Sonntag, 5. Juli 2015

Das schöne Leben in der Bretagne mit Galette bretonne

Nachdem ich euch schon mit nach Bordeaux genommen habe, möchte ich euch heute in die wunderschöne Bretagne entführen, genauer gesagt nach Quimper. Nachdem ich die erste Nacht meiner Reise in Paris verbracht habe, ging es direkt mit dem Zug nach Westen an die herrliche bretonische Küste. Da das einzige Hotel, welches ich im Voraus gebucht hatte, das erste in Paris war, habe ich es mir also am ersten Abend auf meinem kleinen Balkon über den Dächern von Paris gemütlich gemacht und das Netz nach einem gemütlichen B&B - in Frankreich auch Chambre d'hotes genannt - durchforstet. Und was soll ich sagen - ich habe einen wahren Schatz entdeckt. Etwas außerhalb von Quimper mitten in der herrlichen bretonische Landschaft liegt das wunderschöne Haus  Le Logis du Stang von Annie und Gerard Hervé umgeben von einem traumhaften Garten. Ich hatte das Glück inmitten der Rhododendron- und Camelienblüte anzukommen - in jeder Ecke des Gartens blühte es in allen Farben - Egal ob Azaleen, Apfelbäume oder eben Camelien und Rhododendren.


Mittwoch, 10. Juni 2015

Die Reise beginnt: Bordeaux mit Chicorée-Roquefort-Salat und Spargel

Ihr lieben - ich möchte euch mitnehmen - auf eine Reise! Nach dem ganzen Examensstress musste ich dringend raus und ausspannen. Und wie könnte man das besser als auf einer Reise quer durch Europa! Deshalb habe ich mir ein Interrail-Ticket besorgt, meinen Rucksack gepackt und habe mich in den Zug gen Süden gesetzt und in 22 Tagen 18 wunderschöne Städte besorgt!Ich verrate schon mal so viel: es war das beste was ich hätte machen können! Deshalb nehme ich euch die nächsten Wochen mit kreuz und quer durch Frankreich und Spanien. 

Sonntag, 31. Mai 2015

Einfach mal Danke sagen ... mit Erdbeer-Kokos-Cupcakes

Ihr lieben, es ist vollbracht - vor ziemlich genau einem Monat haben Eva und ich unser Examen  erfolgreich hinter uns gebracht und der wohlverdiente Urlaub ist mittlerweile auch schon wieder vorbei - Deshalb ist es an der Zeit DANKE zu sagen: Danke für all das Daumendrücken, all die lieben Worte, die Geduld, wenn wir mal wieder über nichts anderes als Kreuze und wilde Syndrome reden konnten, für die vielen kleinen und großen Aufmunterungsüberraschungen und überhaupt fürs da sein! Ohne euch wären wir wohl mit der Zeit ziemlich durchgedreht und hätten nur noch Kreuzchen gesehen ;-) 

Auch wenn es sich noch ein wenig komisch anfühlt, haben wir doch tatsächlich wieder sowas wie Freizeit und im letzten halben Jahr haben sich viele Ideen und Rezepte angestaut die dringend nach Außen wollen! Wir haben hier so einiges vor - wir wollen euch von unserer ersten Hochzeitstorte berichten, euch mit auf eine Reise durch Europa und Vietnam nehmen und noch vieles mehr! Ihr dürft also mehr als gespannt sein! 

Los geht es heute mit leckeren Erdbeere-Kokos-Cupcakes, die mit einem sommerlich-leichtem Joghurtfrosting daher kommen! Das Rezept ist an den Erdbeer-Kokos-Kuchen aus dem "Zucker, Zimt und Liebe-Backbuch" der wunderbaren Jeanny angelehnt! Viel Spaß beim Nachbacken!


Sonntag, 1. März 2015

#ichbacksmir im Februar: Blaubeer-Thymian-Tarte

In Witten ist die Farewell-Season angebrochen... das Studium neigt sich nicht nur bei uns zum Ende, sondern auch viele liebe Freunde packen ihre Koffer und ziehen in die weite Welt - Hamburg, Seattle und München (ok, soooo weit sind Hamburg und München tatsächlich nicht, aber es fühlt sich ein bisschen so an!). Und weil die Flucht ins schöne München morgen von Eva (jaaaaa, genau - Unser Blog bekommt einen Zweitwohnsitz) angetreten wird, gibts heute zum Abschied einen Kaffeeklatsch mit den Mädels - mit Blaubeer-Thymian-Tarte, Cookies und Scones. 

