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Donnerstag, 9. Juni 2016

schnelle Erdbeergazpacho mit einem Gruß aus der Versenkung

Ihr Lieben, hier war es in letzter Zeit sehr sehr still geworden - und zwar aus gutem Grund: Die letzten Wochen und Monate haben wir uns ein letztes Mal unter den Büchern begraben und gelernt was das Zeug hält um endlich unsere allerletzte Prüfung des Studiums hinter uns zu bringen. Sozialleben und der Blog blieben dabei leider ziemlich auf der Strecke. Aber jetzt ist es geschafft und wir dürfen uns seit 2 Wochen endlich offiziell zur Ärzteschaft zählen und haben unsere Freiheit zurück. Das heisst: Hier wird gebacken und gekocht was das Zeug hält und alles versäumte des letzten Jahres nachgeholt. Ihr könnt euch also auf einige neue Rezepte freuen! 

Sonntag, 31. Mai 2015

Einfach mal Danke sagen ... mit Erdbeer-Kokos-Cupcakes

Ihr lieben, es ist vollbracht - vor ziemlich genau einem Monat haben Eva und ich unser Examen  erfolgreich hinter uns gebracht und der wohlverdiente Urlaub ist mittlerweile auch schon wieder vorbei - Deshalb ist es an der Zeit DANKE zu sagen: Danke für all das Daumendrücken, all die lieben Worte, die Geduld, wenn wir mal wieder über nichts anderes als Kreuze und wilde Syndrome reden konnten, für die vielen kleinen und großen Aufmunterungsüberraschungen und überhaupt fürs da sein! Ohne euch wären wir wohl mit der Zeit ziemlich durchgedreht und hätten nur noch Kreuzchen gesehen ;-) 

Auch wenn es sich noch ein wenig komisch anfühlt, haben wir doch tatsächlich wieder sowas wie Freizeit und im letzten halben Jahr haben sich viele Ideen und Rezepte angestaut die dringend nach Außen wollen! Wir haben hier so einiges vor - wir wollen euch von unserer ersten Hochzeitstorte berichten, euch mit auf eine Reise durch Europa und Vietnam nehmen und noch vieles mehr! Ihr dürft also mehr als gespannt sein! 

Los geht es heute mit leckeren Erdbeere-Kokos-Cupcakes, die mit einem sommerlich-leichtem Joghurtfrosting daher kommen! Das Rezept ist an den Erdbeer-Kokos-Kuchen aus dem "Zucker, Zimt und Liebe-Backbuch" der wunderbaren Jeanny angelehnt! Viel Spaß beim Nachbacken!


Sonntag, 29. Juni 2014

Irish Cheesecake mit Strawberry-Mint-Swirl


Ihr Lieben - heute gibt es einen meiner absoluten Lieblingskuchen! Warum? Weil 1. Sonntag ist, 2. wir 200 Follower auf Facebook haben (ihr seid einfach spitze - DANKE!!!) und 3. Cheesecake IMMER eine gute Idee ist!

Das Grundrezept stammt noch aus meiner AuPair-Zeit in Cork im wunderbaren Irland vor 9 Jahren! Die Gastmutter einer guten Freundin hat ihn für uns gebacken und jedes Mal wenn er bei mir auf den Tisch kommt, fühle ich mich ein klein wenig in die tolle Zeit zurückversetzt! Ich habe mich damals ziemlich in Land und Leute verliebt und freue mich jetzt schon auf meinen nächsten Besuch!
habt einen wunderbaren Sonntag - ich schnapp mir jetzt mein Fotoalbum und verschwinde auf die grüne Insel - vielleicht bring ich euch auch ein paar Bildchen mit!


Irish Cheesecake mit Strawberry-Mint-Swirl

Zutaten

  • 450g Frischkäse (ich mische immer halb und halb Vollfett und eine leichte Variante)
  • 75g Butter
  • 200g Vollkornkekse (oder Karamellkekse oder Spekulatius)
  • 100ml Milch
  • 150g Zucker
  • Schale und Saft einer Zitrone
  • 100ml geschlagene Sahne
  • 4 Blatt Gelatine
  • 1 Schale Erdbeeren
  • 3 Zweige Erdbeerminze (oder eine andere Minzsorte)

So wird's gemacht:

  • Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit Hilfe eines Nudelholz zerbröseln - seeehr befreiend ;-))) )
  • zerlaufene Butter mit den Kekskrümeln vermengen und in einer mit Backpapier ausgelegten Springform geben und fest andrücken -> dann darf der Boden in den Kühlschrank wandern
  • Frischkäse cremig rühren und mit Zitrone, Milch und Zucker verrühren 
  • 4 Blätter der Gelatine einweichen und nach Packungsanleitung auflösen 
  • die Creme in kleinen Portionen unter die Gelatine rühren - achtet dabei darauf nicht zu viel der kalten Creme auf einmal zur Gelatine zu geben, sonst gibts Gelatineklumpen 
  • zum Schluss die geschlagene Sahne unterheben
  • Die Erdbeeren waschen und die Hälfte in dünne Scheiben schneiden und auf dem Boden verteilen - den Rest zusammen mit der Minze fein pürieren 
  • Die Frischkäsemasse in die Springform füllen und dann das Erdbeerpüree in die Mitte geben und mit einer Gabel vorsichtig unterrühren, sodass ein marmorierter Effekt entsteht
  • Den Kuchen am besten über Nacht kalt stellen und dekoriert mit ein paar Erdbeeren und Minze dekorieren - FERTIG

liebe Grüße und einen ganz wunderbaren Sonntag!
Franzi :-)

Samstag, 21. Juni 2014

Chia-Vanille-Pudding mit Erdbeer- und Pfirsichtopping

Ihr Lieben, 
heute gibt es eine Premiere - unseren allerersten Gastpost von der wunderbaren Janna

Neulich haben Janna und ich uns Samstag morgens was Gutes gegönnt und ausgiebig in der Sonne gefrühstückt. Janna hat mir ein ayurvedisches Frühstück serviert und es war einfach göttlich!!! Es gab Chiapudding, Früchtebrot, einen leckeren grünen Smoothie, Kokossahne und viiiiiiel frisches Obst! Ich muss euch sagen, ich bin kein Süss-Frühstücker und Vegan leben könnte ich mir für mich auch nicht vorstellen, da ich ungern auf Milchprodukte  und gelegentlich auch mal Fleisch verzichten würde, aber dieses vegane! Frühstück hat mich einfach umgehauen! Genau das richtige um ins Wochenende zu starten! Und weil es so wunderbar war, habe ich Janna gebeten, die Rezepte und ein paar Erklärungen für euch aufzuschreiben! Heute gehts los mit Chiapudding und was es mit Chiasamen so auf sich hat!

Superfood Chia-Samen in Form eines leckeren Chia-Vanille-Puddings mit Erdbeer- und Pfirsichtopping

Überall hört man derzeit von sogenannten „Superfoods“ und geheimnisvolle Zutaten halten Einzug in die Küche. Doch was versteckt sich hinter diesem Begriff eigentlich und für was sind sie gut?
Superfoods sind Lebensmittel, die komplett unverarbeitet sind und über ein wertvolles Spektrum an nährenden Inhaltsstoffen verfügen, wie z.B. Vitamine und Mineralstoffe. Selbst bei geringem Konsum können Superfoods einen Speiseplan daher erheblich aufwerten.
Eines dieser „Supernahrungsmittel“ sind Chia-Samen. Das Maya-Wort bedeutet „Kraft, Stärke“ und in der Tat sind die kleinen schwarzen Samen der Wüstenpflanze Salvia hispanica vollgepackt mit Omega-3-Fettsäuren, Calcium und Antioxidantien. Zeitgleich sind die Chia Samen in ihrer Verwendung unglaublich vielseitig und können sowohl im Salat, Smoothies und Müslis Verwendug finden.
Bei dem folgenden Rezept handelt es sich um einen Chia-Vanille-Pudding mit Erdbeer-  oder Pfirsich-Topping, der sich sowohl zum Frühstück als Dessert oder einfach zwischendurch sehr gut eignet. Es kann sowohl die verwendete Milch als auch das Früchte-Topping nach Lust und Laune abgewandelt werden- und super schnell geht’s auch noch :-)

Chia-Vanille-Pudding

(die Zutaten reichen für 2 große Portionen und der Pudding ist gekühlt 5 Tage haltbar)

Zutaten:

  • 2 Tassen Milch (Mandelmilch, Reis-Kokos, Sojamilch)
  • ½ Tasse Chia-Samen
  • 1 Vanilleschote
  • Ggf. ein wenig Süße (Ahornsirup, Agavensirup, etc.)
  • Eine Handvoll frische Erdbeeren und 2 frische Pfirsiche

Milch, Chia-Samen, Vanillemark in eine Schüssel geben und gut vermengen. Über Nacht oder mindestens eine Stunde quellen lassen. Sollte der Pudding zu dickflüssig sein einfach noch etwas Wasser oder Milch hinzugeben.
Für das Topping jeweils die Erdbeeren und Pfirsiche fein pürieren. Auch hier kann man bei Bedarf noch etwas Süße oder weitere Gewürze hinzugeben.

