Auch wenn ich dem Sommer etwas hinterher trauere, freue ich mich doch über den Herbst mit seinen goldenen Farben, langen Spaziergängen und gemütlichen Nachmittagen zu Hause mit dicken Socken und Wärmflasche, während es draußen stürmt. Auch in der Küche wird es bei mir wieder wärmer mit Gewürzen wie Zimt, Kardamon, Vanille und seit einiger Zeit auch Tonkabohnen. Von dieser Neuentdeckung in meinem Gewürzregal hatte ich euch ja bereits bei vorgeschwärmt.
Mittwoch, 2. November 2016
Mittwoch, 5. Oktober 2016
Grüß Gott München!
Ihr Lieben,
in den letzten Monaten ist so einiges passiert in unserem Leben - und dafür leider umso weniger auf dem Blog. Examen wurden erfolgreich gemeistert, der erste Job als Ärztinnen gefunden und ein bisschen Urlaub war auch noch dabei ;-) .
Für mich, Franzi, war es auch an der Zeit Abschied zu nehmen - zum einen vom Studentenleben, zum anderen vom Pott. Auch wenn ich eine wirklich tolle Zeit in Witten hatte und viele ganz besondere Menschen kennen und lieben gelernt habe, hat es mich dank überaus guter Überzeugungsarbeit von Eva und meiner Schwester seit September nun auch ins schöne München verschlagen. Das Kochtherapie-Team ist also wieder vereint und für neue Küchenexperimente bereit. Eine neue Therapieküche gibts natürlich auch, denn ich bin in meine erste ganz eigene Wohnung gezogen - so ganz ohne Mitbewohner - mit einer traumhaften Küche, in der das Kochen gleich doppelt so viel Spaß macht.
Mittwoch, 13. Juli 2016
Linsenravioli mit Zucchini-Erbsenfüllung
Ihr Lieben, ich liebe liebe liebe rote Linsen. Deshalb bin sehr begeistert, dass sich mittlerweile Rote-Linsen-Nudeln in den Regalen des Biomarktes meines Vertrauens tummeln. Als ich vor kurzen Linsenmehl entdeckt habe, musste das natürlich auch mit. Linsen sind eine tolle Alternative zu Getreidemehl, da sie voller Eiweiß, Ballaststoffe, Vitaminen und Mineralstoffen sind. Da schmecken die Ravioli gleich nochmal so gut.
Zwar ist es etwas Arbeit, die Ravioli selbst zu machen, aber glaubt mir - es lohnt sich!
Freitag, 17. Juni 2016
Schnelle Tomatensoße mit Tonkabohne
Ihr Lieben, heute habe ich ein easy-peasy superschnelles Rezept für die leckerste Tomatensoße für euch! Das besondere daran ist die Tonkabohne - mein neues Lieblingsgewürz!
Tonkabohnen sind die Samen des Tonkabohnenbaums. Sie erinnern an Vanille, Mandeln und Karamell, haben aber wie ich finde gleichzeitig ein ganz eigenes Aroma. Meist werden sie vor allem in Süßspeisen genutzt, aber auch herzhaften Speisen können sie einen besonderen Geschmack verleihen. Außerdem wird der dunklen Bohne eine stimmungsaufhellende und erotisierende Wirkung zugeschrieben. Mehr als ein guter Grund also, Tonkabohnen eine Chance in eurer Küche zu geben!
Verwendet werden Tonkabohnen ähnlich wie Muskat - auch sie werden auf einer feinen Reibe gerieben und sparsam verwendet, da der Geschmack sehr intensiv ist.
Viel Spaß beim Ausprobieren!
Tonka-Tomatensoße
Zutaten:
- 1 Dose geschälte Tomaten (Mutti)
- 100m Sahne
- 1/4 Tonkabohne
- Salz, Pfeffer
- Pasta & Parmesan zum servieren
So wird's gemacht:
- geschälte Tomaten zusammen mit der geriebenen Tonkabohne (am besten eignet sich eine Muskatreibe) aufkochen, einen Schuss Sahne dazu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken
- Zusammen mit eurer Lieblingspasta und Parmesan servieren - Fertig!
