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Sonntag, 14. Februar 2016

Dreierlei Hochzeitstorten zum Tanzen, Feiern, Lachen und Lieben


Eigentlich kann ich mit dem ganzen Hype um den Valentinstag nicht viel anfangen - überall sieht man nur rosa-rote Herzchen, die Blumen kosten doppelt so viel wie sonst und überhaupt wird man von allen Seiten mit allerlei Liebestaumelei bombardiert. Trotzdem gibt es dieses Jahr einen Valentinspost bei uns. Warum? Weil der Valentinstag im letzten Jahr ein ganz besonderer Tag für mich und meine Familie war. Zum einen durfte mein kleiner Neffe seinen ersten Geburtstag feiern (und heute schon seinen 2.! <3), zum anderen gab es ein rauschendes Fest. Meine Schwester und ihr Mann haben geheiratet und es wurde viel getanzt, gefeiert, gelacht und eine ordentliche Portion Liebe war auch noch im Spiel. 

Sonntag, 10. Januar 2016

Ein Tag in Bayonne mit Schoko-Orangen-Cupcakes

Ihr lieben, als allererstes möchten wir euch allen ein wunderbares neues Jahr wünschen - mit tollen Überraschungen, kleinen feinen Köstlichkeiten, wilden Partynächten und Muskelkater von Lachkrämpfen! Dieses Jahr wird sich in unserem Leben so einiges ändern - Im Sommer schreiben hier hoffentlich nicht mehr zwei Studentinnen sondern 2 frisch gebackene Ärztinnen - also drückt uns die Daumen auf der Zielgeraden!
Zum Start ins neue Jahr entführe ich euch heute ins wunderschöne Bayonne und Biarritz - zwei wunderschöne baskischen Städtchen an der französischen Atlantikküste, in welche es mich auf meiner Reise durch Frankreich verschlagen hat. Bayonne ist die Heimat der Chocolatiers und verzaubert mit seinen verschlungenen Gassen und bunten Fachwerkhäuschen. Man kann Stunden durch die Straßen wandern und entdeckt immer wieder etwas neues nach der nächsten Ecke. Einmal im Jahr findet ein Schokoladenfestival in Bayonne statt - leider nicht während meines Aufenthaltes aber es gibt keinen besseren Grund diesem schönen Fleckchen Erde einen erneuten Besuch abzustatten.


Samstag, 12. September 2015

Grüße aus der Provence mit Zwetschgen-Lavendel-Macaron

Heute nehme ich mit in den Süden. Auch wenn ich bis zu meiner Reise noch nie in der Provence war, hatte ich ein konkretes Bild im Kopf: herrlich duftende Lavendelfelder, wunderschöne Landhäuser und lebendige Märkte mit allem was das Herz begehrt. 
Da war es natürlich selbstverständlich, das ein Zwischenstopp im Süden Frankreichs Pflicht war auf meiner Reise. So saß ich also am Vorabend bei lieben Freunden in Montpelier und habe das Internet durchforstet nach einer hübschen kleinen Unterkunft in Aix en Provence für die nächste Nacht. Denn um flexibel zu bleiben, habe ich eigentlich nichts im Voraus gebucht sondern geschaut wo es mich hinträgt. Das hatte bisher auch ganz wunderbar geklappt und mich in einige wunderschöne Unterkünfte geführt. 





Deshalb war ich auch begeistert, als ich ein hübsches kleinesbezahlbares Hotel mitten in der Stadt gefunden hatte, welches mit einer wunderschönen Dachterasse gelockt hat. 

Samstag, 15. August 2015

Johannisbeer-Eclairs mit fruchtiger Quarkfüllung

Heute nehme ich euch auf meiner Reise durch Frankreich mit in den Südosten nach Lyon. Die Stadt zwischen Rhone und Saône gilt auch als kulinarische Hauptstadt Frankreichs und war deshalb ein absoluter Pflichtstopp auf meiner Reise. Leider hatte ich bei der Planung nicht bedacht, dass montags die meisten Restaurants in Lyon geschlossen sind und so war ich doch etwas entäuscht, als der Manager in meinem Hotel mir als einzigen Restauranttipp für den Abend den Burger King ein paar Straßen weiter empfohlen hat! Burger King in Frankreich? - Geht gar nicht! Also habe ich mich einfach selbst auf die Suche gemacht in der Hoffnung doch noch ein offenes Restaurant zu finden.


