Sonntag, 27. Juli 2014

Wassermelonen-Thymian-Granita

Auch wenn sich die Sonne heut ein wenig versteckt, gibts heute trotzdem ein leckeres Wassermelonen-Thymian - Granita! Mir scheint, die Wasser-melone ist DER Star des Sommers - überall sieht man leckere Melonen-rezepte, egal ob süss oder herzhaft! Julis Melonensalat mit Feta ist mein Sommerfavourit und landete in bunt abgewandelter Form (zum Beispiel mit Thymian statt Petersilie) auf bisher jeder Grillparty des Sommers!
Und weil Eis unverzichtbar zum Sommer dazu gehört, dachte ich mir - warum nicht auch mal eiskalte Melone?? Da die Kombi aus fruchtig-frisch und Kräutern schon bei Evas Zitronen-Basilikumsorbet so wunderbar funktioniert hat, hab ichs einfach mal mit Melone und Thymian versucht! FAZIT: seeeehr lecker!

Mittwoch, 23. Juli 2014

Zucchini-Tarte mit Parmesan und Sonnenblumenkernen

Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich ein großer Quiche-/Tarte-Fan bin? 
Beides (ich persönlich erkenne nur bedingt einen Unterschied) stellt für mich das perfekte Sommeressen dar und ist einfach perfekt zu einem leichten Salat. Und wenn man einmal die Grundidee dahinter raus hat, sind der Kreativität keinerlei Grenzen gesetzt! An sich braucht man bloss einen Boden aus Mürbeteig oder, wie bei der Spargelquiche, aus einem Quarkteig. Dabei ist der Mürbeteig mein Favorit, braucht allerdings am besten 24 Stunden Vorlauf, während der Quarkteig bereits nach einer halben Stunde bereit ist. Als Belag nehme ich immer eine Mischung aus Eiern, Frischkäse oder Sahne (oder was euch sonst noch einfällt) und frischem Gemüse. Als Topping kommen dann eventuell noch Körner oder Nüsse und ein wenig Parmesan drauf und schon kann alles in den Ofen und nach circa 1 Stunde (wenn man von der Vorbereitung des Mürbeteigs absieht) hat man ein perfektes Essen, was am nächsten Tag auch noch zum Lunch bestens schmeckt. 

Bei mir gibts diesmal eine Zucchini-Tarte, die durch die zwei Farben der Zucchinis auch noch wunderhübsch anzuschauen ist. 

Donnerstag, 17. Juli 2014

Tomaten-Kräuter-Butter

Sommerzeit ist Grillzeit! Es gibt wohl kaum ein entspannteres Sommeressen, als einfach den Grill anzuwerfen, dazu ein buntes Sammelsurium an leckeren Salaten und ein kaltes Bier - klingt nach einem perfekten Sommerabend, oder? 
Das beste am Grillen sind für mich meist die bunten Beilagen - jeder bringt irgendetwas mit und man ist meist schon pappsatt bevor das erste Fleisch fertig ist weil man ja alles nur mal schnell kosten möchte - deshalb gibts heut mein Lieblings-Grillbeilagenrezept: Tomatenbutter!
Die ist fix zusammengerührt und kommt immer gut an! Und man kann sie einfach mit dem variieren was gerade auf dem Kräuterbeet so wächst oder man experimentiert ein bisschen - zum Beispiel schmecken auch ein paar Lavendelblüten  vorzüglich in der Butter! Dazu dann noch ein frisches warmes Brot und ich bin glücklich! 


Tomaten-Kräuter-Butter:

Zutaten: 

  • 250g Butter (zimmerwarm)
  • 1/2 Tube Tomatenmark
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Knoblauchzehe
  • frische Kräuter (was euch so in die Quere kommt - Rosmarin, Oregano und Basilikum passen besonders gut)
  • 1 TL etwas gröberes Meersalz (braucht man nicht unbedingt)

So wird's gemacht: 

  • Alle Zutaten bis auf das Salz in eine Schüssel geben und einmal mit dem Pürierstab vermischen - so werden Knoblauch und Kräuter schön klein. Alternativ könnt ihr auch einfach alles mit einer Gabel verrühren - allerdings müsst ihr dann die Kräuter und den Knoblauch vorher fein hacken 
  • zum Schluss mit dem Salz abschmecken und schon ist die Butter fertig! 
viel Spaß beim grillen an lauen Sommerabenden - lasst es euch gut gehen!
eure Franzi

