Posts mit dem Label Soulfood werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Soulfood werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 12. Januar 2015

Wärmender Gräupcheneintopf für stürmische Januartage

Die letzten Wochen war es ziemlich ruhig hier auf dem Blog aber pünktlich zum neuen Jahr melden wir uns aus der Versenkung zurück - die Weihnachtszeit und das Staatsexamen (jaaaa - Eva und ich nehmen das tatsächlich auch endlich in Angriff) haben uns ganz schön auf Trab gehalten... Die nächsten Monate (bis April) wird es deshalb auch noch etwas ruhiger sein hier aber das ein oder andere Rezept haben wir sicher für euch noch auf Lager  - Essen muss man ja schliesslich auch in der Lernzeit!
Und was gibt es besseres zu Essen bei dem stürmischen Schmuddelwetter als eine heisse wärmende Suppe??? Der deftige Gräupcheneintopf meiner Oma ist da genau das richtige - Er weckt in mir immer Kindheitserinnerungen und schmeckt nach zu Hause! Also - los gehts an den Kochtopf und dann mit einer dampfenden Schüssel auf die Couch - dann lässt sich auch das Wetter aushalten!

Gräupcheneintopf

Zutaten:

  • 250g Perlgraupen (grob)
  • 1 Beinscheibe (oder 1,5 l Rinderfond)
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Zwiebel, geviertelt
  • Pfeffer
  • Salz 
  • 1 Kohlrabi
  • 3 Möhren
  • 3 Stangen Staudensellerie

So wird's gemacht:

  1. Die Beinscheibe zusammen mit Lorbeer, Zwiebel, 1 TL Salz und 2 l Wasser circa 1 Stunde kochen lassen, bis sich das Fleisch vom Knochen löst 
  2. Brühe abseien, wer mag kann das Fleisch vom Knochen ablösen und als Suppeneinlage wieder zum Eintopf geben 
  3. Kohlrabi, Möhren und Staudensellerie fein würfeln und zusammen mit den Gräupchen in der abgeseihten Brühe kochen, bis die Graupen weich sind (20-30 min)
  4. mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit frischer Petersilie servieren
Eintopf Suppe

liebe Grüße und guten Appetit
xxx Franzi


Mittwoch, 10. Dezember 2014

Die besten Vanillekipferl der Welt


....Okay Moment!Ich weiß so einen extravaganten Superlativ kann man euch nicht einfach vor den Latz knallen. Aber ich erklär mal warum das (für mich) so ist:

Weihnachten rückt näher, und traditionell backe ich dann für die gesamte Familie Plätzchen. Früher habe ich das mit Oma Schnack zusammen gemacht. Meine Oma hieß Schnack, weil sie immer so viel gequasselt hat. Und nicht nur da bin ich in ihre Fußstapfen getreten, sondern eben auch was das Plätzchen backen angeht. Wenn Oma Schnack von da oben zu sieht wie stümperhaft ich das mache, kriege ich oft ein schlechtes Gewissen und versuche mich etwas zusammenzureißen. Bei mir geht es nämlich sonst eher um Quantität als um optische Perfektion... (Qualität ist natürlich erste Priorität, das muss ich nicht erwähnen, oder?)


















Die Vanillekipferl waren auf jeden Fall immer Omas Paradeplätzchen. Und das sind auch die einzigen Plätzchen die ich definitiv jedes Jahr mache, sonst gäbe es auch Beschwerden von der Großfamilie. So stehe ich also auch dieses Jahr in der Küche und werde ein 10-faches Rezept backen (jap....) und versuchen daran zu denken, was Oma Schnack sagen würde wenn ich wieder "hudel". 
Und ganz klar ich bin mal wieder NULL objektiv. Aber ich finde ganz echt, dass das die besten Vanillekipferl der Welt sind! Die sind ganz leicht, haben eine wirklich "zarte" Konsistenz und schmecken unvergleichlich lecker. Ich würde mich unglaublich freuen, wenn sie einer nachbäckt und vielleicht mit in sein Sortiment mit übernimmt.