Donnerstag, 9. Juni 2016
schnelle Erdbeergazpacho mit einem Gruß aus der Versenkung
Ihr Lieben, hier war es in letzter Zeit sehr sehr still geworden - und zwar aus gutem Grund: Die letzten Wochen und Monate haben wir uns ein letztes Mal unter den Büchern begraben und gelernt was das Zeug hält um endlich unsere allerletzte Prüfung des Studiums hinter uns zu bringen. Sozialleben und der Blog blieben dabei leider ziemlich auf der Strecke. Aber jetzt ist es geschafft und wir dürfen uns seit 2 Wochen endlich offiziell zur Ärzteschaft zählen und haben unsere Freiheit zurück. Das heisst: Hier wird gebacken und gekocht was das Zeug hält und alles versäumte des letzten Jahres nachgeholt. Ihr könnt euch also auf einige neue Rezepte freuen!
Sonntag, 14. Februar 2016
Dreierlei Hochzeitstorten zum Tanzen, Feiern, Lachen und Lieben
Eigentlich kann ich mit dem ganzen Hype um den Valentinstag nicht viel anfangen - überall sieht man nur rosa-rote Herzchen, die Blumen kosten doppelt so viel wie sonst und überhaupt wird man von allen Seiten mit allerlei Liebestaumelei bombardiert. Trotzdem gibt es dieses Jahr einen Valentinspost bei uns. Warum? Weil der Valentinstag im letzten Jahr ein ganz besonderer Tag für mich und meine Familie war. Zum einen durfte mein kleiner Neffe seinen ersten Geburtstag feiern (und heute schon seinen 2.! <3), zum anderen gab es ein rauschendes Fest. Meine Schwester und ihr Mann haben geheiratet und es wurde viel getanzt, gefeiert, gelacht und eine ordentliche Portion Liebe war auch noch im Spiel.
Sonntag, 10. Januar 2016
Ein Tag in Bayonne mit Schoko-Orangen-Cupcakes
Ihr lieben, als allererstes möchten wir euch allen ein wunderbares neues Jahr wünschen - mit tollen Überraschungen, kleinen feinen Köstlichkeiten, wilden Partynächten und Muskelkater von Lachkrämpfen! Dieses Jahr wird sich in unserem Leben so einiges ändern - Im Sommer schreiben hier hoffentlich nicht mehr zwei Studentinnen sondern 2 frisch gebackene Ärztinnen - also drückt uns die Daumen auf der Zielgeraden!
Zum Start ins neue Jahr entführe ich euch heute ins wunderschöne Bayonne und Biarritz - zwei wunderschöne baskischen Städtchen an der französischen Atlantikküste, in welche es mich auf meiner Reise durch Frankreich verschlagen hat. Bayonne ist die Heimat der Chocolatiers und verzaubert mit seinen verschlungenen Gassen und bunten Fachwerkhäuschen. Man kann Stunden durch die Straßen wandern und entdeckt immer wieder etwas neues nach der nächsten Ecke. Einmal im Jahr findet ein Schokoladenfestival in Bayonne statt - leider nicht während meines Aufenthaltes aber es gibt keinen besseren Grund diesem schönen Fleckchen Erde einen erneuten Besuch abzustatten.
Sonntag, 8. November 2015
Hallo Herbst 2015 ... mit herbstlichem Quittengemüse
Der Herbst ist da und zeigt sich gerade von seiner allerbesten Seite! Alles leuchtet in wunderbar warmen Farben und der Wind wirbelt bunte Blätter durch die Gegend.
Auch wenn mir der Sommer jetzt schon ein bisschen fehlt, freue ich mich trotzdem über bunte Herbstspaziergänge, Drachen steigen lassen und auch auf verregnete Sonntage, die man ohne schlechtes Gewissen auf der Couch mit einem guten Buch und einer heißen Tasse Tee verbringen kann.
