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Sonntag, 12. Juli 2015

Sommerliche Beeren-Kouignettes zum Sonntagskaffee

Pünktlich zum Sonntag hat sich der Sommer in Witten eine kleine Pause gegönnt und bei Regenwetter braucht man kein schlechtes Gewissen zu haben, den Tag auf der Couch mit einem guten Buch oder Film und einer Tasse heißem Kaffee zu verbringen. Nur eine Sache fehlt da noch: Etwas zuckersüßes zum Sonntagskaffee! Deshalb wurden einmal die Kochbücher gewälzt und dabei bin ich bei Rachel Khoo über leckere Kouignettes gestolpert, eine bretonische Köstlichkeit aus butterigem Hefeteig.
Da sich im Kühlschrank auch noch Johannisbeeren und Stachelbeeren aus dem mütterlichen Garten der Mitbewohnerin tummelten, durften die sich auch noch zu Butter, Zucker und Mehl gesellen. 
Der Teig braucht zwar eine Weile, ist aber nicht schwer zu machen und schmeckt einfach herrlich - perfekt um sich einen verregneten Sonntag zu versüßen. 

französische Butterkuchenfranzösische Butterkuchen

Sonntag, 28. September 2014

Tante Annis Apfelstrudel oder was tun mit Fallobst?

Ich hab ja schon im letzten Blogpost den Herbst ausgerufen. Ein anderes Zeichen das der Sommer wirklich langsam dem Ende zu geht (neben Kürbissen im Supermarkt) sind aber Apfelbäume, die ihrer Obst-Pracht entledigt werden wollen. Im Garten der Schwiegereltern steht so ein überladener Apfelbaum der leider nicht rechtzeitig genug geerntet wurde. Ich konnte es aber nicht ertragen die schönen Roten Früchte da auf dem Boden "vergammeln" zu lassen, also hab ich mir ein Herz genommen.  Ich habe tatsächlich nur das Fallobst gesammelt und musste dann leider auch großzügig "Detschstellen" und "Wurmverbiss" rausschneiden, aber das ist ja allemal besser als wegwerfen, gell?



Montag, 7. Juli 2014

Triple-Limetten Cupcakes


Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, stehen Franzi und ich gerade total auf Lemon-Curd oder Curds aller Art, wie ihr z.B. hier und hier sehen könnt. Meine Mutter hat früher schon immer Lemon-Curd gemacht und ich habe es geliebt. Ich habe mich aber nie daran getraut, weil ich dachte es wäre ein wahres Hexenwerk so etwas leckeres hinzubekommen. Bis neulich dann Franzi in der Küche stand, die zu Hause einen Milchkocher (?? hab ich auch noch nie gehört) fand und darin Lemon-Curd gezaubert hat. Zu erst war ich selbstverständlich skeptisch - ob das so gut schmecken kann wie das Lemon-Curd meiner Mutter? Und ja. Es hat perfekt geschmeckt. 



Und nun habe ich mich auch drangetraut und nach Lemon- und Waldmeister-Curd gibt es nun eben auch noch etwas Limetten-Curd auf diesem Blog - man kann eben nie genug davon haben! Limetten, ihr ahnt es, weil ich immer noch in Mexiko verweile und ehrlich gesagt kennt der Mexikaner gar nicht den genauen Unterschied (zumindest nicht sprachlich) zwischen Zitronen und Limetten. Außerdem ist die Limette eben Nationalspeise. Und weil ich kaum Backutensilien habe und man Cupcake Formen so leicht in jedem Supermarkt gibt, gibt es heute Limetten-Cupcakes. Und zwar gleich Dreifach "Limettig", mit Sirup getränkt und mit Limettencurd obendrauf - so schmecken sie frisch, nicht zu süß und leicht (vorsicht Trugschluss!) und geben den perfekten Sommerkuchen. Und damit beende ich auch meine Karriere in der Mexikanischen Küche, denn nun geht es auf Reisen und Franzi wird euch mit allerlei essbarem versorgen bis ich wieder in heimischen Gefilden bin.