Blaubeeren

Montag, 12. Januar 2015

Wärmender Gräupcheneintopf für stürmische Januartage

Die letzten Wochen war es ziemlich ruhig hier auf dem Blog aber pünktlich zum neuen Jahr melden wir uns aus der Versenkung zurück - die Weihnachtszeit und das Staatsexamen (jaaaa - Eva und ich nehmen das tatsächlich auch endlich in Angriff) haben uns ganz schön auf Trab gehalten... Die nächsten Monate (bis April) wird es deshalb auch noch etwas ruhiger sein hier aber das ein oder andere Rezept haben wir sicher für euch noch auf Lager  - Essen muss man ja schliesslich auch in der Lernzeit!
Und was gibt es besseres zu Essen bei dem stürmischen Schmuddelwetter als eine heisse wärmende Suppe??? Der deftige Gräupcheneintopf meiner Oma ist da genau das richtige - Er weckt in mir immer Kindheitserinnerungen und schmeckt nach zu Hause! Also - los gehts an den Kochtopf und dann mit einer dampfenden Schüssel auf die Couch - dann lässt sich auch das Wetter aushalten!

Gräupcheneintopf

Zutaten:

  • 250g Perlgraupen (grob)
  • 1 Beinscheibe (oder 1,5 l Rinderfond)
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Zwiebel, geviertelt
  • Pfeffer
  • Salz 
  • 1 Kohlrabi
  • 3 Möhren
  • 3 Stangen Staudensellerie

So wird's gemacht:

  1. Die Beinscheibe zusammen mit Lorbeer, Zwiebel, 1 TL Salz und 2 l Wasser circa 1 Stunde kochen lassen, bis sich das Fleisch vom Knochen löst 
  2. Brühe abseien, wer mag kann das Fleisch vom Knochen ablösen und als Suppeneinlage wieder zum Eintopf geben 
  3. Kohlrabi, Möhren und Staudensellerie fein würfeln und zusammen mit den Gräupchen in der abgeseihten Brühe kochen, bis die Graupen weich sind (20-30 min)
  4. mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit frischer Petersilie servieren
Eintopf Suppe

liebe Grüße und guten Appetit
xxx Franzi


Mittwoch, 10. Dezember 2014

Die besten Vanillekipferl der Welt


....Okay Moment!Ich weiß so einen extravaganten Superlativ kann man euch nicht einfach vor den Latz knallen. Aber ich erklär mal warum das (für mich) so ist:

Weihnachten rückt näher, und traditionell backe ich dann für die gesamte Familie Plätzchen. Früher habe ich das mit Oma Schnack zusammen gemacht. Meine Oma hieß Schnack, weil sie immer so viel gequasselt hat. Und nicht nur da bin ich in ihre Fußstapfen getreten, sondern eben auch was das Plätzchen backen angeht. Wenn Oma Schnack von da oben zu sieht wie stümperhaft ich das mache, kriege ich oft ein schlechtes Gewissen und versuche mich etwas zusammenzureißen. Bei mir geht es nämlich sonst eher um Quantität als um optische Perfektion... (Qualität ist natürlich erste Priorität, das muss ich nicht erwähnen, oder?)


















Die Vanillekipferl waren auf jeden Fall immer Omas Paradeplätzchen. Und das sind auch die einzigen Plätzchen die ich definitiv jedes Jahr mache, sonst gäbe es auch Beschwerden von der Großfamilie. So stehe ich also auch dieses Jahr in der Küche und werde ein 10-faches Rezept backen (jap....) und versuchen daran zu denken, was Oma Schnack sagen würde wenn ich wieder "hudel". 
Und ganz klar ich bin mal wieder NULL objektiv. Aber ich finde ganz echt, dass das die besten Vanillekipferl der Welt sind! Die sind ganz leicht, haben eine wirklich "zarte" Konsistenz und schmecken unvergleichlich lecker. Ich würde mich unglaublich freuen, wenn sie einer nachbäckt und vielleicht mit in sein Sortiment mit übernimmt.






Vanillekipferl nach Oma Schnack


Zutaten (für ein Blech)

Bei den Zutaten kommt es wirklich auf die Qualität drauf an. Ich gebe in Klammern mal an was ich so verwende. Natürlich geht es aber auch mit herrkömmlich(er)en und/oder anderen Zutaten

100g Butter (Süßrahmbutter von Andechser)
140g Mehl (450er Weizen)
80g geriebene Mandeln (die von Alnatura haben einen super Geschmack)
30g Zucker (Rohrzucker)
Vanillezucker (ich vermische dafür 1 ausgeschabte Madagaskar Vanilleschote mit 80g "normalen" Zucker, ansonsten eben Vanillezucker mit Zucker vermischen)


Und so wird's gemacht:



  1. Zuerst muss der Ofen auf 190° vorgeheizt werden.
  2. Zuerst die Butter mit dem Zucker auf höchster Stufe für ca 3 Minuten verrühren
  3. Dann alle weiteren Zutaten dazugeben und einen Teig formen- am besten mit den Händen
  4. Nun gibst du etwas Mehl auf deine Arbeitsoberfläche, und rollst etwas Teig in einer "Schlange" ca 1cm dick aus. Ich forme dafür einen kleinen Ball und rolle den dann mit meinen Händen
  5. jetzt zerteilst du die "Schlange" mit einem ganz normalen Messer in ca 5cm lange Stücke, biegst sie zu einer Sichelmond form und gibst sie auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech
  6. Ab in den Ofen für ca 10 min- dieser Schritt ist super wichtig! Die Kipferl müssen ganz leicht anbräunen aber dürfen auf keinen Fall Braun werden! Sobald sie soweit sind, nehm das Blech raus und lass die Kipferl kurz ruhen. Wenn du sie jetzt anfasst zerbrechen sie!
  7. Sobald du die Kipferl gerade so mit der Hand anfassen kannst wende sie einmal in dem Vanillezucker (den gebe ich immer in einer Schüssel) und lass sie dann auf einem Rost abkühlen
  8. Insgesamt gilt: gaaaaanz sanft mit den Kipferln umgehen


















Viel Spaß euch damit,
xx Eva

Samstag, 6. Dezember 2014

Nikoläuse für die Weihnachtsstimmung

Heute ist Nikolaus und deshalb wird's heut auch das erste Mal etwas weihnachtlich auf dem Blog!
Eigentlich sollte die Weihnachtszeit ja eine wunderbar besinnlich-entspannte Zeit sein. Komischerweise scheint der Dezember aber dann immer ganz plötzlich zu kommen und noch dazu stressiger zu sein als jeder andere Monat... Außerdem scheinen einige Menschen an akuter Geschmacksverirrung zu leiden und überall blinken grell-bunte Weihnachtsmänner und diese unsäglichen Sterne, bei denen ich immer Sorge habe einen epileptischen Anfall zu erleiden (Ich bin ein großer Fan von Weihnachtsbeleuchtung - so lang sie nicht bunt sind!!). Dieses Phänomen scheint mir dieses Jahr ganz besonders verbreitet und so recht will bei mir noch eine Weihnachtsstimmung aufkommen. Aber weil ich eigentlich ein großer Weihnachtsfan bin, habe ich beschlossen ganz dringend etwas daran zu ändern und spontan kleine Nikoläuse gebacken! Das Grundrezept dazu habe ich aus einem meiner liebsten Kochbücher - Tischlein deck dich! - Rezepte aus der Märchenküche. Ich bin ein großer Märchenfan und das Buch ist mit ganz viel Liebe zum Detail gestaltet und enthält zum Beispiel ein Rezept für den "süßen Brei" oder den Kuchen "Iss mich" aus Alice im Wunderland! 

Märchenrezepte

Nachdem die neuen Freunde fertig sind,  riecht jetzt die ganze Wohnung wunderbar nach Zimt und Zucker, ich baue die Weihnachtsdeko auf und vielleicht  drehe ich gleich noch ein Runde über den Weihnachtsmarkt! So langsam wird's hier dann wohl doch auch etwas weihnachtlich ;-)

Hefeteig

Nikoläuse für die Weihnachtsstimmung

Zutaten:

  •  250g Mehl 
  • 10g Hefe
  • 30g Zucker
  • 150ml kalte Milch
  • 1 TL Salz
  • 50g weiche Butter
  • 1 Messerspitze Kardamon, Zimt und Nelken 

So wird's gemacht:

  1. 50g Mehl mit kalter Milch und Hefe verrühren und für 15 min zur Seite stellen 
  2. restliches Mehl auf die Arbeitsplatte sieben und eine Mulde in die Mitte drücken 
  3. Zucker, Salz und Gewürze auf den Rand streuen 
  4. Vorteil und Ei in die Mitte geben und den Teig zügig kneten bis er nicht mehr an den Fingern klebt
  5. Butter zu dem Teig geben und so lange kneten bis der Teig geschmeidig ist und glänzt
  6. Teig abdecken und circa eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen bis er deutlich größer geworden ist.
  7. Teig einmal durchkneten und nochmals 15 min Ruhen lassen 
  8. Teig in 4 gleiche Teile teilen 
  9. Für einen Nikolaus Teig nochmal Teilen im Verhältnis 1:2
  10. Aus dem größeren Teil eine Rolle formen. Arme und Beine formen (siehe Bild) und aus dem restlichen Stück Kopf und Mütze formen 
    Hefeteig
  11. die einzelnen Teile mit Milch zusammensetzen und auf ein Backblech mit Backpapier legen (wer mag kann als Augen noch Schokodrops oder Rosinen nutzen) 
  12. Die Nikoläuse abdecken und nochmals 45 min gehen lassen. 
  13. den Backofen auf 220°C vorheizen 
  14. Die Nikoläuse mit einem verquirlten Ei bestreichen, die Temperatur auf 180°C reduzieren und für circa 15min backen bis sie goldbraun sind.
Advent

habt eine wunderbare  STRESSFREIE Adventszeit!
liebste weihnachtliche Grüße
Franzi