Auch wenn mir der Sommer jetzt schon ein bisschen fehlt, freue ich mich trotzdem über bunte Herbstspaziergänge, Drachen steigen lassen und auch auf verregnete Sonntage, die man ohne schlechtes Gewissen auf der Couch mit einem guten Buch und einer heißen Tasse Tee verbringen kann.
Samstag, 12. September 2015
Grüße aus der Provence mit Zwetschgen-Lavendel-Macaron
Heute nehme ich mit in den Süden. Auch wenn ich bis zu meiner Reise noch nie in der Provence war, hatte ich ein konkretes Bild im Kopf: herrlich duftende Lavendelfelder, wunderschöne Landhäuser und lebendige Märkte mit allem was das Herz begehrt.
Da war es natürlich selbstverständlich, das ein Zwischenstopp im Süden Frankreichs Pflicht war auf meiner Reise. So saß ich also am Vorabend bei lieben Freunden in Montpelier und habe das Internet durchforstet nach einer hübschen kleinen Unterkunft in Aix en Provence für die nächste Nacht. Denn um flexibel zu bleiben, habe ich eigentlich nichts im Voraus gebucht sondern geschaut wo es mich hinträgt. Das hatte bisher auch ganz wunderbar geklappt und mich in einige wunderschöne Unterkünfte geführt.

Deshalb war ich auch begeistert, als ich ein hübsches kleinesbezahlbares Hotel mitten in der Stadt gefunden hatte, welches mit einer wunderschönen Dachterasse gelockt hat.
Da war es natürlich selbstverständlich, das ein Zwischenstopp im Süden Frankreichs Pflicht war auf meiner Reise. So saß ich also am Vorabend bei lieben Freunden in Montpelier und habe das Internet durchforstet nach einer hübschen kleinen Unterkunft in Aix en Provence für die nächste Nacht. Denn um flexibel zu bleiben, habe ich eigentlich nichts im Voraus gebucht sondern geschaut wo es mich hinträgt. Das hatte bisher auch ganz wunderbar geklappt und mich in einige wunderschöne Unterkünfte geführt.

Deshalb war ich auch begeistert, als ich ein hübsches kleinesbezahlbares Hotel mitten in der Stadt gefunden hatte, welches mit einer wunderschönen Dachterasse gelockt hat.
Samstag, 15. August 2015
Johannisbeer-Eclairs mit fruchtiger Quarkfüllung
Heute nehme ich euch auf meiner Reise durch Frankreich mit in den Südosten nach Lyon. Die Stadt zwischen Rhone und Saône gilt auch als kulinarische Hauptstadt Frankreichs und war deshalb ein absoluter Pflichtstopp auf meiner Reise. Leider hatte ich bei der Planung nicht bedacht, dass montags die meisten Restaurants in Lyon geschlossen sind und so war ich doch etwas entäuscht, als der Manager in meinem Hotel mir als einzigen Restauranttipp für den Abend den Burger King ein paar Straßen weiter empfohlen hat! Burger King in Frankreich? - Geht gar nicht! Also habe ich mich einfach selbst auf die Suche gemacht in der Hoffnung doch noch ein offenes Restaurant zu finden.
Sonntag, 12. Juli 2015
Sommerliche Beeren-Kouignettes zum Sonntagskaffee
Pünktlich zum Sonntag hat sich der Sommer in Witten eine kleine Pause gegönnt und bei Regenwetter braucht man kein schlechtes Gewissen zu haben, den Tag auf der Couch mit einem guten Buch oder Film und einer Tasse heißem Kaffee zu verbringen. Nur eine Sache fehlt da noch: Etwas zuckersüßes zum Sonntagskaffee! Deshalb wurden einmal die Kochbücher gewälzt und dabei bin ich bei Rachel Khoo über leckere Kouignettes gestolpert, eine bretonische Köstlichkeit aus butterigem Hefeteig.
Da sich im Kühlschrank auch noch Johannisbeeren und Stachelbeeren aus dem mütterlichen Garten der Mitbewohnerin tummelten, durften die sich auch noch zu Butter, Zucker und Mehl gesellen.