Lyon
Tour métallique

















Sonntag, 12. Juli 2015

Sommerliche Beeren-Kouignettes zum Sonntagskaffee

Pünktlich zum Sonntag hat sich der Sommer in Witten eine kleine Pause gegönnt und bei Regenwetter braucht man kein schlechtes Gewissen zu haben, den Tag auf der Couch mit einem guten Buch oder Film und einer Tasse heißem Kaffee zu verbringen. Nur eine Sache fehlt da noch: Etwas zuckersüßes zum Sonntagskaffee! Deshalb wurden einmal die Kochbücher gewälzt und dabei bin ich bei Rachel Khoo über leckere Kouignettes gestolpert, eine bretonische Köstlichkeit aus butterigem Hefeteig.
Da sich im Kühlschrank auch noch Johannisbeeren und Stachelbeeren aus dem mütterlichen Garten der Mitbewohnerin tummelten, durften die sich auch noch zu Butter, Zucker und Mehl gesellen. 
Der Teig braucht zwar eine Weile, ist aber nicht schwer zu machen und schmeckt einfach herrlich - perfekt um sich einen verregneten Sonntag zu versüßen. 

französische Butterkuchenfranzösische Butterkuchen

Sonntag, 31. Mai 2015

Einfach mal Danke sagen ... mit Erdbeer-Kokos-Cupcakes

Ihr lieben, es ist vollbracht - vor ziemlich genau einem Monat haben Eva und ich unser Examen  erfolgreich hinter uns gebracht und der wohlverdiente Urlaub ist mittlerweile auch schon wieder vorbei - Deshalb ist es an der Zeit DANKE zu sagen: Danke für all das Daumendrücken, all die lieben Worte, die Geduld, wenn wir mal wieder über nichts anderes als Kreuze und wilde Syndrome reden konnten, für die vielen kleinen und großen Aufmunterungsüberraschungen und überhaupt fürs da sein! Ohne euch wären wir wohl mit der Zeit ziemlich durchgedreht und hätten nur noch Kreuzchen gesehen ;-) 

Auch wenn es sich noch ein wenig komisch anfühlt, haben wir doch tatsächlich wieder sowas wie Freizeit und im letzten halben Jahr haben sich viele Ideen und Rezepte angestaut die dringend nach Außen wollen! Wir haben hier so einiges vor - wir wollen euch von unserer ersten Hochzeitstorte berichten, euch mit auf eine Reise durch Europa und Vietnam nehmen und noch vieles mehr! Ihr dürft also mehr als gespannt sein! 

Los geht es heute mit leckeren Erdbeere-Kokos-Cupcakes, die mit einem sommerlich-leichtem Joghurtfrosting daher kommen! Das Rezept ist an den Erdbeer-Kokos-Kuchen aus dem "Zucker, Zimt und Liebe-Backbuch" der wunderbaren Jeanny angelehnt! Viel Spaß beim Nachbacken!


Sonntag, 1. März 2015

#ichbacksmir im Februar: Blaubeer-Thymian-Tarte

In Witten ist die Farewell-Season angebrochen... das Studium neigt sich nicht nur bei uns zum Ende, sondern auch viele liebe Freunde packen ihre Koffer und ziehen in die weite Welt - Hamburg, Seattle und München (ok, soooo weit sind Hamburg und München tatsächlich nicht, aber es fühlt sich ein bisschen so an!). Und weil die Flucht ins schöne München morgen von Eva (jaaaaa, genau - Unser Blog bekommt einen Zweitwohnsitz) angetreten wird, gibts heute zum Abschied einen Kaffeeklatsch mit den Mädels - mit Blaubeer-Thymian-Tarte, Cookies und Scones. 

Blaubeeren

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Die besten Vanillekipferl der Welt


....Okay Moment!Ich weiß so einen extravaganten Superlativ kann man euch nicht einfach vor den Latz knallen. Aber ich erklär mal warum das (für mich) so ist:

Weihnachten rückt näher, und traditionell backe ich dann für die gesamte Familie Plätzchen. Früher habe ich das mit Oma Schnack zusammen gemacht. Meine Oma hieß Schnack, weil sie immer so viel gequasselt hat. Und nicht nur da bin ich in ihre Fußstapfen getreten, sondern eben auch was das Plätzchen backen angeht. Wenn Oma Schnack von da oben zu sieht wie stümperhaft ich das mache, kriege ich oft ein schlechtes Gewissen und versuche mich etwas zusammenzureißen. Bei mir geht es nämlich sonst eher um Quantität als um optische Perfektion... (Qualität ist natürlich erste Priorität, das muss ich nicht erwähnen, oder?)


















Die Vanillekipferl waren auf jeden Fall immer Omas Paradeplätzchen. Und das sind auch die einzigen Plätzchen die ich definitiv jedes Jahr mache, sonst gäbe es auch Beschwerden von der Großfamilie. So stehe ich also auch dieses Jahr in der Küche und werde ein 10-faches Rezept backen (jap....) und versuchen daran zu denken, was Oma Schnack sagen würde wenn ich wieder "hudel". 
Und ganz klar ich bin mal wieder NULL objektiv. Aber ich finde ganz echt, dass das die besten Vanillekipferl der Welt sind! Die sind ganz leicht, haben eine wirklich "zarte" Konsistenz und schmecken unvergleichlich lecker. Ich würde mich unglaublich freuen, wenn sie einer nachbäckt und vielleicht mit in sein Sortiment mit übernimmt.