Vanillekipferl nach Oma Schnack


Zutaten (für ein Blech)

Bei den Zutaten kommt es wirklich auf die Qualität drauf an. Ich gebe in Klammern mal an was ich so verwende. Natürlich geht es aber auch mit herrkömmlich(er)en und/oder anderen Zutaten

100g Butter (Süßrahmbutter von Andechser)
140g Mehl (450er Weizen)
80g geriebene Mandeln (die von Alnatura haben einen super Geschmack)
30g Zucker (Rohrzucker)
Vanillezucker (ich vermische dafür 1 ausgeschabte Madagaskar Vanilleschote mit 80g "normalen" Zucker, ansonsten eben Vanillezucker mit Zucker vermischen)


Und so wird's gemacht:



  1. Zuerst muss der Ofen auf 190° vorgeheizt werden.
  2. Zuerst die Butter mit dem Zucker auf höchster Stufe für ca 3 Minuten verrühren
  3. Dann alle weiteren Zutaten dazugeben und einen Teig formen- am besten mit den Händen
  4. Nun gibst du etwas Mehl auf deine Arbeitsoberfläche, und rollst etwas Teig in einer "Schlange" ca 1cm dick aus. Ich forme dafür einen kleinen Ball und rolle den dann mit meinen Händen
  5. jetzt zerteilst du die "Schlange" mit einem ganz normalen Messer in ca 5cm lange Stücke, biegst sie zu einer Sichelmond form und gibst sie auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech
  6. Ab in den Ofen für ca 10 min- dieser Schritt ist super wichtig! Die Kipferl müssen ganz leicht anbräunen aber dürfen auf keinen Fall Braun werden! Sobald sie soweit sind, nehm das Blech raus und lass die Kipferl kurz ruhen. Wenn du sie jetzt anfasst zerbrechen sie!
  7. Sobald du die Kipferl gerade so mit der Hand anfassen kannst wende sie einmal in dem Vanillezucker (den gebe ich immer in einer Schüssel) und lass sie dann auf einem Rost abkühlen
  8. Insgesamt gilt: gaaaaanz sanft mit den Kipferln umgehen


















Viel Spaß euch damit,
xx Eva

Mittwoch, 24. September 2014

Kürbis Crostata mit Schafskäse

Meine Lieben es ist Herbst! Und als Seasonolic oder Jahreszeitphile oder wie man das ausdrücken möchte freue ich mich natürlich besonders das schon wieder eine neue Zeit angebrochen ist (insbesondere da der Sommer sch als solcher nicht zu erkennen gegeben hat). Ich würde jetzt sagen Herbst ist meine Lieblingszeit weil's da die besten Sachen zu essen gibt- aber wartet mal auf den Winter dann freu ich mich mindestens genauso über Schnee und Glühwein!




Mittwoch, 3. September 2014

Spätsommerliche Steckrübensuppe mit karamellisierten Putenspießen

So langsam aber sicher verabschiedet sich der Sommer und der Herbst kommt langsam aber sicher näher - auch wenn ich mich eigentlich noch weigere die Heizung anzumachen, sitze ich wieder des öfteren mit einem heissen Körnerkissen auf der Couch. Und wenn ich ehrlich bin, mag ich es. Ich bin ein großer Freund ausgedehnter Spaziergänge und die machen im Spätsommer und Herbst am meisten Spaß - überall werden die Blätter kunterbunt, die Sonne (wenn sie sich blicken lässt) steht schon wieder tiefer und taucht alles in ein herrlich goldenes Licht und man braucht auch kein schlechtes Gewissen zu haben, einen Nachmittag mit heißem Tee und der Lieblingsserie auf der Couch zu gammeln weil es draußen regnet und man keinen der wenigen heissen Sommertage draußen verpasst. 
Und ich mag den Herbst, weil eine heisse Suppe erst dann richtig gut tut, wenn es draußen keine 30°C mehr hat, sondern man sich mit der Suppe wunderbar aufwärmen kann. 
Deshalb gibt es heute eine solche Suppe - mit Steckrüben! 
Steckrüben habe ich in Irland für mich entdeckt - bei meiner Gastfamilie gabs Sonntags immer einen Schinken mit Kartoffeln und Steckrüben. Hier bei uns findet man sie recht selten und das ist schade - das gute Ding ist nämlich echt lecker und noch dazu eine echte Vitaminbombe voller Vitamin C, Betacarotin, B-Vitaminen, ätherischen Ölen und Mineralstoffen (mehr Infos gibts hier)
Genießt den Spätsommer und guten Appetit!