Der Teig braucht zwar eine Weile, ist aber nicht schwer zu machen und schmeckt einfach herrlich - perfekt um sich einen verregneten Sonntag zu versüßen.
Sonntag, 5. Juli 2015
Das schöne Leben in der Bretagne mit Galette bretonne
Nachdem ich euch schon mit nach Bordeaux genommen habe, möchte ich euch heute in die wunderschöne Bretagne entführen, genauer gesagt nach Quimper. Nachdem ich die erste Nacht meiner Reise in Paris verbracht habe, ging es direkt mit dem Zug nach Westen an die herrliche bretonische Küste. Da das einzige Hotel, welches ich im Voraus gebucht hatte, das erste in Paris war, habe ich es mir also am ersten Abend auf meinem kleinen Balkon über den Dächern von Paris gemütlich gemacht und das Netz nach einem gemütlichen B&B - in Frankreich auch Chambre d'hotes genannt - durchforstet. Und was soll ich sagen - ich habe einen wahren Schatz entdeckt. Etwas außerhalb von Quimper mitten in der herrlichen bretonische Landschaft liegt das wunderschöne Haus Le Logis du Stang von Annie und Gerard Hervé umgeben von einem traumhaften Garten. Ich hatte das Glück inmitten der Rhododendron- und Camelienblüte anzukommen - in jeder Ecke des Gartens blühte es in allen Farben - Egal ob Azaleen, Apfelbäume oder eben Camelien und Rhododendren.
Mittwoch, 10. Juni 2015
Die Reise beginnt: Bordeaux mit Chicorée-Roquefort-Salat und Spargel
Ihr lieben - ich möchte euch mitnehmen - auf eine Reise! Nach dem ganzen Examensstress musste ich dringend raus und ausspannen. Und wie könnte man das besser als auf einer Reise quer durch Europa! Deshalb habe ich mir ein Interrail-Ticket besorgt, meinen Rucksack gepackt und habe mich in den Zug gen Süden gesetzt und in 22 Tagen 18 wunderschöne Städte besorgt!Ich verrate schon mal so viel: es war das beste was ich hätte machen können! Deshalb nehme ich euch die nächsten Wochen mit kreuz und quer durch Frankreich und Spanien.
Sonntag, 31. Mai 2015
Einfach mal Danke sagen ... mit Erdbeer-Kokos-Cupcakes
Ihr lieben, es ist vollbracht - vor ziemlich genau einem Monat haben Eva und ich unser Examen erfolgreich hinter uns gebracht und der wohlverdiente Urlaub ist mittlerweile auch schon wieder vorbei - Deshalb ist es an der Zeit DANKE zu sagen: Danke für all das Daumendrücken, all die lieben Worte, die Geduld, wenn wir mal wieder über nichts anderes als Kreuze und wilde Syndrome reden konnten, für die vielen kleinen und großen Aufmunterungsüberraschungen und überhaupt fürs da sein! Ohne euch wären wir wohl mit der Zeit ziemlich durchgedreht und hätten nur noch Kreuzchen gesehen ;-)
Auch wenn es sich noch ein wenig komisch anfühlt, haben wir doch tatsächlich wieder sowas wie Freizeit und im letzten halben Jahr haben sich viele Ideen und Rezepte angestaut die dringend nach Außen wollen! Wir haben hier so einiges vor - wir wollen euch von unserer ersten Hochzeitstorte berichten, euch mit auf eine Reise durch Europa und Vietnam nehmen und noch vieles mehr! Ihr dürft also mehr als gespannt sein!
Los geht es heute mit leckeren Erdbeere-Kokos-Cupcakes, die mit einem sommerlich-leichtem Joghurtfrosting daher kommen! Das Rezept ist an den Erdbeer-Kokos-Kuchen aus dem "Zucker, Zimt und Liebe-Backbuch" der wunderbaren Jeanny angelehnt! Viel Spaß beim Nachbacken!