Zutaten (für 12 Cupcakes)


Für die Cupcakes

2 Eier
80 gr Zucker
80 gr Creme Fraîche
160 Gramm Mehl
Saft von 5 Limetten
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
2 TL Vanillezucker 

Für den Sirup

100 ml frisch gepresster Limetten Saft
50 gr braunen Zucker

Für das Limettencurd

2 Eier
90 gr  Butter
75 ml  frisch gepresster  Limetten Saft
Abrieb von 6 Bio Limetten

Und so wird's gemacht:

Cupcakes

  1. Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker ca 3 Minuten schaumig schlagen, dann die Creme Fraîche und den Limettensaft unterrühren 
  2. Alle trockenen Zutaten separat vermischen und unter die"nasse" Masse mengen. 
  3. Den Teig auf 12 Förmchen verteilen und bei 180 Grad 15-20 Minuten backen lassen oder bis die Cupcakes gold-braun sind

Sirup

  1. Während die  Cupcakes im Ofen sind, kann der Sirup hergestellt werden. Dafür den Limettensaft und den Zucker in eine Pfanne geben und erhitzen bis der Zucker komplett aufgelöst und die Flüssigkeit etwas reduziert ist - sobald die Muffins aus dem Ofen kommen, die oberfläche mit einer Gabel leicht einstechen und über jeden Muffin etwas Sirup geben, um ihn sozusagen zu tränken.

Lemon Curd

  1. Die Eier, den gesiebten Limettensaft und der Limettenschale gut verrühren und in ein heisses Wasserbad stellen.  Ich habe es zugegeben dieses mal ohne Wasserbad einfach in der Pfanne gemacht und es hat super geklappt!! Die Masse muss in jedem Fall ca. 20 Minuten ständig gerührt werden (auf keinen Fall kochen) bis die Masse dicklich und gelb wird. 
  2. Nun das Limetten-Curd aus dem Wasserbad/vom Herd nehmen und die Butter in Flocken unterrühren.  Das Limetten-Curd hält sich im Kühlschrank bis zu 2 Monaten.
  3. Und nun gebt ihr etwas von dem Limetten-Curd auf jeden Cupcake

xxx Eva



Sonntag, 29. Juni 2014

Irish Cheesecake mit Strawberry-Mint-Swirl


Ihr Lieben - heute gibt es einen meiner absoluten Lieblingskuchen! Warum? Weil 1. Sonntag ist, 2. wir 200 Follower auf Facebook haben (ihr seid einfach spitze - DANKE!!!) und 3. Cheesecake IMMER eine gute Idee ist!

Das Grundrezept stammt noch aus meiner AuPair-Zeit in Cork im wunderbaren Irland vor 9 Jahren! Die Gastmutter einer guten Freundin hat ihn für uns gebacken und jedes Mal wenn er bei mir auf den Tisch kommt, fühle ich mich ein klein wenig in die tolle Zeit zurückversetzt! Ich habe mich damals ziemlich in Land und Leute verliebt und freue mich jetzt schon auf meinen nächsten Besuch!
habt einen wunderbaren Sonntag - ich schnapp mir jetzt mein Fotoalbum und verschwinde auf die grüne Insel - vielleicht bring ich euch auch ein paar Bildchen mit!


Irish Cheesecake mit Strawberry-Mint-Swirl

Zutaten

  • 450g Frischkäse (ich mische immer halb und halb Vollfett und eine leichte Variante)
  • 75g Butter
  • 200g Vollkornkekse (oder Karamellkekse oder Spekulatius)
  • 100ml Milch
  • 150g Zucker
  • Schale und Saft einer Zitrone
  • 100ml geschlagene Sahne
  • 4 Blatt Gelatine
  • 1 Schale Erdbeeren
  • 3 Zweige Erdbeerminze (oder eine andere Minzsorte)

So wird's gemacht:

  • Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit Hilfe eines Nudelholz zerbröseln - seeehr befreiend ;-))) )
  • zerlaufene Butter mit den Kekskrümeln vermengen und in einer mit Backpapier ausgelegten Springform geben und fest andrücken -> dann darf der Boden in den Kühlschrank wandern
  • Frischkäse cremig rühren und mit Zitrone, Milch und Zucker verrühren 
  • 4 Blätter der Gelatine einweichen und nach Packungsanleitung auflösen 
  • die Creme in kleinen Portionen unter die Gelatine rühren - achtet dabei darauf nicht zu viel der kalten Creme auf einmal zur Gelatine zu geben, sonst gibts Gelatineklumpen 
  • zum Schluss die geschlagene Sahne unterheben
  • Die Erdbeeren waschen und die Hälfte in dünne Scheiben schneiden und auf dem Boden verteilen - den Rest zusammen mit der Minze fein pürieren 
  • Die Frischkäsemasse in die Springform füllen und dann das Erdbeerpüree in die Mitte geben und mit einer Gabel vorsichtig unterrühren, sodass ein marmorierter Effekt entsteht
  • Den Kuchen am besten über Nacht kalt stellen und dekoriert mit ein paar Erdbeeren und Minze dekorieren - FERTIG

liebe Grüße und einen ganz wunderbaren Sonntag!
Franzi :-)

Sonntag, 18. Mai 2014

Ein Bananen-Hefezopf zum Weltbacktag!