Den Chia-Pudding und das Früchte-Topping schichtweise in ein Glas geben-fertig ist der gesunde Snack!


Ich bin zum absoluten Chia-Fan geworden - probiert es doch einfach mal aus! seeeehr lecker!
liebe Grüße 
Franzi

Montag, 2. Juni 2014

Erdbeer-Waldmeister-Tartlets - die Zweite

Clara von Tastesheriff hat mal wieder zu "ich backs mir" aufgerufen - diesmal zum Thema Erdbeeren!!! Da Erdbeeren auf der Liste meiner Lieblingsfrüchte sehr weit oben rangieren, war natürlich klar, dass wir da unbedingt mitmachen müssen ;-) 
Nach einem kläglichen etwas missglücktem Erstversuch der Erdbeertartlets habe ich mich heut Abend nochmal an die kleinen Freunde gewagt - diesmal allerdings mit Unterstützung von Lilly Vanilli's "Sweet Tooth" - dem wunderbaren Backbuch, was euch Eva hier bereits vorgestellt hat. Und weil Eva gerade die Sonne und das Leben in Mexico geniesst, machen ihre Kochbücher auch Urlaub - bei mir!!! 
Ich bin diesem Backbuch voll und ganz verfallen - es hat nämlich nicht nur ganz wunderbar leckere Rezepte, sondern erklärt dabei noch bis ins Detail auf was man achten muss um ein perfektes Ergebnis zu bekommen. 
Also habe ich das "Pastry"-Kapitel aufgeschlagen und mich erst einmal schlau gemacht. 
Heute versuche ich euch an meinen bahnbrechenden Erkenntnissen teilhaben zu lassen. ;-)


Ich habe mich für "Shortcrust Pastry" - einen schlichten Mürbeteig - entschieden. 

Dieser besteht aus Mehl, Butter und Flüssigkeit. Dabei braucht ihr halb so viel Butter wie Mehl und gerade so viel Flüssigkeit um einen Teig zu formen. Wichtig für den Geschmack ist dabei die Qualität der Zutaten: Das Mehl sollte ein feines Mehl sein (Typ 405) und die Butter sollte von glücklichen Kühen kommen. Außerdem sollte sie möglichst kalt sein. Die Butter sorgt dafür, dass das sich eine Fettschicht um das Mehl bildet, damit sich das Gluten nicht mit dem Wasser verbinden kann. Dadurch bleibt der Teig schön mürbe. Dabei spielt auch die Temperatur der Butter eine Rolle - diese sollte möglichst kalt sein, damit der Teig nicht zu kompakt wird. Dazu schneidet ihr kalte Butter am besten schon mal in kleine Würfel und stellt sie danach nochmal in den Kühlschrank bis ihr sie wirklich braucht. 


Nachdem wir jetzt wissen, auf was wir bei den Zutaten achten müssen, gehts jetzt daran den Teig zu formen: 

Dazu wird das Mehl (und die anderen trockenen Zutaten, falls es welche gibt) auf eine Arbeitsfläche gesiebt. Verteilt nun die Butterwürfel darauf und los gehts: Als erstes "verreibt" ihr die Butter mit dem Mehl zwischen euren Fingerspitzen, bis ihr schöne gleichmäßige Mehl-Butter-Krümel habt. Achtet darauf, möglichst schnell zu arbeiten, damit der Teig nicht zu warm wird. Nachdem ihr Butter und Mehl gut verrieben habt, könnt ihr in Etappen die Flüssigkeit hinzufügen, bis ihr eine Kugel aus eurem Teig formen könnt. Diese wird dann in Klarsichtfolie gewickelt und kann erstmal im Kühlschrank entspannen - für mindestens eine Stunde, laut "Sweet Tooth" jedoch besser 24 Stunden - bei mir wars irgendwas dazwischen und der Teig ist super geworden. Durch diese "Pause" für den Teig, verhindert ihr, dass er zu elastisch ist und sich beim Ausrollen immer wieder zusammen zieht.
Wichtig ist noch den Teig circa eine Stunde, bevor er dann verarbeitet werden soll wieder aus dem Kühlschrank zu nehmen, damit er wieder Zimmertemperatur annehmen kann und ihr ihn gut ausrollen könnt. 