Sonntag, 1. März 2015
#ichbacksmir im Februar: Blaubeer-Thymian-Tarte
In Witten ist die Farewell-Season angebrochen... das Studium neigt sich nicht nur bei uns zum Ende, sondern auch viele liebe Freunde packen ihre Koffer und ziehen in die weite Welt - Hamburg, Seattle und München (ok, soooo weit sind Hamburg und München tatsächlich nicht, aber es fühlt sich ein bisschen so an!). Und weil die Flucht ins schöne München morgen von Eva (jaaaaa, genau - Unser Blog bekommt einen Zweitwohnsitz) angetreten wird, gibts heute zum Abschied einen Kaffeeklatsch mit den Mädels - mit Blaubeer-Thymian-Tarte, Cookies und Scones.
Montag, 12. Januar 2015
Wärmender Gräupcheneintopf für stürmische Januartage
Die letzten Wochen war es ziemlich ruhig hier auf dem Blog aber pünktlich zum neuen Jahr melden wir uns aus der Versenkung zurück - die Weihnachtszeit und das Staatsexamen (jaaaa - Eva und ich nehmen das tatsächlich auch endlich in Angriff) haben uns ganz schön auf Trab gehalten... Die nächsten Monate (bis April) wird es deshalb auch noch etwas ruhiger sein hier aber das ein oder andere Rezept haben wir sicher für euch noch auf Lager - Essen muss man ja schliesslich auch in der Lernzeit!
Und was gibt es besseres zu Essen bei dem stürmischen Schmuddelwetter als eine heisse wärmende Suppe??? Der deftige Gräupcheneintopf meiner Oma ist da genau das richtige - Er weckt in mir immer Kindheitserinnerungen und schmeckt nach zu Hause! Also - los gehts an den Kochtopf und dann mit einer dampfenden Schüssel auf die Couch - dann lässt sich auch das Wetter aushalten!
Zutaten:
- 250g Perlgraupen (grob)
- 1 Beinscheibe (oder 1,5 l Rinderfond)
- 2 Lorbeerblätter
- 1 Zwiebel, geviertelt
- Pfeffer
- Salz
- 1 Kohlrabi
- 3 Möhren
- 3 Stangen Staudensellerie
So wird's gemacht:
- Die Beinscheibe zusammen mit Lorbeer, Zwiebel, 1 TL Salz und 2 l Wasser circa 1 Stunde kochen lassen, bis sich das Fleisch vom Knochen löst
- Brühe abseien, wer mag kann das Fleisch vom Knochen ablösen und als Suppeneinlage wieder zum Eintopf geben
- Kohlrabi, Möhren und Staudensellerie fein würfeln und zusammen mit den Gräupchen in der abgeseihten Brühe kochen, bis die Graupen weich sind (20-30 min)
- mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit frischer Petersilie servieren
liebe Grüße und guten Appetit
xxx Franzi
Mittwoch, 10. Dezember 2014
Die besten Vanillekipferl der Welt
....Okay Moment!Ich weiß so einen extravaganten Superlativ kann man euch nicht einfach vor den Latz knallen. Aber ich erklär mal warum das (für mich) so ist:
Weihnachten rückt näher, und traditionell backe ich dann für die gesamte Familie Plätzchen. Früher habe ich das mit Oma Schnack zusammen gemacht. Meine Oma hieß Schnack, weil sie immer so viel gequasselt hat. Und nicht nur da bin ich in ihre Fußstapfen getreten, sondern eben auch was das Plätzchen backen angeht. Wenn Oma Schnack von da oben zu sieht wie stümperhaft ich das mache, kriege ich oft ein schlechtes Gewissen und versuche mich etwas zusammenzureißen. Bei mir geht es nämlich sonst eher um Quantität als um optische Perfektion... (Qualität ist natürlich erste Priorität, das muss ich nicht erwähnen, oder?)
Die Vanillekipferl waren auf jeden Fall immer Omas Paradeplätzchen. Und das sind auch die einzigen Plätzchen die ich definitiv jedes Jahr mache, sonst gäbe es auch Beschwerden von der Großfamilie. So stehe ich also auch dieses Jahr in der Küche und werde ein 10-faches Rezept backen (jap....) und versuchen daran zu denken, was Oma Schnack sagen würde wenn ich wieder "hudel".