Vanillekipferl nach Oma Schnack


Zutaten (für ein Blech)

Bei den Zutaten kommt es wirklich auf die Qualität drauf an. Ich gebe in Klammern mal an was ich so verwende. Natürlich geht es aber auch mit herrkömmlich(er)en und/oder anderen Zutaten

100g Butter (Süßrahmbutter von Andechser)
140g Mehl (450er Weizen)
80g geriebene Mandeln (die von Alnatura haben einen super Geschmack)
30g Zucker (Rohrzucker)
Vanillezucker (ich vermische dafür 1 ausgeschabte Madagaskar Vanilleschote mit 80g "normalen" Zucker, ansonsten eben Vanillezucker mit Zucker vermischen)


Und so wird's gemacht:



  1. Zuerst muss der Ofen auf 190° vorgeheizt werden.
  2. Zuerst die Butter mit dem Zucker auf höchster Stufe für ca 3 Minuten verrühren
  3. Dann alle weiteren Zutaten dazugeben und einen Teig formen- am besten mit den Händen
  4. Nun gibst du etwas Mehl auf deine Arbeitsoberfläche, und rollst etwas Teig in einer "Schlange" ca 1cm dick aus. Ich forme dafür einen kleinen Ball und rolle den dann mit meinen Händen
  5. jetzt zerteilst du die "Schlange" mit einem ganz normalen Messer in ca 5cm lange Stücke, biegst sie zu einer Sichelmond form und gibst sie auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech
  6. Ab in den Ofen für ca 10 min- dieser Schritt ist super wichtig! Die Kipferl müssen ganz leicht anbräunen aber dürfen auf keinen Fall Braun werden! Sobald sie soweit sind, nehm das Blech raus und lass die Kipferl kurz ruhen. Wenn du sie jetzt anfasst zerbrechen sie!
  7. Sobald du die Kipferl gerade so mit der Hand anfassen kannst wende sie einmal in dem Vanillezucker (den gebe ich immer in einer Schüssel) und lass sie dann auf einem Rost abkühlen
  8. Insgesamt gilt: gaaaaanz sanft mit den Kipferln umgehen


















Viel Spaß euch damit,
xx Eva

Samstag, 6. Dezember 2014

Nikoläuse für die Weihnachtsstimmung

Heute ist Nikolaus und deshalb wird's heut auch das erste Mal etwas weihnachtlich auf dem Blog!
Eigentlich sollte die Weihnachtszeit ja eine wunderbar besinnlich-entspannte Zeit sein. Komischerweise scheint der Dezember aber dann immer ganz plötzlich zu kommen und noch dazu stressiger zu sein als jeder andere Monat... Außerdem scheinen einige Menschen an akuter Geschmacksverirrung zu leiden und überall blinken grell-bunte Weihnachtsmänner und diese unsäglichen Sterne, bei denen ich immer Sorge habe einen epileptischen Anfall zu erleiden (Ich bin ein großer Fan von Weihnachtsbeleuchtung - so lang sie nicht bunt sind!!). Dieses Phänomen scheint mir dieses Jahr ganz besonders verbreitet und so recht will bei mir noch eine Weihnachtsstimmung aufkommen. Aber weil ich eigentlich ein großer Weihnachtsfan bin, habe ich beschlossen ganz dringend etwas daran zu ändern und spontan kleine Nikoläuse gebacken! Das Grundrezept dazu habe ich aus einem meiner liebsten Kochbücher - Tischlein deck dich! - Rezepte aus der Märchenküche. Ich bin ein großer Märchenfan und das Buch ist mit ganz viel Liebe zum Detail gestaltet und enthält zum Beispiel ein Rezept für den "süßen Brei" oder den Kuchen "Iss mich" aus Alice im Wunderland! 

Märchenrezepte

Nachdem die neuen Freunde fertig sind,  riecht jetzt die ganze Wohnung wunderbar nach Zimt und Zucker, ich baue die Weihnachtsdeko auf und vielleicht  drehe ich gleich noch ein Runde über den Weihnachtsmarkt! So langsam wird's hier dann wohl doch auch etwas weihnachtlich ;-)

Hefeteig

Nikoläuse für die Weihnachtsstimmung

Zutaten:

  •  250g Mehl 
  • 10g Hefe
  • 30g Zucker
  • 150ml kalte Milch
  • 1 TL Salz
  • 50g weiche Butter
  • 1 Messerspitze Kardamon, Zimt und Nelken 

So wird's gemacht:

  1. 50g Mehl mit kalter Milch und Hefe verrühren und für 15 min zur Seite stellen 
  2. restliches Mehl auf die Arbeitsplatte sieben und eine Mulde in die Mitte drücken 
  3. Zucker, Salz und Gewürze auf den Rand streuen 
  4. Vorteil und Ei in die Mitte geben und den Teig zügig kneten bis er nicht mehr an den Fingern klebt
  5. Butter zu dem Teig geben und so lange kneten bis der Teig geschmeidig ist und glänzt
  6. Teig abdecken und circa eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen bis er deutlich größer geworden ist.
  7. Teig einmal durchkneten und nochmals 15 min Ruhen lassen 
  8. Teig in 4 gleiche Teile teilen 
  9. Für einen Nikolaus Teig nochmal Teilen im Verhältnis 1:2
  10. Aus dem größeren Teil eine Rolle formen. Arme und Beine formen (siehe Bild) und aus dem restlichen Stück Kopf und Mütze formen 
    Hefeteig
  11. die einzelnen Teile mit Milch zusammensetzen und auf ein Backblech mit Backpapier legen (wer mag kann als Augen noch Schokodrops oder Rosinen nutzen) 
  12. Die Nikoläuse abdecken und nochmals 45 min gehen lassen. 
  13. den Backofen auf 220°C vorheizen 
  14. Die Nikoläuse mit einem verquirlten Ei bestreichen, die Temperatur auf 180°C reduzieren und für circa 15min backen bis sie goldbraun sind.
Advent

habt eine wunderbare  STRESSFREIE Adventszeit!
liebste weihnachtliche Grüße
Franzi





Donnerstag, 6. November 2014

Apfel-Kürbis-Muffins mit gedrückten Daumen

Anfang Oktober war es wieder mal soweit - das zweite Staatsexamen der Mediziner in Deutschland stand mal wieder an und wieder waren einige sehr liebe Freunde von uns dabei. Auch wenn Eva und ich nach wie vor bummeln mit anderen Dingen wie Doktorarbeit oder dem Sammeln der letzten beschäftigt sind, haben wir natürlich mit allen mitgefiebert und fleißigst Daumen gedrückt. Gleichzeitig bin ich seit September Mitglied eines wunderbaren Teams in einem tollen Startup unserer Uni (www.klinik-anamnese.de) welches sich vor allem an Jungmediziner richtet und diese in der Suche nach deren Traumstelle unterstützen möchte. 

Sonntag, 28. September 2014

Tante Annis Apfelstrudel oder was tun mit Fallobst?

Ich hab ja schon im letzten Blogpost den Herbst ausgerufen. Ein anderes Zeichen das der Sommer wirklich langsam dem Ende zu geht (neben Kürbissen im Supermarkt) sind aber Apfelbäume, die ihrer Obst-Pracht entledigt werden wollen. Im Garten der Schwiegereltern steht so ein überladener Apfelbaum der leider nicht rechtzeitig genug geerntet wurde. Ich konnte es aber nicht ertragen die schönen Roten Früchte da auf dem Boden "vergammeln" zu lassen, also hab ich mir ein Herz genommen.  Ich habe tatsächlich nur das Fallobst gesammelt und musste dann leider auch großzügig "Detschstellen" und "Wurmverbiss" rausschneiden, aber das ist ja allemal besser als wegwerfen, gell?



Freitag, 8. August 2014

"Ich backs mir": Pflaumen-Mohn-Kuchen mit Brombeeren


Kennt ihr das - da packt einen die Backlust, man hat ein genaues Rezept im Kopf und dann stellt man fest, dass doch die Hälfte der Zutaten in der heimischen Küche fehlen. So ging es mir gestern in Potsdam - Im Vorgarten unseres kleinen Ferienhäuschens steht ein ganz wunderbarer Pflaumenbaum, der mich die letzte Woche die ganze Zeit schon anlachte. Als sich dann für gestern Nachmittag eine liebe Freundin angekündigt hatte und noch dazu die "ichbacksmir"-Runde für Juli in 2 Tagen endet, musste driiiingend ein sommerlicher Pflaumenkuchen her. In der Küche hab ich dann noch Vollkornmehl, Butter, Hefe (in weiser Voraussicht gekauft) und etwas Milch gefunden. Eier wurden bereits zum Frühstück verspeist und die Milch war leider auch eher noch ein kläglicher Rest... ABER es gab noch Joghurt. Deshalb habe ich spontan improvisiert und an Stelle von mehr Milch einfach etwas Joghurt in den Teig gepackt - hat ganz wunderbar funktioniert! 


Montag, 7. Juli 2014

Triple-Limetten Cupcakes


Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, stehen Franzi und ich gerade total auf Lemon-Curd oder Curds aller Art, wie ihr z.B. hier und hier sehen könnt. Meine Mutter hat früher schon immer Lemon-Curd gemacht und ich habe es geliebt. Ich habe mich aber nie daran getraut, weil ich dachte es wäre ein wahres Hexenwerk so etwas leckeres hinzubekommen. Bis neulich dann Franzi in der Küche stand, die zu Hause einen Milchkocher (?? hab ich auch noch nie gehört) fand und darin Lemon-Curd gezaubert hat. Zu erst war ich selbstverständlich skeptisch - ob das so gut schmecken kann wie das Lemon-Curd meiner Mutter? Und ja. Es hat perfekt geschmeckt. 