Nachdem ihr den Teig nun entsprechend eurer Form ausgerollt habt, gehts ans Blindbacken (ich gebe zu es ist an sich ganz einfach, hätte man sich mal vorher damit beschäftigt ...): Dazu legt ihr auf den Teig eine Lage Backpapier und beschwert diese - zum Beispiel mit getrockneten Erbsen. Dann dürfen die Böden in den ordentlich vorgeheizten Ofen (sehr wichtig - sonst "schmilzt" euer Teig eher als dass er schnell schön knusprig wird). Nach 10-15 min könnt ihr die Lage Backpapier mit den Erbsen entfernen, stecht ein paar mal in den Boden und backt ihn weiter bis er schön goldbraun ist. 



Mit dieser Anleitung hat es bei mir ganz wunderbar funktioniert - viel Spaß beim Nachmachen ;-)


Erdbeer - Waldmeister - Tartlets 

das braucht ihr: 


Süßer Mürbeteig (am besten 24h im Voraus machen, mindestens jedoch eine Stunde):

  • 180g Mehl
  • 70g Puderzucker
  • Prise Salz
  • 100g Butter, gut gekühlt
  • 1 Eigelb
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Eigelb + 1 Schluck Milch verquirlt  als "Eggwash"
Topping:
  • Waldmeister-Curd
    • 150 ml Waldmeistersirup
    • 2 Eier, 1 Eigelb  - gut verquirlt
    • 1 Zitrone (Saft & geriebene Schale)
    • 125g Butter 
  • frische saftig-rote Erdbeeren
  • 1 Eiweis
  • 50g Puderzucker
  • 1/2 TL Backpulver

so wird's gemacht:

Am Vorabend
  1. Siebt alle trockenen Zutaten für den Teig auf eine trockene Oberfläche. Gebt die Butter dazu und arbeitet sie wie oben beschrieben unter das Mehl
  2. Verquirlt danach das Ei und das Eigelb gut miteinander und gebt es vorsichtig unter die Krümel - je nachdem wie groß eure Eier sind kann es sein, dass ihr noch etwas Mehl hinzufügen müsst, damit euer Teig nicht zu klebrig wird - danach gehts in Frischhaltefolie bis zum nächsten Tag in den Kühlschrank 
  3. Für das Waldmeistercurd verührt ihr über einem Wasserbad den Waldmeistersirup mit der Zitrone und der Butter, bis diese geschmolzen ist. Danach gebt ihr unter ständigem Rühren die Eier hinzu und rührt so lang weiter bis die Masse etwas andickt. 
  4. Das Curd kann jetzt in saubere Gläser abgefüllt werden. (Es schmeckt auch ganz wunderbar aufs Brot fürs Frühstück ;-) 
  5. für heute habt ihrs geschafft - morgen gehts dann an die Törtchen ;-) 
am nächsten Tag:
  1. holt den Teig circa eine Stunde bevor ihr loslegen wollt aus dem Kühlschrank
  2. Heizt den Backofen auf 180°C vor (Ober- und Unterhitze sind besser als Umluft!)
  3. Danach teilt ihr den Teig in 6 gleiche Teile und rollt jede Portion dünn in etwa der Größe eurer Tartletförmchen (oder als ganzes für eine große Form) aus. 
  4. nachdem ihr den Teig in die Förmchen gebracht habt und den Rand gut angedrückt habt bedeckt ihr den Boden mit einer Lage Backpapier und einer Hand voll getrockneten Erbsen und auf gehts in den Ofen. 
  5. Entfernt die Erbsen und das Backpapier nach etwa 10 min, stecht ein paar mal mit der Gabel in die Böden und backt nun die Tartlets weiter, bis sie goldbraun sind. 
  6. kurz vor Ende der Backzeit könnt ihr die Böden noch mit "Eggwash" bepinseln, damit sie später nicht so leicht durchweichen.
  7. lasst die fertigen Böden gut auskühlen und nehmt sie aus der Form. 
  8. Verteilt nun circa einen Esslöffel des Waldmeistercurds (bis der Boden großzügig bedeckt ist) auf den Böden und verteilt die in Scheiben geschnittenen Erdbeeren darauf.
  9. Zum Schluss gabs bei mir noch ein Baiser-Topping weils so hübsch ausschaut: Dazu habe ich ein Eiweiß zusammen mit 50g Puderzucker und 1/2 TL Backpulver zunächst über dem Wasserbad für 2 min und dann außerhalb der heissen Badewanne steif geschlagen, bis der Eischnee Spitzen zieht. Die Baisermasse könnt ihr dann auf den fertigen Tartlets verteilen und mit eine Crème brûlée - Brenner leicht anbräunen. Als Abschluss gibts noch ein Minzblatt und die kleinen Freunde sind fertig!


Ich hoffe euch gefällt die Anleitung, auch wenn sie recht lang geworden ist! Viel Spaß beim Nachbacken!
eure Franzi