Ihr lieben - ich möchte euch mitnehmen - auf eine Reise! Nach dem ganzen Examensstress musste ich dringend raus und ausspannen. Und wie könnte man das besser als auf einer Reise quer durch Europa! Deshalb habe ich mir ein Interrail-Ticket besorgt, meinen Rucksack gepackt und habe mich in den Zug gen Süden gesetzt und in 22 Tagen 18 wunderschöne Städte besorgt!Ich verrate schon mal so viel: es war das beste was ich hätte machen können! Deshalb nehme ich euch die nächsten Wochen mit kreuz und quer durch Frankreich und Spanien.
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Mittwoch, 10. Juni 2015
Mittwoch, 8. Oktober 2014
Quinoapfanne mit gebackenem Rosenkohl, Pilzen und Granatapfel
Und weiter geht's im Herbst! Nach der Kürbis- wird jetzt die Kohlzeit eingeläutet. Rosenkohl ist dabei ja ein Vertreter dieser Sorte der die Geister scheidet. Ich aber bin ein großer Fan, insbesondere wenn er, wie in diesem Rezept mit Chilli Flocken, Salz und Olivenöl knusprig gebacken ist. Rosenkohl ist eben deutlich versatiler als viele denken und sollte meiner Meinung nach nicht nur als schnöde, gedämpfte Beilage in traurigen Kantinen weilen müssen. Obendrein ist der Gute auch noch super gesund. Er ist einer der besten Vitamin C-Lieferanten und außerdem stecken in ihm B-Vitamine, etwas Kalium, Zink, Vitamin K und natürlich ein Haufen Ballaststoffe (mehr dazu hier). Am besten schmeckt er nach den ersten Nachtfrösten- dann ist er außerdem noch etwas bekömmlicher.
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Sonntag, 17. August 2014
Gegrillter Zucchini Salat mit Haselnüssen und Parmesan
Dieses Gericht musste ich unbedingt posten. Auch wenn es direkt aus dem "Plenty" Kochbuch von Ottolenghi kommt und ich tatsächlich nichts am Rezept geändert habe. Aber dieser lauwarme Zucchinisalat geht super schnell und schmeckt dabei leicht aber komplex. Das macht wahrscheinlich beim ersten Lesen keinen Sinn- aber er beschwert dabei irgendwie nicht weswegen ich finde, dass er ein perfektes Sommermittagessen ist. Und durch den Parmesan, die gerösteten Haselnüsse und das Baslilikum ergibt sich eben ein salzig-herb-süßer Geschmack.
Sonntag, 4. Mai 2014
Mexikanischer Linsensalat mit Avocado, Koriander und Limetten
Nur jetzt kommt das große Problem: die Limettenpreise sind durchs Dach geschossen. Ein Skandal! Ein Skandal der mich zum schmunzeln bringt. Folgendes ist passiert: Mexiko ist ein Haupt-Limetten-Anbauer (neues Wort) und nach einer eh schon schlechten Saison für den Limetten Anbau klaut jetzt ein Drogenkartell namens "Knights Templars" die Limetten von den Höfen und erhebt horrende Steuern. Und was geschieht dadurch? Die Preise sind derart gestiegen, dass in den Staaten Besitzer von Mexikanischen Restaurants ihre Kunden aufrufen aus dem eigenen Garten Limetten mitzubringen/zu spenden und dafür einen Cocktail gratis zu bekommen! (mehr dazu, und zu dem Skandal findet ihr hier). Ich hoffe das dies nur die USA betrifft und es in Deutschland weiterhin bezahlbare Limetten gibt, damit ihr diesen leckeren Salat machen könnt!