Donnerstag, 10. Juli 2014

Hühnersuppe für die Seele

Kennt ihr diese Tage, an denen man das Gefühl hat dass man das Bett am besten nicht verlassen hätte, weil sich die ganze Welt gegen einen verschworen hat. Dann möchte ich mich am liebsten in mein Bett kuscheln und eine Serienfolge nach der anderen schauen (jaaaaa ich bin ein hoffnungsloser Serienjunkie). Und natürlich braucht man an so einem Tag auch Soulfood und eine Hühnersuppe ist für mich das beste Soulfood überhaupt - nach einer heißen Schale Suppe fühle ich mich meist viiiiel besser und die Welt ist nicht mehr ganz so böse....
Deshalb gibt's heute bei dem Schmuddelwetter ein Rezept für eine Hühnersuppe, die die Seele streichelt! 


Hühnersuppe für die Seele

Zutaten:

Für die Brühe: 
1 Biohuhn 
1 Bund Suppengrün
2 Zwiebeln (lasst die Schale ruhig dran - dann bekommt die Brühe eine schön goldene Farbe)
1 Knoblauchzehe
3 Pimentkörner
2 Lorbeerblätter
1 TL Estragon
5 Pfefferkörner
Salz

Für die Suppe (2 Portionen):
 6 zerbrochene Lasagneplatten
1 Handvoll Tiefkühlerbsen
1 Prise Cayenne-Pfeffer
1 Prise Zimt
Chilifäden zum dekorieren

so wird's gemacht:

  • Das Huhn zusammen mit den grob zerkleinerten anderen Zutaten in einengrossen Topf geben und mit Wasser aufgießen, bis alles bedeckt ist. 
  • Einmal aufkochen und dann bei kleiner Hitze für 2-3 Stunden köcheln lassen
  • Die Brühe abseien und in ausgekochte Gläser geben oder in Gefrierbeutel füllen und einfrieren 
  • das Hühnerfleisch lässt sich einfach auslösen und kann super alsSuppeneinlage verwendet werden 
  • Für die Suppe circa 1 Liter Brühe in einen Topf geben, die Lasagneplatten in mundgerechte Stücke zerbrechen und zusammen mit den Erbsen in der Brühe kochen bis die Pasta weich ist 
  • Mit Zimt, Salz und Cayennepfeffer abschmecken und vor dem servieren mit den Chiliföden garnieren. - Fertig

lasst es euch auf der Couch gut gehen und von der Suppe die Seele streicheln! xxx Franzi


Montag, 7. Juli 2014

Triple-Limetten Cupcakes


Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, stehen Franzi und ich gerade total auf Lemon-Curd oder Curds aller Art, wie ihr z.B. hier und hier sehen könnt. Meine Mutter hat früher schon immer Lemon-Curd gemacht und ich habe es geliebt. Ich habe mich aber nie daran getraut, weil ich dachte es wäre ein wahres Hexenwerk so etwas leckeres hinzubekommen. Bis neulich dann Franzi in der Küche stand, die zu Hause einen Milchkocher (?? hab ich auch noch nie gehört) fand und darin Lemon-Curd gezaubert hat. Zu erst war ich selbstverständlich skeptisch - ob das so gut schmecken kann wie das Lemon-Curd meiner Mutter? Und ja. Es hat perfekt geschmeckt. 



Und nun habe ich mich auch drangetraut und nach Lemon- und Waldmeister-Curd gibt es nun eben auch noch etwas Limetten-Curd auf diesem Blog - man kann eben nie genug davon haben! Limetten, ihr ahnt es, weil ich immer noch in Mexiko verweile und ehrlich gesagt kennt der Mexikaner gar nicht den genauen Unterschied (zumindest nicht sprachlich) zwischen Zitronen und Limetten. Außerdem ist die Limette eben Nationalspeise. Und weil ich kaum Backutensilien habe und man Cupcake Formen so leicht in jedem Supermarkt gibt, gibt es heute Limetten-Cupcakes. Und zwar gleich Dreifach "Limettig", mit Sirup getränkt und mit Limettencurd obendrauf - so schmecken sie frisch, nicht zu süß und leicht (vorsicht Trugschluss!) und geben den perfekten Sommerkuchen. Und damit beende ich auch meine Karriere in der Mexikanischen Küche, denn nun geht es auf Reisen und Franzi wird euch mit allerlei essbarem versorgen bis ich wieder in heimischen Gefilden bin.






