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Mittwoch, 13. Juli 2016

Linsenravioli mit Zucchini-Erbsenfüllung

Ihr Lieben, ich liebe liebe liebe rote Linsen. Deshalb bin sehr begeistert, dass sich mittlerweile Rote-Linsen-Nudeln in den Regalen des Biomarktes meines Vertrauens tummeln. Als ich vor kurzen Linsenmehl entdeckt habe, musste das natürlich auch mit. Linsen sind eine tolle Alternative zu Getreidemehl, da sie voller Eiweiß, Ballaststoffe, Vitaminen und Mineralstoffen sind. Da schmecken die Ravioli gleich nochmal so gut. 
Zwar ist es etwas Arbeit, die Ravioli selbst zu machen, aber glaubt mir - es lohnt sich! 


Freitag, 17. Juni 2016

Schnelle Tomatensoße mit Tonkabohne

Ihr Lieben, heute habe ich ein easy-peasy superschnelles Rezept für die leckerste Tomatensoße für euch! Das besondere daran ist die Tonkabohne - mein neues Lieblingsgewürz!
Tonkabohnen sind die Samen des Tonkabohnenbaums. Sie erinnern an Vanille, Mandeln und Karamell, haben aber wie ich finde gleichzeitig ein ganz eigenes Aroma. Meist werden sie vor allem in Süßspeisen genutzt, aber auch herzhaften Speisen können sie einen besonderen Geschmack verleihen. Außerdem wird der dunklen Bohne eine stimmungsaufhellende und erotisierende Wirkung zugeschrieben. Mehr als ein guter Grund also, Tonkabohnen eine Chance in eurer Küche zu geben!
Verwendet werden Tonkabohnen ähnlich wie Muskat - auch sie werden auf einer feinen Reibe gerieben und sparsam verwendet, da der Geschmack sehr intensiv ist. 
Viel Spaß beim Ausprobieren!


Tonka-Tomatensoße

Zutaten:

  • 1 Dose geschälte Tomaten (Mutti)
  • 100m Sahne
  • 1/4 Tonkabohne
  • Salz, Pfeffer
  • Pasta & Parmesan zum servieren

So wird's gemacht: 

  • geschälte Tomaten zusammen mit der geriebenen Tonkabohne (am besten eignet sich eine Muskatreibe) aufkochen, einen Schuss Sahne dazu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken
  • Zusammen mit eurer Lieblingspasta und Parmesan servieren - Fertig!


Sonntag, 8. November 2015

Hallo Herbst 2015 ... mit herbstlichem Quittengemüse

Der Herbst ist da und zeigt sich gerade von seiner allerbesten Seite! Alles leuchtet in wunderbar warmen Farben und der Wind wirbelt bunte Blätter durch die Gegend. 
 Auch wenn mir der Sommer jetzt schon ein bisschen fehlt, freue ich mich trotzdem über bunte Herbstspaziergänge, Drachen steigen lassen und auch auf verregnete Sonntage, die man ohne schlechtes Gewissen auf der Couch mit einem guten Buch und einer heißen Tasse Tee verbringen kann. 

Sonntag, 5. Juli 2015

Das schöne Leben in der Bretagne mit Galette bretonne

Nachdem ich euch schon mit nach Bordeaux genommen habe, möchte ich euch heute in die wunderschöne Bretagne entführen, genauer gesagt nach Quimper. Nachdem ich die erste Nacht meiner Reise in Paris verbracht habe, ging es direkt mit dem Zug nach Westen an die herrliche bretonische Küste. Da das einzige Hotel, welches ich im Voraus gebucht hatte, das erste in Paris war, habe ich es mir also am ersten Abend auf meinem kleinen Balkon über den Dächern von Paris gemütlich gemacht und das Netz nach einem gemütlichen B&B - in Frankreich auch Chambre d'hotes genannt - durchforstet. Und was soll ich sagen - ich habe einen wahren Schatz entdeckt. Etwas außerhalb von Quimper mitten in der herrlichen bretonische Landschaft liegt das wunderschöne Haus  Le Logis du Stang von Annie und Gerard Hervé umgeben von einem traumhaften Garten. Ich hatte das Glück inmitten der Rhododendron- und Camelienblüte anzukommen - in jeder Ecke des Gartens blühte es in allen Farben - Egal ob Azaleen, Apfelbäume oder eben Camelien und Rhododendren.