Heute ist Weltbacktag! Das erklärt vielleicht, warum mich heute Nacht spontan der Backwahn erfasst hat und ich die 2 traurigen Bananen im Obstkorb zusammen mit Mehl, Hefe und Milch zu einem wunderbaren Bananen-Hefe-Zopf verarbeiten musste! Zwar ist es kein Kuchen aber ich finde es passt trotzdem!
Ein Hefezopf steht schon seit längerem auf meiner To-Do-Liste: Ich bin ein großer Hefeteig-Fan und, gerade zum Frühstück,  kann man mich mit einem frischen Hefezopf oder noch besser einem „Knoten“ sehr glücklich machen! „Knoten“ gibt’s immer wenn ich zu Hause bei meinen Eltern bin vom Bäcker um die Ecke und der schmeckt einfach ganz wunderbar nach zu Hause!

Vor kurzen hat Eva ein sehr leckeres Bananenbrot mitgebracht und ich war sofort begeisert! Deshalb hab ich mir heut Nacht gedacht, das man beides sicher auch suuuuper kombinieren kann und schon war die Idee des Bananen-Hefezopfes geboren. Und es hat ganz wunderbar funktioniert und das Sonntagsfrühstück (welches sonst recht mau ausgefallen wäre) war gerettet!!!


Bananen-Hefezopf

Zutaten

  • 2 Bananen (am besten seeehr reif)
  • 200ml Milch (lauwarm)
  • 1 Tüte Trockenhefe
  • 2 kleine Eier oder ein grosses
  • 2 EL Mascobao Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 400 g Weizenmehl Typ 450
  • 200 g Dinkelmehl
  • 50 g Butter (zimmerwarm)
  • Salz
  • 1 Handvoll Cashews
  • 1 Ei, verquirrlt

so wird's gemacht:

Auch wenn so ein Zopf recht kompliziert ausschaut, wars doch überraschend einfach, so dass ich ihn auch noch heut Nacht um 1 Uhr fertig bekommen habe ;-)
  1. Die lauwarme Milch mit Bananen, Eiern, dem Zucker, Zimt  und der Hefe im Mixer zu Bananenmilch verarbeiten 
  2. Danach die Bananenmilch zusammen mit dem Mehl und einer Prise Salz in einer großen Schüssel circa 10 min zu einem leicht klebrigen Teig verkneten - das geht ganz wunderbar mit den Knethaken eures Handrührgerätes (wohl noch besser mit einer Kitchenaid aber die ist mir bisher leider noch nicht zugelaufen)
  3. Als nächstes die Cashewkerne und die Butter in kleinen Stückchen dazu geben und alles weitere 5 Minuten kneten - der Teig sollte am Ende eine leicht klebrige homogene Konsistenz haben 
  4. Danach durfte die Teigschüssel mit einem feuchten Tuch abgedeckt für eine Stunde bei 50°C in den Backofen - ein sonniges Fenster oder ein Platz auf einer warmen Heizung gehen auch super, waren nur heut Nacht recht schwer zu finden ;-)
  5. danach drittelt ihr den Teig und lasst ihn für 10 Minuten entspannen 
  6. Die 3 Teile werden nun in gleichmäßige Stränge geformt, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gelegt und zu einem Zopf geflochten - ganz genau so wie ihr auch eure Haare flechten würdet 
  7. Den fertigen Zopf habe ich noch etwas zurecht gerückt und dann nochmal für 45 Minuten ruhen gelassen bis er deutlich größer geworden ist. 
  8. Zum Schluss könnt ihr das gute Stück mit einem  verquirlten Ei bepinseln und dann für circa 25 min bei 180°C backen - FERTIG :-)

habt einen wunderbaren Sonntag!
eure Franzi