Donnerstag, 10. Juli 2014

Hühnersuppe für die Seele

Kennt ihr diese Tage, an denen man das Gefühl hat dass man das Bett am besten nicht verlassen hätte, weil sich die ganze Welt gegen einen verschworen hat. Dann möchte ich mich am liebsten in mein Bett kuscheln und eine Serienfolge nach der anderen schauen (jaaaaa ich bin ein hoffnungsloser Serienjunkie). Und natürlich braucht man an so einem Tag auch Soulfood und eine Hühnersuppe ist für mich das beste Soulfood überhaupt - nach einer heißen Schale Suppe fühle ich mich meist viiiiel besser und die Welt ist nicht mehr ganz so böse....
Deshalb gibt's heute bei dem Schmuddelwetter ein Rezept für eine Hühnersuppe, die die Seele streichelt! 


Hühnersuppe für die Seele

Zutaten:

Für die Brühe: 
1 Biohuhn 
1 Bund Suppengrün
2 Zwiebeln (lasst die Schale ruhig dran - dann bekommt die Brühe eine schön goldene Farbe)
1 Knoblauchzehe
3 Pimentkörner
2 Lorbeerblätter
1 TL Estragon
5 Pfefferkörner
Salz

Für die Suppe (2 Portionen):
 6 zerbrochene Lasagneplatten
1 Handvoll Tiefkühlerbsen
1 Prise Cayenne-Pfeffer
1 Prise Zimt
Chilifäden zum dekorieren

so wird's gemacht:

  • Das Huhn zusammen mit den grob zerkleinerten anderen Zutaten in einengrossen Topf geben und mit Wasser aufgießen, bis alles bedeckt ist. 
  • Einmal aufkochen und dann bei kleiner Hitze für 2-3 Stunden köcheln lassen
  • Die Brühe abseien und in ausgekochte Gläser geben oder in Gefrierbeutel füllen und einfrieren 
  • das Hühnerfleisch lässt sich einfach auslösen und kann super alsSuppeneinlage verwendet werden 
  • Für die Suppe circa 1 Liter Brühe in einen Topf geben, die Lasagneplatten in mundgerechte Stücke zerbrechen und zusammen mit den Erbsen in der Brühe kochen bis die Pasta weich ist 
  • Mit Zimt, Salz und Cayennepfeffer abschmecken und vor dem servieren mit den Chiliföden garnieren. - Fertig

lasst es euch auf der Couch gut gehen und von der Suppe die Seele streicheln! xxx Franzi


Sonntag, 15. Juni 2014

Spanische Tortilla als Weltmeisterschafts und Tatortknabberei

Es ist mal wieder Sonntag und Zeit für den Tatort - und weil es bei Lisbeth eine ganz wunderbare Sammlung an Tatortknabbereien gibt, wollen wir uns natürlich auch in der Sammlung verewigen ;-) 

Dieses Rezept zu schreiben brannte mir schon lange auf der Seele, denn Tortilla mache ich jetzt seit vielen Jahren und es ist ein Gericht das einerseits wahnsinnig einfach ist, aber andererseits auch ganz schön schiefgehen kann. Und da ich es erstmals in meinem ERASMUS Semester von meiner Spanischen Mitbewohnerin gezeigt bekommen habe und dann erst neulich nochmal in die Schule bei meiner Cousine (bzw viel mehr ihrem spanischen Freund) gehen durfte möchte ich es jetzt mit euch teilen. Ich zähle eine gute Tortilla absolut zu den Soulfoods, außerdem lässt es sich gut vorbereiten, geht einigermaßen schnell und macht sich natürlich super zum Tapas-Abend, als Vorspeise, als Tatortknabberei etc. Ein All-round Talent quasi.