Mittwoch, 10. Juni 2015

Die Reise beginnt: Bordeaux mit Chicorée-Roquefort-Salat und Spargel

Ihr lieben - ich möchte euch mitnehmen - auf eine Reise! Nach dem ganzen Examensstress musste ich dringend raus und ausspannen. Und wie könnte man das besser als auf einer Reise quer durch Europa! Deshalb habe ich mir ein Interrail-Ticket besorgt, meinen Rucksack gepackt und habe mich in den Zug gen Süden gesetzt und in 22 Tagen 18 wunderschöne Städte besorgt!Ich verrate schon mal so viel: es war das beste was ich hätte machen können! Deshalb nehme ich euch die nächsten Wochen mit kreuz und quer durch Frankreich und Spanien. 

Dienstag, 11. November 2014

Fernöstliche Kürbis-Mango Suppe

Auf den letzten Drücker- die Kürbis Saison ist ja schon fast rum- kommt jetzt noch ein wirklich Hammer Kürbissuppen-Rezept. Ich weiß, Kürbissuppen-Rezepte gibt es wie Sand am Meer und alle haben "jetzt wirklich ein ganz besonderes und super leckeres". Aber ich muss euch sagen: Bitte herhören! Ich habe hier ein wirklich ganz besonderes und super leckeres Rezept! Echt!



Donnerstag, 23. Oktober 2014

Möhren-Gewürzkuchen und leckere Kuchenpralinen

Für eine besonders liebe Freundin habe ich vor einiger Zeit einen Kuchen als Geburtstagsüberraschung gebacken. Es macht mir immer großen Spaß, zu versuchen für jeden den perfekten Geburtstagskuchen zu finden und da die Lieblingsfreundin ein großer Fan von Ingwer, Zimt und Co ist, gabs einen Möhren-Gewürzkuchen. Die Möhren sorgen dafür, dass der Kuchen schön saftig wird und die Gewürze geben dem Kuchen eine wunderbare Wärme, die perfekt zum derzeitig nass-kalten Wetter passt. Der Kuchen an sich ist eine gute Basis um daraus zu machen was ihr möchtet: Ich habe 3 verschieden große Kuchenböden gebacken und diese dann in Sternform ausgestochen und versetzt übereinander gesetzt und mit dunkler Schokolade überzogen. Als Deko gabs dann noch frische Heidelbeeren, Kokosraspeln und Pistazien und eine Wimpelkette.

Dadurch, dass ich die Kuchenböden in Sternform ausgestochen habe, hatte ich jede Menge "Kuchenverschnitt" und es wäre ja sehr sehr schade, den guten Kuchen weg zu werfen. Deshalb gabs kurzerhand noch Kuchenpralinen dazu, die schnell gemacht und auf jeder Kaffeetafel ein Hingucker sind! 
Gewürzkuchen

Dienstag, 14. Oktober 2014

Kürbisrisotto mit Feigenchutney und Herbstsalat

In meinem Kopf spukte schon lange die Idee eines Risottos mit Kürbis herum. Warum? Weil ich Risotto sehr gern mag und es perfekt ins kälter werdende Wetter und zu Julis Aktion #halloherbst14 passt. Und da  es gerade überall Kürbisse gibt, bietet es sich ja quasi an, beides zu kombinieren! Außerdem haben mich beim Gemüsehändler noch leckere frische Feigen angelacht und sind flux auch noch in den Einkaufskorb gewandert! Frische Feigen finde ich nämlich auch ganz wunderbar - so herrlich süß und saftig und passend sowohl zu Süßem und Salzigem. Deshalb wird es hier auch noch das ein oder andere Feigenrezept in nächster Zeit geben. 
Eine ganz wunderbare Möglichkeit sich den Feigengeschmack auch über die Feigensaison hinaus zu bewahren ist ein Feigenchutney. Das Chutney kommt eigentlich aus Indien und wird dort zu so ziemlich jeder Mahlzeit gereicht. Die Engländer haben es in der Kolonialzeit nach Europa gebracht und es lässt sich wohl am ehesten mit Marmelade vergleichen, nur in herzhafter Form. 
Ein wunderbares Feigen-Chutney-Rezept habe ich in der aktuellen deli (3/2014) gefunden. Das durfte dann auch gleich gemeinsam mit frischen Feigen ins Risotto wandern. 
Dazu gab's dann noch einen herbstlichen Salat mit Rosenkohlblättern und Pilzen und fertig war das perfekte Essen für einen gemütlichen Abend am Samstag mit den Mädels!