Und nun habe ich mich auch drangetraut und nach Lemon- und Waldmeister-Curd gibt es nun eben auch noch etwas Limetten-Curd auf diesem Blog - man kann eben nie genug davon haben! Limetten, ihr ahnt es, weil ich immer noch in Mexiko verweile und ehrlich gesagt kennt der Mexikaner gar nicht den genauen Unterschied (zumindest nicht sprachlich) zwischen Zitronen und Limetten. Außerdem ist die Limette eben Nationalspeise. Und weil ich kaum Backutensilien habe und man Cupcake Formen so leicht in jedem Supermarkt gibt, gibt es heute Limetten-Cupcakes. Und zwar gleich Dreifach "Limettig", mit Sirup getränkt und mit Limettencurd obendrauf - so schmecken sie frisch, nicht zu süß und leicht (vorsicht Trugschluss!) und geben den perfekten Sommerkuchen. Und damit beende ich auch meine Karriere in der Mexikanischen Küche, denn nun geht es auf Reisen und Franzi wird euch mit allerlei essbarem versorgen bis ich wieder in heimischen Gefilden bin.






Zutaten (für 12 Cupcakes)


Für die Cupcakes

2 Eier
80 gr Zucker
80 gr Creme Fraîche
160 Gramm Mehl
Saft von 5 Limetten
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
2 TL Vanillezucker 

Für den Sirup

100 ml frisch gepresster Limetten Saft
50 gr braunen Zucker

Für das Limettencurd

2 Eier
90 gr  Butter
75 ml  frisch gepresster  Limetten Saft
Abrieb von 6 Bio Limetten

Und so wird's gemacht:

Cupcakes

  1. Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker ca 3 Minuten schaumig schlagen, dann die Creme Fraîche und den Limettensaft unterrühren 
  2. Alle trockenen Zutaten separat vermischen und unter die"nasse" Masse mengen. 
  3. Den Teig auf 12 Förmchen verteilen und bei 180 Grad 15-20 Minuten backen lassen oder bis die Cupcakes gold-braun sind

Sirup

  1. Während die  Cupcakes im Ofen sind, kann der Sirup hergestellt werden. Dafür den Limettensaft und den Zucker in eine Pfanne geben und erhitzen bis der Zucker komplett aufgelöst und die Flüssigkeit etwas reduziert ist - sobald die Muffins aus dem Ofen kommen, die oberfläche mit einer Gabel leicht einstechen und über jeden Muffin etwas Sirup geben, um ihn sozusagen zu tränken.

Lemon Curd

  1. Die Eier, den gesiebten Limettensaft und der Limettenschale gut verrühren und in ein heisses Wasserbad stellen.  Ich habe es zugegeben dieses mal ohne Wasserbad einfach in der Pfanne gemacht und es hat super geklappt!! Die Masse muss in jedem Fall ca. 20 Minuten ständig gerührt werden (auf keinen Fall kochen) bis die Masse dicklich und gelb wird. 
  2. Nun das Limetten-Curd aus dem Wasserbad/vom Herd nehmen und die Butter in Flocken unterrühren.  Das Limetten-Curd hält sich im Kühlschrank bis zu 2 Monaten.
  3. Und nun gebt ihr etwas von dem Limetten-Curd auf jeden Cupcake

xxx Eva



Sonntag, 29. Juni 2014

Irish Cheesecake mit Strawberry-Mint-Swirl


Ihr Lieben - heute gibt es einen meiner absoluten Lieblingskuchen! Warum? Weil 1. Sonntag ist, 2. wir 200 Follower auf Facebook haben (ihr seid einfach spitze - DANKE!!!) und 3. Cheesecake IMMER eine gute Idee ist!

Das Grundrezept stammt noch aus meiner AuPair-Zeit in Cork im wunderbaren Irland vor 9 Jahren! Die Gastmutter einer guten Freundin hat ihn für uns gebacken und jedes Mal wenn er bei mir auf den Tisch kommt, fühle ich mich ein klein wenig in die tolle Zeit zurückversetzt! Ich habe mich damals ziemlich in Land und Leute verliebt und freue mich jetzt schon auf meinen nächsten Besuch!
habt einen wunderbaren Sonntag - ich schnapp mir jetzt mein Fotoalbum und verschwinde auf die grüne Insel - vielleicht bring ich euch auch ein paar Bildchen mit!


Irish Cheesecake mit Strawberry-Mint-Swirl

Zutaten

  • 450g Frischkäse (ich mische immer halb und halb Vollfett und eine leichte Variante)
  • 75g Butter
  • 200g Vollkornkekse (oder Karamellkekse oder Spekulatius)
  • 100ml Milch
  • 150g Zucker
  • Schale und Saft einer Zitrone
  • 100ml geschlagene Sahne
  • 4 Blatt Gelatine
  • 1 Schale Erdbeeren
  • 3 Zweige Erdbeerminze (oder eine andere Minzsorte)

So wird's gemacht:

  • Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit Hilfe eines Nudelholz zerbröseln - seeehr befreiend ;-))) )
  • zerlaufene Butter mit den Kekskrümeln vermengen und in einer mit Backpapier ausgelegten Springform geben und fest andrücken -> dann darf der Boden in den Kühlschrank wandern
  • Frischkäse cremig rühren und mit Zitrone, Milch und Zucker verrühren 
  • 4 Blätter der Gelatine einweichen und nach Packungsanleitung auflösen 
  • die Creme in kleinen Portionen unter die Gelatine rühren - achtet dabei darauf nicht zu viel der kalten Creme auf einmal zur Gelatine zu geben, sonst gibts Gelatineklumpen 
  • zum Schluss die geschlagene Sahne unterheben
  • Die Erdbeeren waschen und die Hälfte in dünne Scheiben schneiden und auf dem Boden verteilen - den Rest zusammen mit der Minze fein pürieren 
  • Die Frischkäsemasse in die Springform füllen und dann das Erdbeerpüree in die Mitte geben und mit einer Gabel vorsichtig unterrühren, sodass ein marmorierter Effekt entsteht
  • Den Kuchen am besten über Nacht kalt stellen und dekoriert mit ein paar Erdbeeren und Minze dekorieren - FERTIG

liebe Grüße und einen ganz wunderbaren Sonntag!
Franzi :-)

Montag, 2. Juni 2014

Erdbeer-Waldmeister-Tartlets - die Zweite

Clara von Tastesheriff hat mal wieder zu "ich backs mir" aufgerufen - diesmal zum Thema Erdbeeren!!! Da Erdbeeren auf der Liste meiner Lieblingsfrüchte sehr weit oben rangieren, war natürlich klar, dass wir da unbedingt mitmachen müssen ;-) 
Nach einem kläglichen etwas missglücktem Erstversuch der Erdbeertartlets habe ich mich heut Abend nochmal an die kleinen Freunde gewagt - diesmal allerdings mit Unterstützung von Lilly Vanilli's "Sweet Tooth" - dem wunderbaren Backbuch, was euch Eva hier bereits vorgestellt hat. Und weil Eva gerade die Sonne und das Leben in Mexico geniesst, machen ihre Kochbücher auch Urlaub - bei mir!!! 
Ich bin diesem Backbuch voll und ganz verfallen - es hat nämlich nicht nur ganz wunderbar leckere Rezepte, sondern erklärt dabei noch bis ins Detail auf was man achten muss um ein perfektes Ergebnis zu bekommen. 
Also habe ich das "Pastry"-Kapitel aufgeschlagen und mich erst einmal schlau gemacht. 
Heute versuche ich euch an meinen bahnbrechenden Erkenntnissen teilhaben zu lassen. ;-)


Ich habe mich für "Shortcrust Pastry" - einen schlichten Mürbeteig - entschieden. 

Dieser besteht aus Mehl, Butter und Flüssigkeit. Dabei braucht ihr halb so viel Butter wie Mehl und gerade so viel Flüssigkeit um einen Teig zu formen. Wichtig für den Geschmack ist dabei die Qualität der Zutaten: Das Mehl sollte ein feines Mehl sein (Typ 405) und die Butter sollte von glücklichen Kühen kommen. Außerdem sollte sie möglichst kalt sein. Die Butter sorgt dafür, dass das sich eine Fettschicht um das Mehl bildet, damit sich das Gluten nicht mit dem Wasser verbinden kann. Dadurch bleibt der Teig schön mürbe. Dabei spielt auch die Temperatur der Butter eine Rolle - diese sollte möglichst kalt sein, damit der Teig nicht zu kompakt wird. Dazu schneidet ihr kalte Butter am besten schon mal in kleine Würfel und stellt sie danach nochmal in den Kühlschrank bis ihr sie wirklich braucht. 


Nachdem wir jetzt wissen, auf was wir bei den Zutaten achten müssen, gehts jetzt daran den Teig zu formen: 

Dazu wird das Mehl (und die anderen trockenen Zutaten, falls es welche gibt) auf eine Arbeitsfläche gesiebt. Verteilt nun die Butterwürfel darauf und los gehts: Als erstes "verreibt" ihr die Butter mit dem Mehl zwischen euren Fingerspitzen, bis ihr schöne gleichmäßige Mehl-Butter-Krümel habt. Achtet darauf, möglichst schnell zu arbeiten, damit der Teig nicht zu warm wird. Nachdem ihr Butter und Mehl gut verrieben habt, könnt ihr in Etappen die Flüssigkeit hinzufügen, bis ihr eine Kugel aus eurem Teig formen könnt. Diese wird dann in Klarsichtfolie gewickelt und kann erstmal im Kühlschrank entspannen - für mindestens eine Stunde, laut "Sweet Tooth" jedoch besser 24 Stunden - bei mir wars irgendwas dazwischen und der Teig ist super geworden. Durch diese "Pause" für den Teig, verhindert ihr, dass er zu elastisch ist und sich beim Ausrollen immer wieder zusammen zieht.
Wichtig ist noch den Teig circa eine Stunde, bevor er dann verarbeitet werden soll wieder aus dem Kühlschrank zu nehmen, damit er wieder Zimmertemperatur annehmen kann und ihr ihn gut ausrollen könnt. 