Wenn ihr mit Schrecken die lange Anleitung unten seht, macht euch keine Sorgen! Ich habe nur jeden Schritt ganz genau beschrieben, damit auch sicher nichts schief geht! Denn die Zubereitung und die Zutaten sind- ähnlich wie bei einer guten Guacamole (die beste findet ihr hier oder wie von mir beschrieben hier) -  absolut essentiell. Frische freilaufende Bio Eier, schmackhafte festkochende Kartoffeln und natürlich gutes Olivenöl sind ein muss. Wusstet ihr überhaupt das 56,2% des Weltolivenöls aus Spanien kommt? Und jeder immer italienisches kauft, das dann aber aus spanischen Oliven gemacht oder nur anders gelabelt wird? Da die Spanier leider einfach schlechtes Marketing machen hat spanisches Olivenöl einfach noch nicht den Namen den es eigentlich verdient... Mehr dazu könnt ihr hier lesen. So und jetzt ran an den Herd und viel Spaß!




Zutaten

(für 2 Personen / eine 20cm Tortilla)

2 sehr große Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Lorbeerblätter
ca 300 ml gutes (spanisches) Olivenöl
6 Eier
einen Schuss Sahne
Salz & Pfeffer

Kleine Pfanne (ca 20 cm)

Und so wird's gemacht:

  1. Schneidet die Kartoffeln in feine Streifen (so wie auf dem Bild)
  2. Erhitze derweilen das Olivenöl in der Pfanne (da schreit die deutsche Seele auf "aber mit Olivenöl darf man nicht kochen" und "das teuere Öl" aber der Spanier macht das so- und das gute ist: das Öl könnt ihr bis zu einer Woche aufheben und wieder/weiterverwenden)
  3. Wenn das Öl richtig heiß ist und "brodelt" gebt die Kartoffeln dazu- sie werden jetzt quasi frittiert und müssen deshalb komplett von Olivenöl bedeckt sein (wie im Bild) Außerdem gebt jetzt die Lorbeerblätter und die geviertelte Knoblauchzehe dazu (diese werden später nicht weiter verwendet und geben nur dem Öl einen besseren Geschmack)
  4. Währenddessen schneide die Zwiebeln und gebe sie dann zu den Kartoffeln wenn diese schon gar aber weder hart noch gebräunt sind. 
  5. Wenn sowohl die Kartoffeln als auch die Zwiebeln leicht gebräunt sind nehme sie aus dem Öl (verwerft den Knoblauch und die Lorbeerblätter). Dazu eignet sich am besten ein Schaumlöffel. Gebe sie nun auf ein Küchentuch um das überschüssige Öl abzunehmen.  TIPP: Ich mache häufig zwiebeln und Kartoffeln separat und auch in kleineren Rationen um etwas Olivenöl zu sparen
  6. Verquirlt nun die Eier mit einem kleinen Schuss Sahne und etwas Salz und Pfeffer.
  7. Gebt die Kartoffeln und zwiebeln zurück in die heiße Pfanne und gebt nun die Eiermischung drüber- diese sollte die Kartoffeln nur minimal bedecken (lieber zu wenig als zu viel Ei!!) Am besten ist die Tortilla in etwa gute zwei Finger hoch (nicht wie auf meinem Bild welches der sehr flachen Pfanne geschuldet war)
  8. Nun bratet die Tortilla auf mittlerer Stufe bis sie auf der Unterseite leicht braun ist (dann ist sie oben im besten Fall noch gar). Dann wendet sie mit Hilfe eines Tellers (Teller auf Pfanne, beides gute festhalten, umdrehen, Tortilla von Teller wieder in Pfanne gleiten lassen).
  9. Nun bratet Sie noch einmal auf höchster Stufe bis die andere Seite auch leicht gebräunt ist. Im besten Fall ist die Tortilla innen nun noch etwas roh.
  10. ¡Ya está! 
xxx Eva