Zutaten (für 12 Cupcakes)


Für die Cupcakes

2 Eier
80 gr Zucker
80 gr Creme Fraîche
160 Gramm Mehl
Saft von 5 Limetten
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
2 TL Vanillezucker 

Für den Sirup

100 ml frisch gepresster Limetten Saft
50 gr braunen Zucker

Für das Limettencurd

2 Eier
90 gr  Butter
75 ml  frisch gepresster  Limetten Saft
Abrieb von 6 Bio Limetten

Und so wird's gemacht:

Cupcakes

  1. Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker ca 3 Minuten schaumig schlagen, dann die Creme Fraîche und den Limettensaft unterrühren 
  2. Alle trockenen Zutaten separat vermischen und unter die"nasse" Masse mengen. 
  3. Den Teig auf 12 Förmchen verteilen und bei 180 Grad 15-20 Minuten backen lassen oder bis die Cupcakes gold-braun sind

Sirup

  1. Während die  Cupcakes im Ofen sind, kann der Sirup hergestellt werden. Dafür den Limettensaft und den Zucker in eine Pfanne geben und erhitzen bis der Zucker komplett aufgelöst und die Flüssigkeit etwas reduziert ist - sobald die Muffins aus dem Ofen kommen, die oberfläche mit einer Gabel leicht einstechen und über jeden Muffin etwas Sirup geben, um ihn sozusagen zu tränken.

Lemon Curd

  1. Die Eier, den gesiebten Limettensaft und der Limettenschale gut verrühren und in ein heisses Wasserbad stellen.  Ich habe es zugegeben dieses mal ohne Wasserbad einfach in der Pfanne gemacht und es hat super geklappt!! Die Masse muss in jedem Fall ca. 20 Minuten ständig gerührt werden (auf keinen Fall kochen) bis die Masse dicklich und gelb wird. 
  2. Nun das Limetten-Curd aus dem Wasserbad/vom Herd nehmen und die Butter in Flocken unterrühren.  Das Limetten-Curd hält sich im Kühlschrank bis zu 2 Monaten.
  3. Und nun gebt ihr etwas von dem Limetten-Curd auf jeden Cupcake

xxx Eva



Sonntag, 29. Juni 2014

Irish Cheesecake mit Strawberry-Mint-Swirl


Ihr Lieben - heute gibt es einen meiner absoluten Lieblingskuchen! Warum? Weil 1. Sonntag ist, 2. wir 200 Follower auf Facebook haben (ihr seid einfach spitze - DANKE!!!) und 3. Cheesecake IMMER eine gute Idee ist!

Das Grundrezept stammt noch aus meiner AuPair-Zeit in Cork im wunderbaren Irland vor 9 Jahren! Die Gastmutter einer guten Freundin hat ihn für uns gebacken und jedes Mal wenn er bei mir auf den Tisch kommt, fühle ich mich ein klein wenig in die tolle Zeit zurückversetzt! Ich habe mich damals ziemlich in Land und Leute verliebt und freue mich jetzt schon auf meinen nächsten Besuch!
habt einen wunderbaren Sonntag - ich schnapp mir jetzt mein Fotoalbum und verschwinde auf die grüne Insel - vielleicht bring ich euch auch ein paar Bildchen mit!


Irish Cheesecake mit Strawberry-Mint-Swirl

Zutaten

  • 450g Frischkäse (ich mische immer halb und halb Vollfett und eine leichte Variante)
  • 75g Butter
  • 200g Vollkornkekse (oder Karamellkekse oder Spekulatius)
  • 100ml Milch
  • 150g Zucker
  • Schale und Saft einer Zitrone
  • 100ml geschlagene Sahne
  • 4 Blatt Gelatine
  • 1 Schale Erdbeeren
  • 3 Zweige Erdbeerminze (oder eine andere Minzsorte)

So wird's gemacht:

  • Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit Hilfe eines Nudelholz zerbröseln - seeehr befreiend ;-))) )
  • zerlaufene Butter mit den Kekskrümeln vermengen und in einer mit Backpapier ausgelegten Springform geben und fest andrücken -> dann darf der Boden in den Kühlschrank wandern
  • Frischkäse cremig rühren und mit Zitrone, Milch und Zucker verrühren 
  • 4 Blätter der Gelatine einweichen und nach Packungsanleitung auflösen 
  • die Creme in kleinen Portionen unter die Gelatine rühren - achtet dabei darauf nicht zu viel der kalten Creme auf einmal zur Gelatine zu geben, sonst gibts Gelatineklumpen 
  • zum Schluss die geschlagene Sahne unterheben
  • Die Erdbeeren waschen und die Hälfte in dünne Scheiben schneiden und auf dem Boden verteilen - den Rest zusammen mit der Minze fein pürieren 
  • Die Frischkäsemasse in die Springform füllen und dann das Erdbeerpüree in die Mitte geben und mit einer Gabel vorsichtig unterrühren, sodass ein marmorierter Effekt entsteht
  • Den Kuchen am besten über Nacht kalt stellen und dekoriert mit ein paar Erdbeeren und Minze dekorieren - FERTIG

liebe Grüße und einen ganz wunderbaren Sonntag!
Franzi :-)

Mittwoch, 25. Juni 2014

Tomaten-Spinatlasagne und warum "Mutti" in meine Küche einzieht!

vor kurzem brachte meine liebste Mitbewohnerin eine große Tüte  voller leckerer Pastazutaten mit, welche sie von der Mama abgestaubt hatte - unter anderem passierte Tomaten von "Mutti". 
Als ich die ganzen leckeren Sachen so vor mir liegen sah, viel mir der Spinat ein, der im Eisfach darauf wartete in den Topf zu wandern. Zum Spinat und zu den passierten Tomaten gesellten sich dann noch fix ein paar Lasagneplatten und flux entstand eine leckere Spinatlasagne. 
Ich muss euch sagen, dass ich bisher bei Tomaten in Dosenform nicht wirklich darauf geachtet habe, welche ich kaufe, sondern immer die, die mir über den Weg gelaufen sind, in den Einkaufswagen gewandert sind! Das wird sich ändern! Ich bin völlig begeistert vom geschmacklichen Unterschied zwischen "normalen" passierten Tomaten und denen von "Mutti"! Wir mussten uns sehr zusammenreissen, die Tomatensosse nicht einfach so auszulöffeln! "Mutti" kriegt ab sofort einen Ehrenplatz im Vorratsschrank - versprochen!


Tomaten-Spinatlasagne

Zutaten:

500 g TK.-Spinat , gehackt
700g passierte Tomaten (es lohnt sich geschmacklich italienische zu kaufen, bei uns gabs die von "MUTTI")
1 Knoblauchzehe , gequetscht
1 kleine Zwiebel
1EL getrockneter Oregano
1TL getrockneter Basilikum
1 TL getrockneter Thymian
Salz, Pfeffer
2 - 3 EL Creme Fraiche
1tl Honig
Lasagneplatten
200g Feta
etwas Olivenöl für die Form


so wird's gemacht: 

  1. Den Backofen auf 180 °C vorheizen
  2. Zwiebel und Knoblauch in einem Topf andünsten
  3. den Spinat und ein klein wenig Wasser dazu geben und so lang kochen bis er aufgetaut ist
  4. Basilikum, Oregano und Thymian dazu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken 
  5. in einem zweiten Topf die passierten Tomaten aufkochen und mit der Creme fraiche verrühren
  6. Danach die Tomatensoße mit Honig, Salz und Pfeffer abschmecken - Achtung! ich musste mich zusammenreissen, nicht gleich die ganze Soße so zu löffeln, weil sie so göttlich geschmeckt hat!!!
  7. Nun gehts ans schichten: eine Lasagneform mit Olivenöl auspinseln und abwechselnd Lasagneplatten, Spinat und Tomatensoße schichten bis die Form voll ist - dabei sollte die letzte Schicht aus Tomatensosse bestehen (hebt dabei etwas von der Tomatensosse zum servieren auf)
  8. zum Schluss noch den Feta zwischen den Fingern zerkrümeln und über der Lasagne verteilen
  9. Dann darf die Form in den Ofen - für circa eine halbe Stunde - der Feta sollte ein bisschen zerlaufen und schön goldbraun werden! 
  10. zusammen mit der Tomatensoße und frischen Basilikum anrichten - FERTIG!

buon appetito!
eure Franzi