45 Minuten braten (bis es schön braun ist). Bei mir hat es fast 60 Minuten gebraucht (aber mein Ofen war etwas altersschwach...)
  4. Nehme alles aus dem Ofen und gebe alle "festen" Zutaten auf einen Servierteller. Gebe die Flüssigkeit in eine Pfanne und koche sie etwas ein (bis sie in etwa auf ein drittel reduziert ist). Gebe die Flüssigkeit über das Huhn und garniere es mit etwas Petersilie und serviere es zusammen mit der Beilage.
XXX Eva 

Sonntag, 25. Mai 2014

Taco trifft (Koriander-)Pfannkuchen- und wie man eine gute Guacamole macht

Da ich momentan in Mexiko wohne, das aber nur für 3 Monate, habe ich in unserer Air B&B Wohnung leider nur eine minimalistisch ausgestattete Küche: zwei Töpfe, zwei Pfannen, ein Pfannenheber und zwei Messer. Das wars. Mein Herz blutet. Jetzt muss ich eben schonmal kreativ werden. Mein geliebtes Linsenmousakka das ich hier so gerne posten wollte ist auf Grund fehlender Ausstattung und mangelhafter Zutaten ganz schön in die Hose gegangen. Und auch in Restaurants habe ich schonmal richtig daneben gegriffen. (wie zum Beispiel bei diesem hübsch aussehenden Wagen in der Nähe von Bellas Artes...)




Mittlerweile weiß ich aber auf was ich achten muss und wo die Tacos einfach super frisch und lecker schmecken. Aber wir können ja nicht jeden Tag auswärtig essen. Obwohl solch schöne Orte wie dieser hier da sehr verlockend sind (das Azul Historico in der Altstadt, welches mir von Steffi empfohlen wurde): 




Aber um eben mal daheim zu essen (und um unsere schöne Dachterasse genießen zu können) habe ich meine mexikanischen Lieblings Zutaten: Avocado, Limette, Koriander, Tomate und Knoblauch (wie auch schon bei diesem Gericht) zusammengeworfen und Deutsch-Mexikanische Freundschaft am Herd gefeiert. 
Es ist quasi ein deutscher Pfannkuchen den ich mit Koriander gepimpt habe, der dann aber wie ein Taco gefüllt wird. Ich mag ja solche Essen total gerne die etwas "interaktiv" sind. So wie Fondue oder Raclette oder eben solche Taco-Pfannkuchen- jeder füllt seinen so wieder er gerade mag. So bleibt das Essen außerdem etwas abwechslungsreich. Verzeiht die Fotos die auf Grund mangelnden Lichtes diese Leckerei eben nicht ganz ins "rechte Licht" rücken wie ich mir das gewünscht hätte.






Zutaten:

Für die Pfannkuchen:

400 gr Mehl (Maismehl oder 405)
5 Eier
200 ml Milch
40 gr Koriander
eine Prise Salz

ein gutes Rezept für eine Vegane alternative findet ihr auf Leas Blog: Veggies


Für die Gemüsefüllung:

2 Paprika
2 Zwiebeln
2 rote Chilli
1 Knoblauchzehe
etwas Olivenöl


Für die Guacamole:

(deutlich detaillierte Anleitung findet ihr auf einem meiner "all-time-favourite" Blogs 101cookbooks)
1 Knoblauchzehe
1/2 TL Salz
4 reife Avocados (Raumtemperatur)
2 Limonen (bzw deren Saft)


Des weiteren:

Frische Tomaten (kleingeschnitten)
Creme Fraiche oder Saure Sahne
Mexikanische Sauce: nach Geschmack (ich habe Bufala verwendet)
je nach Laune auch noch etwas Salat und Mais





Und so wird's gemacht:

Pfannkuchen:

  1. die Eier gut verquirlen und dann mit der Milch vermengen. 
  2. Nun langsam das Mehl dazugeben und immer kräftig rühren damit es nicht klumpt
  3. die Konsistenz sollte sehr flüssig sein- damit die Pfannkuchen schön dünn werden
  4. Jetzt noch das Salz und den kleingehackten Koriander dazugeben
  5. Wenig Teig in die heiße Pfanne geben und gute verteilen, von beiden Seiten anbraten und dann warmstellen bis alle Pfannkuchen fertig sind

Gemüsefüllung:

  1. In einer Pfanne das Olivenöl mit den kleingeschnittenen Chilis erhitzen
  2. Zwiebeln in Ringe schneiden und in die Pfanne geben
  3. Paprika in dünne Streifen und Knoblauch kleinschneiden
  4. wenn die zwiebeln glasig sind, die Paprika und den Knoblauch dazugeben, braten bis alles "durch" ist

Guacamole:

  1. vermische das Salz mit der Knoblauchzehe und zerdrücke es zu einer Paste
  2. Halbiere die Avocados, entferne den Kern und hebe das grüne Fleisch mit einem Löffel aus der Schale- achte darauf das du besonders auch die Avocado naher der Schale erwischst: das schmeckt am besten!
  3. gebe den Knoblauch dazu und zerdrücke/vermische alles mit einer Gabel- je nach belieben wie "stückig" man seine Guacamole mag
  4. Gebe den Limettensaft dazu- je nach Geschmack und es kann des weiteren noch mehr Salz oder Zwiebeln, Koriander und Schnittlauch dazugegeben werden

Um das ganze zu essen, gebe einen Pfannkuchen auf den Teller und verteile nach belieben die Zutaten: Gemüse, Guacamole, saure Sahne, Tomaten, Mexikanische Sauce und evtl Salat und Mais. Falte das ganze zu einem Wrap (erst unten einmal umschlagen, dann von den Seiten) und beiße rein!