Sonntag, 25. Mai 2014

Taco trifft (Koriander-)Pfannkuchen- und wie man eine gute Guacamole macht

Da ich momentan in Mexiko wohne, das aber nur für 3 Monate, habe ich in unserer Air B&B Wohnung leider nur eine minimalistisch ausgestattete Küche: zwei Töpfe, zwei Pfannen, ein Pfannenheber und zwei Messer. Das wars. Mein Herz blutet. Jetzt muss ich eben schonmal kreativ werden. Mein geliebtes Linsenmousakka das ich hier so gerne posten wollte ist auf Grund fehlender Ausstattung und mangelhafter Zutaten ganz schön in die Hose gegangen. Und auch in Restaurants habe ich schonmal richtig daneben gegriffen. (wie zum Beispiel bei diesem hübsch aussehenden Wagen in der Nähe von Bellas Artes...)




Mittlerweile weiß ich aber auf was ich achten muss und wo die Tacos einfach super frisch und lecker schmecken. Aber wir können ja nicht jeden Tag auswärtig essen. Obwohl solch schöne Orte wie dieser hier da sehr verlockend sind (das Azul Historico in der Altstadt, welches mir von Steffi empfohlen wurde)




Aber um eben mal daheim zu essen (und um unsere schöne Dachterasse genießen zu können) habe ich meine mexikanischen Lieblings Zutaten: Avocado, Limette, Koriander, Tomate und Knoblauch (wie auch schon bei diesem Gericht) zusammengeworfen und Deutsch-Mexikanische Freundschaft am Herd gefeiert. 
Es ist quasi ein deutscher Pfannkuchen den ich mit Koriander gepimpt habe, der dann aber wie ein Taco gefüllt wird. Ich mag ja solche Essen total gerne die etwas "interaktiv" sind. So wie Fondue oder Raclette oder eben solche Taco-Pfannkuchen- jeder füllt seinen so wieder er gerade mag. So bleibt das Essen außerdem etwas abwechslungsreich. Verzeiht die Fotos die auf Grund mangelnden Lichtes diese Leckerei eben nicht ganz ins "rechte Licht" rücken wie ich mir das gewünscht hätte.






Zutaten:

Für die Pfannkuchen:

400 gr Mehl (Maismehl oder 405)
5 Eier
200 ml Milch
40 gr Koriander
eine Prise Salz

ein gutes Rezept für eine Vegane alternative findet ihr auf Leas Blog: Veggies


Für die Gemüsefüllung:

2 Paprika
2 Zwiebeln
2 rote Chilli
1 Knoblauchzehe
etwas Olivenöl


Für die Guacamole:

(deutlich detaillierte Anleitung findet ihr auf einem meiner "all-time-favourite" Blogs 101cookbooks)
1 Knoblauchzehe
1/2 TL Salz
4 reife Avocados (Raumtemperatur)
2 Limonen (bzw deren Saft)


Des weiteren:

Frische Tomaten (kleingeschnitten)
Creme Fraiche oder Saure Sahne
Mexikanische Sauce: nach Geschmack (ich habe Bufala verwendet)
je nach Laune auch noch etwas Salat und Mais





Und so wird's gemacht:

Pfannkuchen:

  1. die Eier gut verquirlen und dann mit der Milch vermengen. 
  2. Nun langsam das Mehl dazugeben und immer kräftig rühren damit es nicht klumpt
  3. die Konsistenz sollte sehr flüssig sein- damit die Pfannkuchen schön dünn werden
  4. Jetzt noch das Salz und den kleingehackten Koriander dazugeben
  5. Wenig Teig in die heiße Pfanne geben und gute verteilen, von beiden Seiten anbraten und dann warmstellen bis alle Pfannkuchen fertig sind