Feigenchutney

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Quinoapfanne mit gebackenem Rosenkohl, Pilzen und Granatapfel


Und weiter geht's im Herbst! Nach der Kürbis- wird jetzt die Kohlzeit eingeläutet. Rosenkohl ist dabei ja ein Vertreter dieser Sorte der die Geister scheidet. Ich aber bin ein großer Fan, insbesondere wenn er, wie in diesem Rezept mit Chilli Flocken, Salz und Olivenöl knusprig gebacken ist. Rosenkohl ist eben deutlich versatiler als viele denken und sollte meiner Meinung nach nicht nur als schnöde, gedämpfte Beilage in traurigen Kantinen weilen müssen. Obendrein ist der Gute auch noch super gesund. Er ist einer der besten Vitamin C-Lieferanten und außerdem stecken in ihm B-Vitamine, etwas Kalium, Zink, Vitamin K und natürlich ein Haufen Ballaststoffe (mehr dazu hier). Am besten schmeckt er nach den ersten Nachtfrösten- dann ist er außerdem noch etwas bekömmlicher.

Quinoa


Sonntag, 28. September 2014

Tante Annis Apfelstrudel oder was tun mit Fallobst?

Ich hab ja schon im letzten Blogpost den Herbst ausgerufen. Ein anderes Zeichen das der Sommer wirklich langsam dem Ende zu geht (neben Kürbissen im Supermarkt) sind aber Apfelbäume, die ihrer Obst-Pracht entledigt werden wollen. Im Garten der Schwiegereltern steht so ein überladener Apfelbaum der leider nicht rechtzeitig genug geerntet wurde. Ich konnte es aber nicht ertragen die schönen Roten Früchte da auf dem Boden "vergammeln" zu lassen, also hab ich mir ein Herz genommen.  Ich habe tatsächlich nur das Fallobst gesammelt und musste dann leider auch großzügig "Detschstellen" und "Wurmverbiss" rausschneiden, aber das ist ja allemal besser als wegwerfen, gell?



Mittwoch, 24. September 2014

Kürbis Crostata mit Schafskäse

Meine Lieben es ist Herbst! Und als Seasonolic oder Jahreszeitphile oder wie man das ausdrücken möchte freue ich mich natürlich besonders das schon wieder eine neue Zeit angebrochen ist (insbesondere da der Sommer sch als solcher nicht zu erkennen gegeben hat). Ich würde jetzt sagen Herbst ist meine Lieblingszeit weil's da die besten Sachen zu essen gibt- aber wartet mal auf den Winter dann freu ich mich mindestens genauso über Schnee und Glühwein!




Sonntag, 21. September 2014

Betriebsausflug nach Düsseldorf und eingelegte Oliven


Endlich ist Eva wieder in Witten angekommen und somit das Team "Kochtherapie" wieder komplett. Um dies gebührend zu feiern ging es am Freitag für Eva und mich auf Betriebsausflug (und Blogowskiklassenfahrt) nach Düsseldorf in die Vintage Fabrik, weil die wunderbare Berit von MarmeladeKisses zur Vernissage eingeladen hat. Und ich muss euch sagen - es hat sich mehr als gelohnt!

Donnerstag, 11. September 2014

Pfifferling-Lasagne

Zum Spätsommer und Herbst gehören für mich neben Kürbis und Co. auch unbedingt leckere Pilze - Als Kind war ich immer mit meinen Eltern in den Herbstferien wandern und es wurden große Körbe voll leckerer Pilze gesammelt, die dann Abends gebraten mit Zwiebeln und frischen Kräutern in der Ferienwohnung auf den Tisch kamen! 

Da ich selbst schon lang nicht mehr selbst Pilze sammeln war (aus Sorge dass eventuell doch der ein oder andere giftige Pilzfreund in den Korb hüpft), freue ich mich immer wenn man endlich mal wieder andere frische Pilze als die altbekannten Champignons zu kaufen bekomme. Deshalb musste die Kiste frischer Pfifferlinge im letzten Potsdamurlaub einfach mit ins Häuschen am See und wurde fix in eine leckere Lasagne verwandelt. 
Zwar ist die Zeit der Pfifferlinge nun schon fast wieder vorbei, aber das Rezept sollte mit allerlei anderen Pilzen auch prima funktionieren - vielleicht sogar mit selbst gesammelten? ;-)


Sonntag, 3. August 2014

Urlaubsgrüße aus Potsdam und ein kaltes Lavendel-Gurkensüppchen

Der heute Post kommt nicht aus dem Pott sondern aus dem wunderschönen Potsdam!
Eine gute Freundin und ich haben kurzerhand unseren Schreibtisch in das hübscheste Häuschen von ganz Potsdam direkt an der Havel verlegt und so fühlt sich das Schreiben fast ein bisschen an wie Urlaub. Das Häuschen liegt mitten in einer Bucht voller Seerosen und ich werde abends von einem ganzen Froschchor in den Schlaf gesungen.
Außerdem schauen einen jeden Morgen am Steg circa 20 Augenpaare vorwurfsvoll an wenn man mal wieder kein Brot zum füttern dabei hat!