Nachdem ihr den Teig nun entsprechend eurer Form ausgerollt habt, gehts ans Blindbacken (ich gebe zu es ist an sich ganz einfach, hätte man sich mal vorher damit beschäftigt ...): Dazu legt ihr auf den Teig eine Lage Backpapier und beschwert diese - zum Beispiel mit getrockneten Erbsen. Dann dürfen die Böden in den ordentlich vorgeheizten Ofen (sehr wichtig - sonst "schmilzt" euer Teig eher als dass er schnell schön knusprig wird). Nach 10-15 min könnt ihr die Lage Backpapier mit den Erbsen entfernen, stecht ein paar mal in den Boden und backt ihn weiter bis er schön goldbraun ist. 



Mit dieser Anleitung hat es bei mir ganz wunderbar funktioniert - viel Spaß beim Nachmachen ;-)


Erdbeer - Waldmeister - Tartlets 

das braucht ihr: 


Süßer Mürbeteig (am besten 24h im Voraus machen, mindestens jedoch eine Stunde):

  • 180g Mehl
  • 70g Puderzucker
  • Prise Salz
  • 100g Butter, gut gekühlt
  • 1 Eigelb
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Eigelb + 1 Schluck Milch verquirlt  als "Eggwash"
Topping:
  • Waldmeister-Curd
    • 150 ml Waldmeistersirup
    • 2 Eier, 1 Eigelb  - gut verquirlt
    • 1 Zitrone (Saft & geriebene Schale)
    • 125g Butter 
  • frische saftig-rote Erdbeeren
  • 1 Eiweis
  • 50g Puderzucker
  • 1/2 TL Backpulver

so wird's gemacht:

Am Vorabend
  1. Siebt alle trockenen Zutaten für den Teig auf eine trockene Oberfläche. Gebt die Butter dazu und arbeitet sie wie oben beschrieben unter das Mehl
  2. Verquirlt danach das Ei und das Eigelb gut miteinander und gebt es vorsichtig unter die Krümel - je nachdem wie groß eure Eier sind kann es sein, dass ihr noch etwas Mehl hinzufügen müsst, damit euer Teig nicht zu klebrig wird - danach gehts in Frischhaltefolie bis zum nächsten Tag in den Kühlschrank 
  3. Für das Waldmeistercurd verührt ihr über einem Wasserbad den Waldmeistersirup mit der Zitrone und der Butter, bis diese geschmolzen ist. Danach gebt ihr unter ständigem Rühren die Eier hinzu und rührt so lang weiter bis die Masse etwas andickt. 
  4. Das Curd kann jetzt in saubere Gläser abgefüllt werden. (Es schmeckt auch ganz wunderbar aufs Brot fürs Frühstück ;-) 
  5. für heute habt ihrs geschafft - morgen gehts dann an die Törtchen ;-) 
am nächsten Tag:
  1. holt den Teig circa eine Stunde bevor ihr loslegen wollt aus dem Kühlschrank
  2. Heizt den Backofen auf 180°C vor (Ober- und Unterhitze sind besser als Umluft!)
  3. Danach teilt ihr den Teig in 6 gleiche Teile und rollt jede Portion dünn in etwa der Größe eurer Tartletförmchen (oder als ganzes für eine große Form) aus. 
  4. nachdem ihr den Teig in die Förmchen gebracht habt und den Rand gut angedrückt habt bedeckt ihr den Boden mit einer Lage Backpapier und einer Hand voll getrockneten Erbsen und auf gehts in den Ofen. 
  5. Entfernt die Erbsen und das Backpapier nach etwa 10 min, stecht ein paar mal mit der Gabel in die Böden und backt nun die Tartlets weiter, bis sie goldbraun sind. 
  6. kurz vor Ende der Backzeit könnt ihr die Böden noch mit "Eggwash" bepinseln, damit sie später nicht so leicht durchweichen.
  7. lasst die fertigen Böden gut auskühlen und nehmt sie aus der Form. 
  8. Verteilt nun circa einen Esslöffel des Waldmeistercurds (bis der Boden großzügig bedeckt ist) auf den Böden und verteilt die in Scheiben geschnittenen Erdbeeren darauf.
  9. Zum Schluss gabs bei mir noch ein Baiser-Topping weils so hübsch ausschaut: Dazu habe ich ein Eiweiß zusammen mit 50g Puderzucker und 1/2 TL Backpulver zunächst über dem Wasserbad für 2 min und dann außerhalb der heissen Badewanne steif geschlagen, bis der Eischnee Spitzen zieht. Die Baisermasse könnt ihr dann auf den fertigen Tartlets verteilen und mit eine Crème brûlée - Brenner leicht anbräunen. Als Abschluss gibts noch ein Minzblatt und die kleinen Freunde sind fertig!


Ich hoffe euch gefällt die Anleitung, auch wenn sie recht lang geworden ist! Viel Spaß beim Nachbacken!
eure Franzi



Mittwoch, 28. Mai 2014

Das mit den "Blindbacken" üben wir nochmal - oder: Ich habe heute leider kein Erdbeerküchlein für dich...