Und ganz klar ich bin mal wieder NULL objektiv. Aber ich finde ganz echt, dass das die besten Vanillekipferl der Welt sind! Die sind ganz leicht, haben eine wirklich "zarte" Konsistenz und schmecken unvergleichlich lecker. Ich würde mich unglaublich freuen, wenn sie einer nachbäckt und vielleicht mit in sein Sortiment mit übernimmt.
Vanillekipferl nach Oma Schnack
Zutaten (für ein Blech)
Bei den Zutaten kommt es wirklich auf die Qualität drauf an. Ich gebe in Klammern mal an was ich so verwende. Natürlich geht es aber auch mit herrkömmlich(er)en und/oder anderen Zutaten
100g Butter (Süßrahmbutter von Andechser)
140g Mehl (450er Weizen)
80g geriebene Mandeln (die von Alnatura haben einen super Geschmack)
30g Zucker (Rohrzucker)
Vanillezucker (ich vermische dafür 1 ausgeschabte Madagaskar Vanilleschote mit 80g "normalen" Zucker, ansonsten eben Vanillezucker mit Zucker vermischen)
- Zuerst muss der Ofen auf 190° vorgeheizt werden.
- Zuerst die Butter mit dem Zucker auf höchster Stufe für ca 3 Minuten verrühren
- Dann alle weiteren Zutaten dazugeben und einen Teig formen- am besten mit den Händen
- Nun gibst du etwas Mehl auf deine Arbeitsoberfläche, und rollst etwas Teig in einer "Schlange" ca 1cm dick aus. Ich forme dafür einen kleinen Ball und rolle den dann mit meinen Händen
- jetzt zerteilst du die "Schlange" mit einem ganz normalen Messer in ca 5cm lange Stücke, biegst sie zu einer Sichelmond form und gibst sie auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech
- Ab in den Ofen für ca 10 min- dieser Schritt ist super wichtig! Die Kipferl müssen ganz leicht anbräunen aber dürfen auf keinen Fall Braun werden! Sobald sie soweit sind, nehm das Blech raus und lass die Kipferl kurz ruhen. Wenn du sie jetzt anfasst zerbrechen sie!
- Sobald du die Kipferl gerade so mit der Hand anfassen kannst wende sie einmal in dem Vanillezucker (den gebe ich immer in einer Schüssel) und lass sie dann auf einem Rost abkühlen
- Insgesamt gilt: gaaaaanz sanft mit den Kipferln umgehen
Viel Spaß euch damit,
xx Eva
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Samstag, 6. Dezember 2014
Nikoläuse für die Weihnachtsstimmung
Heute ist Nikolaus und deshalb wird's heut auch das erste Mal etwas weihnachtlich auf dem Blog!
Eigentlich sollte die Weihnachtszeit ja eine wunderbar besinnlich-entspannte Zeit sein. Komischerweise scheint der Dezember aber dann immer ganz plötzlich zu kommen und noch dazu stressiger zu sein als jeder andere Monat... Außerdem scheinen einige Menschen an akuter Geschmacksverirrung zu leiden und überall blinken grell-bunte Weihnachtsmänner und diese unsäglichen Sterne, bei denen ich immer Sorge habe einen epileptischen Anfall zu erleiden (Ich bin ein großer Fan von Weihnachtsbeleuchtung - so lang sie nicht bunt sind!!). Dieses Phänomen scheint mir dieses Jahr ganz besonders verbreitet und so recht will bei mir noch eine Weihnachtsstimmung aufkommen. Aber weil ich eigentlich ein großer Weihnachtsfan bin, habe ich beschlossen ganz dringend etwas daran zu ändern und spontan kleine Nikoläuse gebacken! Das Grundrezept dazu habe ich aus einem meiner liebsten Kochbücher - Tischlein deck dich! - Rezepte aus der Märchenküche. Ich bin ein großer Märchenfan und das Buch ist mit ganz viel Liebe zum Detail gestaltet und enthält zum Beispiel ein Rezept für den "süßen Brei" oder den Kuchen "Iss mich" aus Alice im Wunderland!