Gemüsefüllung:

  1. In einer Pfanne das Olivenöl mit den kleingeschnittenen Chilis erhitzen
  2. Zwiebeln in Ringe schneiden und in die Pfanne geben
  3. Paprika in dünne Streifen und Knoblauch kleinschneiden
  4. wenn die zwiebeln glasig sind, die Paprika und den Knoblauch dazugeben, braten bis alles "durch" ist

Guacamole:

  1. vermische das Salz mit der Knoblauchzehe und zerdrücke es zu einer Paste
  2. Halbiere die Avocados, entferne den Kern und hebe das grüne Fleisch mit einem Löffel aus der Schale- achte darauf das du besonders auch die Avocado naher der Schale erwischst: das schmeckt am besten!
  3. gebe den Knoblauch dazu und zerdrücke/vermische alles mit einer Gabel- je nach belieben wie "stückig" man seine Guacamole mag
  4. Gebe den Limettensaft dazu- je nach Geschmack und es kann des weiteren noch mehr Salz oder Zwiebeln, Koriander und Schnittlauch dazugegeben werden

Um das ganze zu essen, gebe einen Pfannkuchen auf den Teller und verteile nach belieben die Zutaten: Gemüse, Guacamole, saure Sahne, Tomaten, Mexikanische Sauce und evtl Salat und Mais. Falte das ganze zu einem Wrap (erst unten einmal umschlagen, dann von den Seiten) und beiße rein!

Viel Spaß!
xx Eva

Montag, 5. Mai 2014

Sommerlicher Maracuja-Möhren Kuchen mit Cream Cheese Frosting (vegan)

Ich war neulich zu einem Geburtstag eingeladen und machte es mir zur Aufgabe einen veganen glutenfreien Kuchen zu backen der nicht so schmeckt als wäre auf irgendetwas verzichtet worden. Und es ist mir tatsächlich gelungen: angelehnt an ein Rezept aus Lilly Vanillys Kochbuch „Sweet Tooth“ ist dieser vegane Sommerkuchen entstanden, der wirklich richtig saftig ist, und frisch schmeckt, fast vielleicht wie ein sommerlicher Früchtekuchen. Es fällt mir wirklich schwer den Kuchen geschmacklich zu beschreiben, denn er ist „ganz anders“ (im positivsten Sinne). Außerdem ist er sehr hübsch anzusehen, da er im klassichen „Englischen Kuchenformat“ ist, also zwei Böden mit Frosting dazwischen und hüberscher Deko obendrauf. Leider sind die Bilder nicht so gut gelungen da ich nur meine Handykamera parat hatte- aber backt ihn nach und überzeugt euch selbst! Sicherlich klappt der Kuchen auch gut mit herkömmlichen (nicht veganen) Zutaten und mit z.b. Dinkelmehl, aber ich muss sagen, dass mir die vegane Version insbesondere das vegane Frosting sehr gut geschmeckt hat. Sicherlich spart man sich so obendrein noch einige Kalorien. Mit  der nicht-veganen, nicht-glutenfreien Variante auf der anderen Seite spart man sich etwas Geld, denn die „spezial“ Zutaten sind etwas teurer, ich habe daher immer beide Varianten mit angegeben.


Zutaten

175 ml Ahornsirup (wahlweise Honig)
75 ml Wasser
120 ml Mango/Maracuja Smoothie (ich habe den von „True Fruits“ verwendet)
125 g vegane Butter (ich die von Alsana verwendet, ich denke „echte“ Butter geht auch gut)
250 g geschälte und geriebene Karotten/Möhren
45 g Rosinen (kleingehackt)
45 g Datteln (kleingehackt)
Das Fleisch von zwei frischen Maracuja
Saft und Schale (gerieben/Zesten) einer Orange
Etwas Zimt (je mehr desto „winterlicher“ wird es)