Mittwoch, 23. Juli 2014

Zucchini-Tarte mit Parmesan und Sonnenblumenkernen

Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich ein großer Quiche-/Tarte-Fan bin? 
Beides (ich persönlich erkenne nur bedingt einen Unterschied) stellt für mich das perfekte Sommeressen dar und ist einfach perfekt zu einem leichten Salat. Und wenn man einmal die Grundidee dahinter raus hat, sind der Kreativität keinerlei Grenzen gesetzt! An sich braucht man bloss einen Boden aus Mürbeteig oder, wie bei der Spargelquiche, aus einem Quarkteig. Dabei ist der Mürbeteig mein Favorit, braucht allerdings am besten 24 Stunden Vorlauf, während der Quarkteig bereits nach einer halben Stunde bereit ist. Als Belag nehme ich immer eine Mischung aus Eiern, Frischkäse oder Sahne (oder was euch sonst noch einfällt) und frischem Gemüse. Als Topping kommen dann eventuell noch Körner oder Nüsse und ein wenig Parmesan drauf und schon kann alles in den Ofen und nach circa 1 Stunde (wenn man von der Vorbereitung des Mürbeteigs absieht) hat man ein perfektes Essen, was am nächsten Tag auch noch zum Lunch bestens schmeckt. 

Bei mir gibts diesmal eine Zucchini-Tarte, die durch die zwei Farben der Zucchinis auch noch wunderhübsch anzuschauen ist. 

Montag, 7. Juli 2014

Triple-Limetten Cupcakes


Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, stehen Franzi und ich gerade total auf Lemon-Curd oder Curds aller Art, wie ihr z.B. hier und hier sehen könnt. Meine Mutter hat früher schon immer Lemon-Curd gemacht und ich habe es geliebt. Ich habe mich aber nie daran getraut, weil ich dachte es wäre ein wahres Hexenwerk so etwas leckeres hinzubekommen. Bis neulich dann Franzi in der Küche stand, die zu Hause einen Milchkocher (?? hab ich auch noch nie gehört) fand und darin Lemon-Curd gezaubert hat. Zu erst war ich selbstverständlich skeptisch - ob das so gut schmecken kann wie das Lemon-Curd meiner Mutter? Und ja. Es hat perfekt geschmeckt. 



Und nun habe ich mich auch drangetraut und nach Lemon- und Waldmeister-Curd gibt es nun eben auch noch etwas Limetten-Curd auf diesem Blog - man kann eben nie genug davon haben! Limetten, ihr ahnt es, weil ich immer noch in Mexiko verweile und ehrlich gesagt kennt der Mexikaner gar nicht den genauen Unterschied (zumindest nicht sprachlich) zwischen Zitronen und Limetten. Außerdem ist die Limette eben Nationalspeise. Und weil ich kaum Backutensilien habe und man Cupcake Formen so leicht in jedem Supermarkt gibt, gibt es heute Limetten-Cupcakes. Und zwar gleich Dreifach "Limettig", mit Sirup getränkt und mit Limettencurd obendrauf - so schmecken sie frisch, nicht zu süß und leicht (vorsicht Trugschluss!) und geben den perfekten Sommerkuchen. Und damit beende ich auch meine Karriere in der Mexikanischen Küche, denn nun geht es auf Reisen und Franzi wird euch mit allerlei essbarem versorgen bis ich wieder in heimischen Gefilden bin.






Zutaten (für 12 Cupcakes)


Für die Cupcakes

2 Eier
80 gr Zucker
80 gr Creme Fraîche
160 Gramm Mehl
Saft von 5 Limetten
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
2 TL Vanillezucker 

Für den Sirup

100 ml frisch gepresster Limetten Saft
50 gr braunen Zucker

Für das Limettencurd

2 Eier
90 gr  Butter
75 ml  frisch gepresster  Limetten Saft
Abrieb von 6 Bio Limetten

Und so wird's gemacht:

Cupcakes

  1. Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker ca 3 Minuten schaumig schlagen, dann die Creme Fraîche und den Limettensaft unterrühren 
  2. Alle trockenen Zutaten separat vermischen und unter die"nasse" Masse mengen. 
  3. Den Teig auf 12 Förmchen verteilen und bei 180 Grad 15-20 Minuten backen lassen oder bis die Cupcakes gold-braun sind

Sirup

  1. Während die  Cupcakes im Ofen sind, kann der Sirup hergestellt werden. Dafür den Limettensaft und den Zucker in eine Pfanne geben und erhitzen bis der Zucker komplett aufgelöst und die Flüssigkeit etwas reduziert ist - sobald die Muffins aus dem Ofen kommen, die oberfläche mit einer Gabel leicht einstechen und über jeden Muffin etwas Sirup geben, um ihn sozusagen zu tränken.