Viel Spaß!
xx Eva

Montag, 5. Mai 2014

Sommerlicher Maracuja-Möhren Kuchen mit Cream Cheese Frosting (vegan)

Ich war neulich zu einem Geburtstag eingeladen und machte es mir zur Aufgabe einen veganen glutenfreien Kuchen zu backen der nicht so schmeckt als wäre auf irgendetwas verzichtet worden. Und es ist mir tatsächlich gelungen: angelehnt an ein Rezept aus Lilly Vanillys Kochbuch „Sweet Tooth“ ist dieser vegane Sommerkuchen entstanden, der wirklich richtig saftig ist, und frisch schmeckt, fast vielleicht wie ein sommerlicher Früchtekuchen. Es fällt mir wirklich schwer den Kuchen geschmacklich zu beschreiben, denn er ist „ganz anders“ (im positivsten Sinne). Außerdem ist er sehr hübsch anzusehen, da er im klassichen „Englischen Kuchenformat“ ist, also zwei Böden mit Frosting dazwischen und hüberscher Deko obendrauf. Leider sind die Bilder nicht so gut gelungen da ich nur meine Handykamera parat hatte- aber backt ihn nach und überzeugt euch selbst! Sicherlich klappt der Kuchen auch gut mit herkömmlichen (nicht veganen) Zutaten und mit z.b. Dinkelmehl, aber ich muss sagen, dass mir die vegane Version insbesondere das vegane Frosting sehr gut geschmeckt hat. Sicherlich spart man sich so obendrein noch einige Kalorien. Mit  der nicht-veganen, nicht-glutenfreien Variante auf der anderen Seite spart man sich etwas Geld, denn die „spezial“ Zutaten sind etwas teurer, ich habe daher immer beide Varianten mit angegeben.


Zutaten

175 ml Ahornsirup (wahlweise Honig)
75 ml Wasser
120 ml Mango/Maracuja Smoothie (ich habe den von „True Fruits“ verwendet)
125 g vegane Butter (ich die von Alsana verwendet, ich denke „echte“ Butter geht auch gut)
250 g geschälte und geriebene Karotten/Möhren
45 g Rosinen (kleingehackt)
45 g Datteln (kleingehackt)
Das Fleisch von zwei frischen Maracuja
Saft und Schale (gerieben/Zesten) einer Orange
Etwas Zimt (je mehr desto „winterlicher“ wird es)

225g Vollkorn-Dinkel Mehl (oder wer es Glutenfrei möchte: Halb Erdmandel- halb Teffmehl funktioniert auch gut)
2 TL Backpulver
100 g Walnüsse, geröstet und zerbrochen

Für das Frosting:

250 g Frischkäse (ich habe veganen auf Soja Basis verwendet)
100g Butter (ich habe vegane verwendet)
200 g Puderzucker
nach belieben frische Vanille

Für das Topping:

50g gehobelte Mandeln, geröstet
Fleisch einer Maracuja

Außerdem: zwei kleine Kuchenformen (ich habe 24 cm Durchmesser verwendet)

Und so wird’s gemacht:


  1. Heize den Ofen auf 180° vor (Umluft)
  2. Erhitze in einem Topf den Ahornsirup,  das Wasser, den Smoothie, die getrockneten Früchte, die Orange (Schale und Saft) und den Zimt. Gebe die Butter dazu und lasse sie schmelzen. Koche das ganze für 5 Minuten, nehme die Masse vom Herd und lasse sie auf Raumtemperatur abkühlen
  3. Gebe das Mehl, das Backpulver und die Nüsse zusammen und vermische es gründlich.
  4. Hebe den Nassen Teig unter die trockene Menge und verteile jeweils die Hälfte in den beiden (vorgefetteten) Backformen. (Wer nicht zwei hat kann die Böden einfach auf zwei mal backen)
  5. Backe die Böden für 20 Minuten oder bis sie goldbraun sind und ein Zahnstocher „sauber“ herauskommt. Nehme die Böden aus dem Ofen und lasse sie 10 Minuten kühlen bevor du sie aus der Form nimmst
  6. Verquirle die Zutaten für das Frosting. Gebe etwas von dem Frosting auf den unteren Boden, lege den zweiten darauf und gebe den Rest des Frostings auf den oberen Boden. Verstreiche es glatt
  7. Dekoriere den Kuchen nun mit gerösteten Mandeln und Maracuja


Viel Spaß und guten Appetit!!
xx Eva