Zutaten
für 3 Personen
250 gr Linsen (nach Geschmack, ich mag immer gerne Pardina Linsen, ich habe hier wohl so eine Art mexikanische Tellerlinse verwendet)
1 Gemüsebrühwürfel
3 große Rote Tomaten
2 Tomatillos
1 Frühlingszwiebel
1 grüne Chili
40 gr Koriander
8 Limetten
2 Reife Avocado (die müssen schwarz und mit dem Finger gerade so "eindrückbar" sein)
2 EL Olivenöl
und so wird's gemacht
- Die Linsen nach Angabe (einweichen) und kochen, und in das Wasser einen Gemüsebrühwürfel geben
- Währenddessen alles Gemüse (außer den Avocados) nach Belieben Kleinschneiden und die Limetten in ein Glas auspressen
- Wenn die Linsen fertig sind, abgießen und vom Herd nehmen. Direkt die kleingeschnittene Chili und Frühlingszwiebel dazugeben und vermengen
- Wenn die Linsen dann lauwarm sind, den Limettensaft dazugeben, das Öl, das Gemüse (außer den Avocados) und den Koriander daruntermengen
- Jetzt werden die Avocados aufgeschnitten, mit einem Löffel aus der Schale befreit und in Streifen geschnitten. Alles anrichten und los geht's!
¡Que aproveche!
xx Eva
Sonntag, 13. April 2014
Arabisches Fest zum Tatort: Hummus, Labneh und Baba Ganoush
Ich liebe Arabisches Essen! Und wie passend, dass
wir auch noch eine neue Arabische Mitbewohnerin haben- die kann mir natürlich
noch einiges beibringen! Und weil dazu Lisbeth auch noch die Aktion "Tatortknabbereien" in's Leben gerufen hat gibt es heute also auch etwas kleines arabisches zum Sonntagskrimi.
Die „Basics“ der Arabischen Küche, Hummus, Baba Ghanoush und Labneh passen zu fast jedem Arabischen Mahl und sind einfach genial im Alltag- als Brotaufstrich, Dip oder eben Tatort Knabberei.

Hummus ist den meisten wahrscheinlich bekannt, eine cremige Kichererbsen Paste die zu ganz vielem passt. Baba Ghanoush ist auch eine Art Creme aber etwas frischer und besteht aus „verbrannten“ Auberginen, es schmeckt so also ein bisschen rauchig. Und zu guter letzt Labneh- im P
rinzip ist es nur eine Form von Joghurt, schmeckt aber etwas herber und ist deutlich fester.
Die „Basics“ der Arabischen Küche, Hummus, Baba Ghanoush und Labneh passen zu fast jedem Arabischen Mahl und sind einfach genial im Alltag- als Brotaufstrich, Dip oder eben Tatort Knabberei.

Hummus ist den meisten wahrscheinlich bekannt, eine cremige Kichererbsen Paste die zu ganz vielem passt. Baba Ghanoush ist auch eine Art Creme aber etwas frischer und besteht aus „verbrannten“ Auberginen, es schmeckt so also ein bisschen rauchig. Und zu guter letzt Labneh- im P
rinzip ist es nur eine Form von Joghurt, schmeckt aber etwas herber und ist deutlich fester.
Am liebsten esse ich das ganze mit Arabischem Brot (so eine
Art dünner Fladen den es in jedem Türkischen Supermarkt gibt), Möhren,
Stangensellerie und vielleicht noch Falafel und los geht’s. Alle drei „Cremes“
kann man super vorbereiten und insbesondere der Hummus, aber auch das Baba
Ghanoush halten sich recht lange im Kühlschrank oder können tiefgefroren
werden- es lohnt sich also gleich größere Mengen zuzubereiten.