Lemon Curd

  1. Die Eier, den gesiebten Limettensaft und der Limettenschale gut verrühren und in ein heisses Wasserbad stellen.  Ich habe es zugegeben dieses mal ohne Wasserbad einfach in der Pfanne gemacht und es hat super geklappt!! Die Masse muss in jedem Fall ca. 20 Minuten ständig gerührt werden (auf keinen Fall kochen) bis die Masse dicklich und gelb wird. 
  2. Nun das Limetten-Curd aus dem Wasserbad/vom Herd nehmen und die Butter in Flocken unterrühren.  Das Limetten-Curd hält sich im Kühlschrank bis zu 2 Monaten.
  3. Und nun gebt ihr etwas von dem Limetten-Curd auf jeden Cupcake

xxx Eva



Mittwoch, 25. Juni 2014

Tomaten-Spinatlasagne und warum "Mutti" in meine Küche einzieht!

vor kurzem brachte meine liebste Mitbewohnerin eine große Tüte  voller leckerer Pastazutaten mit, welche sie von der Mama abgestaubt hatte - unter anderem passierte Tomaten von "Mutti". 
Als ich die ganzen leckeren Sachen so vor mir liegen sah, viel mir der Spinat ein, der im Eisfach darauf wartete in den Topf zu wandern. Zum Spinat und zu den passierten Tomaten gesellten sich dann noch fix ein paar Lasagneplatten und flux entstand eine leckere Spinatlasagne. 
Ich muss euch sagen, dass ich bisher bei Tomaten in Dosenform nicht wirklich darauf geachtet habe, welche ich kaufe, sondern immer die, die mir über den Weg gelaufen sind, in den Einkaufswagen gewandert sind! Das wird sich ändern! Ich bin völlig begeistert vom geschmacklichen Unterschied zwischen "normalen" passierten Tomaten und denen von "Mutti"! Wir mussten uns sehr zusammenreissen, die Tomatensosse nicht einfach so auszulöffeln! "Mutti" kriegt ab sofort einen Ehrenplatz im Vorratsschrank - versprochen!


Tomaten-Spinatlasagne

Zutaten:

500 g TK.-Spinat , gehackt
700g passierte Tomaten (es lohnt sich geschmacklich italienische zu kaufen, bei uns gabs die von "MUTTI")
1 Knoblauchzehe , gequetscht
1 kleine Zwiebel
1EL getrockneter Oregano
1TL getrockneter Basilikum
1 TL getrockneter Thymian
Salz, Pfeffer
2 - 3 EL Creme Fraiche
1tl Honig
Lasagneplatten
200g Feta
etwas Olivenöl für die Form


so wird's gemacht: 

  1. Den Backofen auf 180 °C vorheizen
  2. Zwiebel und Knoblauch in einem Topf andünsten
  3. den Spinat und ein klein wenig Wasser dazu geben und so lang kochen bis er aufgetaut ist
  4. Basilikum, Oregano und Thymian dazu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken 
  5. in einem zweiten Topf die passierten Tomaten aufkochen und mit der Creme fraiche verrühren
  6. Danach die Tomatensoße mit Honig, Salz und Pfeffer abschmecken - Achtung! ich musste mich zusammenreissen, nicht gleich die ganze Soße so zu löffeln, weil sie so göttlich geschmeckt hat!!!
  7. Nun gehts ans schichten: eine Lasagneform mit Olivenöl auspinseln und abwechselnd Lasagneplatten, Spinat und Tomatensoße schichten bis die Form voll ist - dabei sollte die letzte Schicht aus Tomatensosse bestehen (hebt dabei etwas von der Tomatensosse zum servieren auf)
  8. zum Schluss noch den Feta zwischen den Fingern zerkrümeln und über der Lasagne verteilen
  9. Dann darf die Form in den Ofen - für circa eine halbe Stunde - der Feta sollte ein bisschen zerlaufen und schön goldbraun werden! 
  10. zusammen mit der Tomatensoße und frischen Basilikum anrichten - FERTIG!

buon appetito!
eure Franzi


Samstag, 21. Juni 2014

Chia-Vanille-Pudding mit Erdbeer- und Pfirsichtopping

Ihr Lieben, 
heute gibt es eine Premiere - unseren allerersten Gastpost von der wunderbaren Janna! 