225g Vollkorn-Dinkel Mehl (oder wer es Glutenfrei möchte: Halb Erdmandel- halb Teffmehl funktioniert auch gut)
2 TL Backpulver
100 g Walnüsse, geröstet und zerbrochen

Für das Frosting:

250 g Frischkäse (ich habe veganen auf Soja Basis verwendet)
100g Butter (ich habe vegane verwendet)
200 g Puderzucker
nach belieben frische Vanille

Für das Topping:

50g gehobelte Mandeln, geröstet
Fleisch einer Maracuja

Außerdem: zwei kleine Kuchenformen (ich habe 24 cm Durchmesser verwendet)

Und so wird’s gemacht:


  1. Heize den Ofen auf 180° vor (Umluft)
  2. Erhitze in einem Topf den Ahornsirup,  das Wasser, den Smoothie, die getrockneten Früchte, die Orange (Schale und Saft) und den Zimt. Gebe die Butter dazu und lasse sie schmelzen. Koche das ganze für 5 Minuten, nehme die Masse vom Herd und lasse sie auf Raumtemperatur abkühlen
  3. Gebe das Mehl, das Backpulver und die Nüsse zusammen und vermische es gründlich.
  4. Hebe den Nassen Teig unter die trockene Menge und verteile jeweils die Hälfte in den beiden (vorgefetteten) Backformen. (Wer nicht zwei hat kann die Böden einfach auf zwei mal backen)
  5. Backe die Böden für 20 Minuten oder bis sie goldbraun sind und ein Zahnstocher „sauber“ herauskommt. Nehme die Böden aus dem Ofen und lasse sie 10 Minuten kühlen bevor du sie aus der Form nimmst
  6. Verquirle die Zutaten für das Frosting. Gebe etwas von dem Frosting auf den unteren Boden, lege den zweiten darauf und gebe den Rest des Frostings auf den oberen Boden. Verstreiche es glatt
  7. Dekoriere den Kuchen nun mit gerösteten Mandeln und Maracuja


Viel Spaß und guten Appetit!!
xx Eva


Sonntag, 30. März 2014

Soulfood zum Sonntag - Evas Kaiserschmarren mit Apfelmus und Rumrosinen

Da ist er - mein erster Blogpost! Jetzt geht es also los!
Franzi und mir spukte ja schon seit längerem der Gedanke im Kopf herum, dass wir gerne einen Blog machen würden. Bis heute blieb es aber immer nur beim Austausch über andere Blogs. Aber als ich neulich die Nachmieter meiner Wohnung in Witten - die ich leider aus Reiselust aufgeben musste - traf und die mich mit großen Augen ansahen und fragten ob ich Eva von "Evas Kaiserschmarren" sei, wusste ich: Es ist Zeit zu bloggen!
Scheinbar wurde mein Rezept häufiger weitergereicht... Aber um mal ganz ehrlich zu sein: erfunden habe ich das Rezept nicht. Es ist das Familienrezept von meinem besten Freund Hannes - dessen Bruder Simon wiederum es mir bei unserem gemeinsamen Erasmus Semester in Granada (in einem früheren Leben als Psychologiestudentin) vermacht hat.
Aber es ist ein Rezept auf das ich immer wieder zurückgreife, denn dieser Kaiserschmarren macht mich glücklich- weil er mich an meine Heimat und an die Zeit in Spanien erinnert und mit der Karamellkruste und dem sauren Apfelmus nach Zufriedenheit schmeckt. Bei Kaiserschmarren trennen sich ja die Geister und ich bin wahnsinnig kritisch auf dem Gebiet, aber dieser erfüllt für mich  alle Ansprüche die ich an einen perfekten Schmarren habe: Dicke große Stücke, lockerer Teig, nicht zu "eirig" aber mit genug Ei und vorallem nicht zu Süß. Das Beste ist eigentlich, dass im Teig kein Zucker ist und nur das Karamell das ganze süß macht. Natürlich muss dann das Apfelmus noch schön sauer aber leicht zimtig schmecken und die Rumrosinen etwas nach Vanille.  Außerdem gehören Preiselbeeren für mich dazu. Dann fehlt eigentlich nur noch das Alpenpanorama um den Alltag zu vergessen...
Und weil mein Gspusi sich gerade (vorerst ohne mich) gen Mittelamerika verabschiedet hat ist: Zeit für Soulfood! Da hilft Kaiserschmarren in jedem Fall!