Hummus (Vegan)
(für 4)
Zutaten
250 gr getrocknete Kichererbsen
1 TL Backpulver
270 gr Tahini Paste (Sesam Paste z.b. aus dem Reformhaus
oder Türkischen Supermarkt)
4 TL frischer Zitronensaft
2 Zehen Knoblauch (zerdrückt)
100 ml eis kaltes Wasser
Salz
Und so wird’s gemacht:
Die Kichererbsen müssen am Abend voher gewaschen und in
mindestens 500 ml kaltem Wasser eingeweicht werden (wenn’s mal schnell gehen
soll gehen auch Kichererbsen aus der Dose, ist aber geschmacklich nicht ganz so
gut)
- Die Kichererbsen abtropfen lassen und dann auf höchster Stufe mit dem Backpulver in einem Topf 3 Minuten lang unter ständigem rühren kochen
- 1,5 Liter Wasser dazugeben und zum kochen bringen, 20-40 minuten kochen lassen und zwischendrin immer wieder den Schaum und die „Häute“ der Erbsen abschöpfen. Die Erbsen sind fertig wenn man sie zwischen den Fingern leicht aufbrechen darf, sie sollen aber nicht „matschig“ sein
- Die Kichererbsen nun wieder abtropfen lassen (jetzt sind es ca 600 gr) und in einen Mixer geben oder mit dem Pürierstab bearbeiten, bis eine feste Masse entstanden ist.
- Nun die restlichen Zutaten dazugeben, das Wasser zu allerletzt und nicht zu schnell bis eine Creme entstanden ist
- Das Hummus sollte zum verspeisen Zimmertemperatur haben, deshalb sollte man es entweder noch 30 Minuten stehen lassen oder in den Kühlschrank geben und 30 Minuten bevor es gegessen werden soll wieder herausholen.
Baba Ghanoush (gebrannte Auberginen Paste) (Vegan)
(für 4)
Zutaten
4 große Auberginen (ca 1,5 kg)
2 Knoblauch Zehen (zerdrückt)
1 Zitrone (davon die geriebene Schale und 2 TL Saft)
5 TL Olivenöl
5 TL gehackte glatte Petersilie
2 TL gehackte Minze
½ Granatapfel und dessen Kerne
Salz und schwarzen Pfeffer
Und so wird’s gemacht:
- Das wichtigste am Baba Ghanoush ist die Zubereitung der Aubergine. Wenn du einen Gas Herd hast, pack die ganzen Auberginen direkt auf die Flammen und röste sie unter gelegentlichem Wenden ca 15 Minuten bis die Haut verbrannt, schwarz und „bröckelig“ und das Fleisch weich ist. Wenn du aber keinen Gasherd hast (so wie ich...) schneide die Haut der Auberginen ein, gebe sie auf ein Blech und grille sie im Backofen für ungefähr eine Stunde, wende sie ca alle 20 Minuten. Ein Trick könnte sein einen Holzlöffel in den Ofen zu stecken, so dass die Tür offen bleibt, heiße Luft entweichen kann und der Überhitzungsschutz des Ofens „ausgetrickst“ wird. Wenn die Auberginen fertig sind (siehe oben) lasse sie ca 20 Minuten auskühlen.
- Löffele das „Fleisch“ aus und werfe die Haut weg.
- Gebe den Knoblauch, die Zitrone (wie in den Zutaten beschrieben) Olivenöl und 1 TL Salz dazu, püriere es, falls es nicht schon weich genug ist und lass es mindestens 1h marinieren
- Wenn es bereit zum servieren ist, mische die Kräuter unter das Püree und gebe die Granatapfelkerne dazu.
Labneh
Zutaten
500 gr Griechischen/Türkischen Joghurt
Salz
75 gr Pinienkerne
etwas Olivenöl und Chillipulver
und so wird’s gemacht:
Ein Küchensieb mit glatten Küchentuch (oder ähnlichem)
auslegen und in einen Topf geben so das noch etwas Platz zwischen Topf und Sieb
ist. Nun den Joghurt hineingeben und über Nacht stehen lassen. So tropft die
Molke ab und der Joghurt wird fester (umso länger man ihn stehen lässt um so
fester natürlich, lässte man ihn 24h stehen kann man sogar kleine kügelchen
formen).
Aus dem Sieb nehmen, etwas salzen und mit Olivenöl,
Chillipulver und gerösteten Pinienkernen dekorieren.
xx Eva
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