Neulich haben Janna und ich uns Samstag morgens was Gutes gegönnt und ausgiebig in der Sonne gefrühstückt. Janna hat mir ein ayurvedisches Frühstück serviert und es war einfach göttlich!!! Es gab Chiapudding, Früchtebrot, einen leckeren grünen Smoothie, Kokossahne und viiiiiiel frisches Obst! Ich muss euch sagen, ich bin kein Süss-Frühstücker und Vegan leben könnte ich mir für mich auch nicht vorstellen, da ich ungern auf Milchprodukte  und gelegentlich auch mal Fleisch verzichten würde, aber dieses vegane! Frühstück hat mich einfach umgehauen! Genau das richtige um ins Wochenende zu starten! Und weil es so wunderbar war, habe ich Janna gebeten, die Rezepte und ein paar Erklärungen für euch aufzuschreiben! Heute gehts los mit Chiapudding und was es mit Chiasamen so auf sich hat!

Superfood Chia-Samen in Form eines leckeren Chia-Vanille-Puddings mit Erdbeer- und Pfirsichtopping

Überall hört man derzeit von sogenannten „Superfoods“ und geheimnisvolle Zutaten halten Einzug in die Küche. Doch was versteckt sich hinter diesem Begriff eigentlich und für was sind sie gut?
Superfoods sind Lebensmittel, die komplett unverarbeitet sind und über ein wertvolles Spektrum an nährenden Inhaltsstoffen verfügen, wie z.B. Vitamine und Mineralstoffe. Selbst bei geringem Konsum können Superfoods einen Speiseplan daher erheblich aufwerten.
Eines dieser „Supernahrungsmittel“ sind Chia-Samen. Das Maya-Wort bedeutet „Kraft, Stärke“ und in der Tat sind die kleinen schwarzen Samen der Wüstenpflanze Salvia hispanica vollgepackt mit Omega-3-Fettsäuren, Calcium und Antioxidantien. Zeitgleich sind die Chia Samen in ihrer Verwendung unglaublich vielseitig und können sowohl im Salat, Smoothies und Müslis Verwendug finden.
Bei dem folgenden Rezept handelt es sich um einen Chia-Vanille-Pudding mit Erdbeer-  oder Pfirsich-Topping, der sich sowohl zum Frühstück als Dessert oder einfach zwischendurch sehr gut eignet. Es kann sowohl die verwendete Milch als auch das Früchte-Topping nach Lust und Laune abgewandelt werden- und super schnell geht’s auch noch :-)

Chia-Vanille-Pudding

(die Zutaten reichen für 2 große Portionen und der Pudding ist gekühlt 5 Tage haltbar)

Zutaten:

  • 2 Tassen Milch (Mandelmilch, Reis-Kokos, Sojamilch)
  • ½ Tasse Chia-Samen
  • 1 Vanilleschote
  • Ggf. ein wenig Süße (Ahornsirup, Agavensirup, etc.)
  • Eine Handvoll frische Erdbeeren und 2 frische Pfirsiche

Milch, Chia-Samen, Vanillemark in eine Schüssel geben und gut vermengen. Über Nacht oder mindestens eine Stunde quellen lassen. Sollte der Pudding zu dickflüssig sein einfach noch etwas Wasser oder Milch hinzugeben.
Für das Topping jeweils die Erdbeeren und Pfirsiche fein pürieren. Auch hier kann man bei Bedarf noch etwas Süße oder weitere Gewürze hinzugeben.

Den Chia-Pudding und das Früchte-Topping schichtweise in ein Glas geben-fertig ist der gesunde Snack!


Ich bin zum absoluten Chia-Fan geworden - probiert es doch einfach mal aus! seeeehr lecker!
liebe Grüße 
Franzi

Sonntag, 15. Juni 2014

Spanische Tortilla als Weltmeisterschafts und Tatortknabberei

Es ist mal wieder Sonntag und Zeit für den Tatort - und weil es bei Lisbeth eine ganz wunderbare Sammlung an Tatortknabbereien gibt, wollen wir uns natürlich auch in der Sammlung verewigen ;-) 

Dieses Rezept zu schreiben brannte mir schon lange auf der Seele, denn Tortilla mache ich jetzt seit vielen Jahren und es ist ein Gericht das einerseits wahnsinnig einfach ist, aber andererseits auch ganz schön schiefgehen kann. Und da ich es erstmals in meinem ERASMUS Semester von meiner Spanischen Mitbewohnerin gezeigt bekommen habe und dann erst neulich nochmal in die Schule bei meiner Cousine (bzw viel mehr ihrem spanischen Freund) gehen durfte möchte ich es jetzt mit euch teilen. Ich zähle eine gute Tortilla absolut zu den Soulfoods, außerdem lässt es sich gut vorbereiten, geht einigermaßen schnell und macht sich natürlich super zum Tapas-Abend, als Vorspeise, als Tatortknabberei etc. Ein All-round Talent quasi.