Nachdem die neuen Freunde fertig sind, riecht jetzt die ganze Wohnung wunderbar nach Zimt und Zucker, ich baue die Weihnachtsdeko auf und vielleicht drehe ich gleich noch ein Runde über den Weihnachtsmarkt! So langsam wird's hier dann wohl doch auch etwas weihnachtlich ;-)
Nikoläuse für die Weihnachtsstimmung
Zutaten:
- 250g Mehl
- 10g Hefe
- 30g Zucker
- 150ml kalte Milch
- 1 TL Salz
- 50g weiche Butter
- 1 Messerspitze Kardamon, Zimt und Nelken
So wird's gemacht:
- 50g Mehl mit kalter Milch und Hefe verrühren und für 15 min zur Seite stellen
- restliches Mehl auf die Arbeitsplatte sieben und eine Mulde in die Mitte drücken
- Zucker, Salz und Gewürze auf den Rand streuen
- Vorteil und Ei in die Mitte geben und den Teig zügig kneten bis er nicht mehr an den Fingern klebt
- Butter zu dem Teig geben und so lange kneten bis der Teig geschmeidig ist und glänzt
- Teig abdecken und circa eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen bis er deutlich größer geworden ist.
- Teig einmal durchkneten und nochmals 15 min Ruhen lassen
- Teig in 4 gleiche Teile teilen
- Für einen Nikolaus Teig nochmal Teilen im Verhältnis 1:2
- Aus dem größeren Teil eine Rolle formen. Arme und Beine formen (siehe Bild) und aus dem restlichen Stück Kopf und Mütze formen
- die einzelnen Teile mit Milch zusammensetzen und auf ein Backblech mit Backpapier legen (wer mag kann als Augen noch Schokodrops oder Rosinen nutzen)
- Die Nikoläuse abdecken und nochmals 45 min gehen lassen.
- den Backofen auf 220°C vorheizen
- Die Nikoläuse mit einem verquirlten Ei bestreichen, die Temperatur auf 180°C reduzieren und für circa 15min backen bis sie goldbraun sind.
liebste weihnachtliche Grüße
Franzi
Mittwoch, 26. November 2014
Quittentarte mit Sternanis
Quitten, dieses wüste Obst zwischen Apfel und Birne, das man einfach roh nicht essen kann und mit dem man sich immer wieder was neues einfallen lassen muss. Ein stiefmütterlich behandeltes Obst in den meisten Küchen. Außer man hat im Garten einen Quittenbaum und wird dazu genötigt jede Menge Gelee etc einzukochen. Bei mir trifft weder noch zu. Ich hab keinen Quittenbaum, aber ich liebe Quitten. Als Beilage zu einem deftigen Essen (also als Art Gemüse), als "Dulce de Membrillo"der Spanischen Spezialität zu Käse (auch Quittenbrot genannt) oder als Marmelade. Und heute einfach mal als Tarte.
Sonntag, 16. November 2014
Chewy Brownies - Vegan, Zucker- UND Glutenfrei
So jetzt kommt ein Rezept, dass ist echt verrückt. Eigentlich klingt Vegan, Zucker und Glutenfrei für viele in erster Linie mal nach "Spaßbefreit".
Aber jetzt mal ganz ehrlich. Die sind mega lecker! UND einfach! Ich würde behaupten das Rezept braucht insgesamt bis alles im Ofen ist sicher unter 30 Minuten! Einzige Vorraussetzung: ihr habt einen guten Stand- oder Stabmixer.
Aber jetzt mal ganz ehrlich. Die sind mega lecker! UND einfach! Ich würde behaupten das Rezept braucht insgesamt bis alles im Ofen ist sicher unter 30 Minuten! Einzige Vorraussetzung: ihr habt einen guten Stand- oder Stabmixer.
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