... dafür aber Waldmeistersirup und Erdbeer-Marmeladen-Kekse ;-)

eigentlich wollte ich heute ein Rezept für Erdbeer-Waldmeister-Tartlets posten... Seit Clara von Tastesheriff bei der neuen "ichbacksmir"-Runde zum erdbeerigen Backen aufgerufen hatte, schwebte in meinem Kopf die Kombination von Erdbeeren und Waldmeister umher... Und weil im Schrank noch süße kleine Tartlet-Förmchen darauf warteten, endlich zum Einsatz zu kommen war die Idee schnell gereift. 
Also wurde fix ein feiner Mürbeteig zusammen geknetet, in der Zwischenzeit Waldmeistersirup für das geplante "Waldmeister-Curd" gekocht, und voller Eifer die Förmchen mit dünn ausgerolltem Mürbeteig ausgelegt. Dann fiel mir ein, dass man ja so einen Törtchenboden blind backen muss... hatte ich zwar noch nie gemacht aber so schwer wird's schon nicht sein - dachte ich! Das Grundprinzip war mir durchaus bekannt - auf den Teig kommt eine Lage Backpapier (mh - das war gerade aus - naja wird wohl auch ohne gehen...) und auf das Backpapier kommen getrocknete Erbsen zum Beschweren (gabs auch nicht in der Küche - nur Kichererbsen... kommt ja fast aufs gleiche raus!). Also wurden fix die Kichererbsen auf die Förmchen verteilt und schon gings in den Ofen und das Drama nahm seinen Lauf... 
1. das Backpapier ist doch essentiell - es sei denn, ihr möchtet die Kichererbsen als knusprige Beilage mit im Boden haben -,-
2. ein Teig der ganz wunderbar für Kekse geht, muss sich nicht unbedingt als Mürbeteigboden eignen... 

Als ich nach 10 min einen Blick in den Ofen wagte, war der Teig an der Seite der Förmchen herunter gerutscht und die Kichererbsen rundherum von Teig eingeschlossen...
Weil ich aber noch Teig übrig hatte, der wirklich lecker war habe ich kurzerhand aus dem Restteig Kekse gebacken und die diese mit leckerer Erdbeermarmelade gefüllt... und für die Tartlets gibts am Wochenende einen Neuversuch - versprochen!

Waldmeistersirup


das braucht ihr: 

  • eine große Hand voll Waldmeister (am besten einen Tag vorher pflücken und welken lassen - dann entfaltet sich das Aroma besser
  • Saft von einer Zitrone
  • 1 grosse Tasse Zucker
  • 1 grosse Tasse Wasser
  • grüne Lebensmittelfarbe (wenn ihrs richtig schön grün haben wollt)

so wird's gemacht:

  • den Waldmeister gut waschen und einen tag welken lassen 
  • Wasser, Zitronensaft, Zucker und Waldmeister aufkochen und circa eine Stunde vor sich hin köcheln lassen, bis sich die Menge in etwa halbiert hat
  • Zum Schluss den Sirup mit grüner Lebensmittelfarbe einfärben, damits richtig schön grün ausschaut und durch ein Tuch filtern und in Flaschen abfüllen - FERTIG! 
  • Der Sirup schmeckt ganz wunderbar mit Wasser oder Sekt oder auch als Berliner Weisse ;-) - genau das richtige für den Sommer!

Mürbeteigplätzchen mit Erdbeerfüllung

das braucht ihr: 

  • 200 g Mehl 
  • 100g Butter (kalt, in Würfel geschnitten)
  • 100g Zucker (hab den extrafeinen genommen, dann wird der Teig noch feiner)
  • 1 Ei
  • ein paar Tropfen Orangenblütenwasser
  • 1/2 Tütchen Backpulver
  • 1 Prise Salz 
  • 1 TL Vanille-Zucker 

  • Erdbeermarmelade + 1 TL Vanillezucker (für die Füllung)

so wird's gemacht:

  • Alle Zutaten zügig zu einem glatten Teig verkneten und eine halbe Stunde kalt stellen 
  • den Backofen auf 180 °C vorheizen 
  • Den Teig auf eine bemehlten Oberfläche ausrollen und nun könnt ihr nach Herzenslust ausstecken - bei mir sind es passend zur Jahreszeit Schmetterlinge, Blümchen und Herzchen geworden. Ich habe dabei große Herzen ausgestochen und dann auf dem Blech nochmal kleine aus den großen, so dass man sie ganz wunderbar mit Erdbeermarmelade füllen kann ;-) 
  • auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech (oder wenn das Backpapier mal wieder aus ist, gut gebuttertem Blech) im Ofen für circa 10 min backen, bis sie leicht goldbraun werden
  • die Plätzchen auskühlen lassen
  • in der Zwischenzeit die Marmelade erwärmen und mit dem Vanillezucker verrühren und immer die "ganzen" Herzen damit bestreichen und ein "Herzring" drauf legen - FERTIG!


viel Spaß beim Nachbacken und am Wochenende kommen dann die versprochenen Küchlein ;-) 
Franzi