Wenn ihr mit Schrecken die lange Anleitung unten seht, macht euch keine Sorgen! Ich habe nur jeden Schritt ganz genau beschrieben, damit auch sicher nichts schief geht! Denn die Zubereitung und die Zutaten sind- ähnlich wie bei einer guten Guacamole (die beste findet ihr hier oder wie von mir beschrieben hier) -  absolut essentiell. Frische freilaufende Bio Eier, schmackhafte festkochende Kartoffeln und natürlich gutes Olivenöl sind ein muss. Wusstet ihr überhaupt das 56,2% des Weltolivenöls aus Spanien kommt? Und jeder immer italienisches kauft, das dann aber aus spanischen Oliven gemacht oder nur anders gelabelt wird? Da die Spanier leider einfach schlechtes Marketing machen hat spanisches Olivenöl einfach noch nicht den Namen den es eigentlich verdient... Mehr dazu könnt ihr hier lesen. So und jetzt ran an den Herd und viel Spaß!




Zutaten

(für 2 Personen / eine 20cm Tortilla)

2 sehr große Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Lorbeerblätter
ca 300 ml gutes (spanisches) Olivenöl
6 Eier
einen Schuss Sahne
Salz & Pfeffer

Kleine Pfanne (ca 20 cm)

Und so wird's gemacht:

  1. Schneidet die Kartoffeln in feine Streifen (so wie auf dem Bild)
  2. Erhitze derweilen das Olivenöl in der Pfanne (da schreit die deutsche Seele auf "aber mit Olivenöl darf man nicht kochen" und "das teuere Öl" aber der Spanier macht das so- und das gute ist: das Öl könnt ihr bis zu einer Woche aufheben und wieder/weiterverwenden)
  3. Wenn das Öl richtig heiß ist und "brodelt" gebt die Kartoffeln dazu- sie werden jetzt quasi frittiert und müssen deshalb komplett von Olivenöl bedeckt sein (wie im Bild) Außerdem gebt jetzt die Lorbeerblätter und die geviertelte Knoblauchzehe dazu (diese werden später nicht weiter verwendet und geben nur dem Öl einen besseren Geschmack)
  4. Währenddessen schneide die Zwiebeln und gebe sie dann zu den Kartoffeln wenn diese schon gar aber weder hart noch gebräunt sind. 
  5. Wenn sowohl die Kartoffeln als auch die Zwiebeln leicht gebräunt sind nehme sie aus dem Öl (verwerft den Knoblauch und die Lorbeerblätter). Dazu eignet sich am besten ein Schaumlöffel. Gebe sie nun auf ein Küchentuch um das überschüssige Öl abzunehmen.  TIPP: Ich mache häufig zwiebeln und Kartoffeln separat und auch in kleineren Rationen um etwas Olivenöl zu sparen
  6. Verquirlt nun die Eier mit einem kleinen Schuss Sahne und etwas Salz und Pfeffer.
  7. Gebt die Kartoffeln und zwiebeln zurück in die heiße Pfanne und gebt nun die Eiermischung drüber- diese sollte die Kartoffeln nur minimal bedecken (lieber zu wenig als zu viel Ei!!) Am besten ist die Tortilla in etwa gute zwei Finger hoch (nicht wie auf meinem Bild welches der sehr flachen Pfanne geschuldet war)
  8. Nun bratet die Tortilla auf mittlerer Stufe bis sie auf der Unterseite leicht braun ist (dann ist sie oben im besten Fall noch gar). Dann wendet sie mit Hilfe eines Tellers (Teller auf Pfanne, beides gute festhalten, umdrehen, Tortilla von Teller wieder in Pfanne gleiten lassen).
  9. Nun bratet Sie noch einmal auf höchster Stufe bis die andere Seite auch leicht gebräunt ist. Im besten Fall ist die Tortilla innen nun noch etwas roh.
  10. ¡Ya está! 
xxx Eva

Sonntag, 25. Mai 2014

Taco trifft (Koriander-)Pfannkuchen- und wie man eine gute Guacamole macht

Da ich momentan in Mexiko wohne, das aber nur für 3 Monate, habe ich in unserer Air B&B Wohnung leider nur eine minimalistisch ausgestattete Küche: zwei Töpfe, zwei Pfannen, ein Pfannenheber und zwei Messer. Das wars. Mein Herz blutet. Jetzt muss ich eben schonmal kreativ werden. Mein geliebtes Linsenmousakka das ich hier so gerne posten wollte ist auf Grund fehlender Ausstattung und mangelhafter Zutaten ganz schön in die Hose gegangen. Und auch in Restaurants habe ich schonmal richtig daneben gegriffen. (wie zum Beispiel bei diesem hübsch aussehenden Wagen in der Nähe von Bellas Artes...)