Kaiserschmarren

(Rezept für 4 Hungrige oder 6 Schlanke)

500g Mehl
5 große oder 6 kleine Eier (getrennt)
0.65 Liter Milch
50g Butter für den Teig 
Etwas Butter zum Backen
Rosinen (bei Bedarf)
Zucker
Eine Prise Salz
Puderzucker

1. Butter zerlassen und etwas abkühlen lassen
2. Das Mehl vorsichtig nach und nach mit der Milch verrühren, dann das Eigelb und die zerlassene Butter dazugeben
3. Eischnee mit einer  Prise Salz steif schlagen und sanft unterheben
4. Eine 28 cm Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und etwas Butter darin zerlassen
5. Nun den Teig ca 1cm dick in die Pfanne geben und bei mittlerer Stufe leicht anbacken
6. Bei Bedarf Rosinen auf den noch rohen Teig geben
7.Nun den Teig wenden (ich viertel den Teig dafür meist und wende die einzelnen "Kuhenstücke")- wenn er von außen rundum leicht fest ist, den Teig in Stücke zerstoßen, etwas anbräunen lassen und aus der Pfanne nehmen
8. entweder in der gleichen Pfanne oder in einer anderen Pfanne Butter mit Zucker vermengen und leicht karamellisieren lassen- nun die Teig Stücke dazugeben und von allen Seiten mit Karamell Kruste bedecken.
9. Mit Puderzucker bestäuben und: Fertig!

Apfelmus

Hier hat jeder andere Vorlieben und ich mach es auch jedes mal etwas anders und frei nach Schnauze- aber gut gelingt es auf jeden Fall so:

Das wichtigste ist die Auswahl der Äpfel. Am besten sind saure aus dem Garten oder saure Sorten wie Boskoop.

10 Boskoop Äpfel (reichen für 4 Gläser)
Saft von 1 Zitrone
2 EL Honig
1 EL Zimt
½ TL gemahlene Nelken
100 ML Amaretto
1 TL Bourbon Vanille Zucker
Ingwer (in etwa eine Fingerdicke Scheibe, gerieben)

1. Äpfel vierteln und entkernen (ich lasse die Äpfel immer im ganzen, wer lieber helleres “feineres” Mus haben möchte muss die Äpfel schälen oder am Ende durch die Flotte Lotte drehen)
2. Äpfel knapp mit Wasser bedeckt im Topf auf mittlerer Hitze garen bis die Äpfel weich sind.
3. Alle weiteren Zutaten hinzugeben und nach Belieben abschmecken
4. Jetzt gibt es drei Möglichkeiten: 1. Schnell und weich wird es wenn man alles püriert, 2. Schnell und stückig wird es wenn man es nur etwas mit dem Kartoffelstampfer zerstampft oder 3. Etwas mehr Aufwand aber dafür feiner ist es wenn man alles durch die Flotte Lotte dreht.

Rumrosinen

…halten sich ewig im Kühlschrank und sind immer “nice to have” als schnelle Aufwertung eines Nachtisches (oder sogar nur von Eis) wenn mal Besuch da ist und schmecken eben zu Kaiserschmarren genial!
Das Rezept ist im prinzip auch super einfach:
Nach belieben Rosinen in ein Glas geben, mit gutem braunen Rum bedecken, 1 aufgeschnittene Vanilleschote, 1 Zimtstange, 2 Pimentkörner  dazugeben, Deckel drauf - fertig. Am besten dann eine Woche stehen lassen. Also sind sie leider nichts für “jetzt sofort”, aber dann für den nächsten Kaiserschmarren in einer Woche!

geniesst den Sonntag und lasst es euch schmecken!

Eva