Mittlerweile weiß ich aber auf was ich achten muss und wo die Tacos einfach super frisch und lecker schmecken. Aber wir können ja nicht jeden Tag auswärtig essen. Obwohl solch schöne Orte wie dieser hier da sehr verlockend sind (das Azul Historico in der Altstadt, welches mir von Steffi empfohlen wurde): 




Aber um eben mal daheim zu essen (und um unsere schöne Dachterasse genießen zu können) habe ich meine mexikanischen Lieblings Zutaten: Avocado, Limette, Koriander, Tomate und Knoblauch (wie auch schon bei diesem Gericht) zusammengeworfen und Deutsch-Mexikanische Freundschaft am Herd gefeiert. 
Es ist quasi ein deutscher Pfannkuchen den ich mit Koriander gepimpt habe, der dann aber wie ein Taco gefüllt wird. Ich mag ja solche Essen total gerne die etwas "interaktiv" sind. So wie Fondue oder Raclette oder eben solche Taco-Pfannkuchen- jeder füllt seinen so wieder er gerade mag. So bleibt das Essen außerdem etwas abwechslungsreich. Verzeiht die Fotos die auf Grund mangelnden Lichtes diese Leckerei eben nicht ganz ins "rechte Licht" rücken wie ich mir das gewünscht hätte.






Zutaten:

Für die Pfannkuchen:

400 gr Mehl (Maismehl oder 405)
5 Eier
200 ml Milch
40 gr Koriander
eine Prise Salz

ein gutes Rezept für eine Vegane alternative findet ihr auf Leas Blog: Veggies


Für die Gemüsefüllung:

2 Paprika
2 Zwiebeln
2 rote Chilli
1 Knoblauchzehe
etwas Olivenöl


Für die Guacamole:

(deutlich detaillierte Anleitung findet ihr auf einem meiner "all-time-favourite" Blogs 101cookbooks)
1 Knoblauchzehe
1/2 TL Salz
4 reife Avocados (Raumtemperatur)
2 Limonen (bzw deren Saft)


Des weiteren:

Frische Tomaten (kleingeschnitten)
Creme Fraiche oder Saure Sahne
Mexikanische Sauce: nach Geschmack (ich habe Bufala verwendet)
je nach Laune auch noch etwas Salat und Mais





Und so wird's gemacht:

Pfannkuchen:

  1. die Eier gut verquirlen und dann mit der Milch vermengen. 
  2. Nun langsam das Mehl dazugeben und immer kräftig rühren damit es nicht klumpt
  3. die Konsistenz sollte sehr flüssig sein- damit die Pfannkuchen schön dünn werden
  4. Jetzt noch das Salz und den kleingehackten Koriander dazugeben
  5. Wenig Teig in die heiße Pfanne geben und gute verteilen, von beiden Seiten anbraten und dann warmstellen bis alle Pfannkuchen fertig sind

Gemüsefüllung:

  1. In einer Pfanne das Olivenöl mit den kleingeschnittenen Chilis erhitzen
  2. Zwiebeln in Ringe schneiden und in die Pfanne geben
  3. Paprika in dünne Streifen und Knoblauch kleinschneiden
  4. wenn die zwiebeln glasig sind, die Paprika und den Knoblauch dazugeben, braten bis alles "durch" ist

Guacamole:

  1. vermische das Salz mit der Knoblauchzehe und zerdrücke es zu einer Paste
  2. Halbiere die Avocados, entferne den Kern und hebe das grüne Fleisch mit einem Löffel aus der Schale- achte darauf das du besonders auch die Avocado naher der Schale erwischst: das schmeckt am besten!
  3. gebe den Knoblauch dazu und zerdrücke/vermische alles mit einer Gabel- je nach belieben wie "stückig" man seine Guacamole mag
  4. Gebe den Limettensaft dazu- je nach Geschmack und es kann des weiteren noch mehr Salz oder Zwiebeln, Koriander und Schnittlauch dazugegeben werden

Um das ganze zu essen, gebe einen Pfannkuchen auf den Teller und verteile nach belieben die Zutaten: Gemüse, Guacamole, saure Sahne, Tomaten, Mexikanische Sauce und evtl Salat und Mais. Falte das ganze zu einem Wrap (erst unten einmal umschlagen, dann von den Seiten) und beiße rein!

Viel Spaß!
xx Eva