In Witten ist die Farewell-Season angebrochen... das Studium neigt sich nicht nur bei uns zum Ende, sondern auch viele liebe Freunde packen ihre Koffer und ziehen in die weite Welt - Hamburg, Seattle und München (ok, soooo weit sind Hamburg und München tatsächlich nicht, aber es fühlt sich ein bisschen so an!). Und weil die Flucht ins schöne München morgen von Eva (jaaaaa, genau - Unser Blog bekommt einen Zweitwohnsitz) angetreten wird, gibts heute zum Abschied einen Kaffeeklatsch mit den Mädels - mit Blaubeer-Thymian-Tarte, Cookies und Scones.
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Sonntag, 1. März 2015
Sonntag, 28. September 2014
Tante Annis Apfelstrudel oder was tun mit Fallobst?
Ich hab ja schon im letzten Blogpost den Herbst ausgerufen. Ein anderes Zeichen das der Sommer wirklich langsam dem Ende zu geht (neben Kürbissen im Supermarkt) sind aber Apfelbäume, die ihrer Obst-Pracht entledigt werden wollen. Im Garten der Schwiegereltern steht so ein überladener Apfelbaum der leider nicht rechtzeitig genug geerntet wurde. Ich konnte es aber nicht ertragen die schönen Roten Früchte da auf dem Boden "vergammeln" zu lassen, also hab ich mir ein Herz genommen. Ich habe tatsächlich nur das Fallobst gesammelt und musste dann leider auch großzügig "Detschstellen" und "Wurmverbiss" rausschneiden, aber das ist ja allemal besser als wegwerfen, gell?
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Freitag, 8. August 2014
"Ich backs mir": Pflaumen-Mohn-Kuchen mit Brombeeren
Kennt ihr das - da packt einen die Backlust, man hat ein genaues Rezept im Kopf und dann stellt man fest, dass doch die Hälfte der Zutaten in der heimischen Küche fehlen. So ging es mir gestern in Potsdam - Im Vorgarten unseres kleinen Ferienhäuschens steht ein ganz wunderbarer Pflaumenbaum, der mich die letzte Woche die ganze Zeit schon anlachte. Als sich dann für gestern Nachmittag eine liebe Freundin angekündigt hatte und noch dazu die "ichbacksmir"-Runde für Juli in 2 Tagen endet, musste driiiingend ein sommerlicher Pflaumenkuchen her. In der Küche hab ich dann noch Vollkornmehl, Butter, Hefe (in weiser Voraussicht gekauft) und etwas Milch gefunden. Eier wurden bereits zum Frühstück verspeist und die Milch war leider auch eher noch ein kläglicher Rest... ABER es gab noch Joghurt. Deshalb habe ich spontan improvisiert und an Stelle von mehr Milch einfach etwas Joghurt in den Teig gepackt - hat ganz wunderbar funktioniert! Montag, 2. Juni 2014
Erdbeer-Waldmeister-Tartlets - die Zweite
Clara von Tastesheriff hat mal wieder zu "ich backs mir" aufgerufen - diesmal zum Thema Erdbeeren!!! Da Erdbeeren auf der Liste meiner Lieblingsfrüchte sehr weit oben rangieren, war natürlich klar, dass wir da unbedingt mitmachen müssen ;-)
Nach einem kläglichen etwas missglücktem Erstversuch der Erdbeertartlets habe ich mich heut Abend nochmal an die kleinen Freunde gewagt - diesmal allerdings mit Unterstützung von Lilly Vanilli's "Sweet Tooth" - dem wunderbaren Backbuch, was euch Eva hier bereits vorgestellt hat. Und weil Eva gerade die Sonne und das Leben in Mexico geniesst, machen ihre Kochbücher auch Urlaub - bei mir!!!
Ich bin diesem Backbuch voll und ganz verfallen - es hat nämlich nicht nur ganz wunderbar leckere Rezepte, sondern erklärt dabei noch bis ins Detail auf was man achten muss um ein perfektes Ergebnis zu bekommen.
Also habe ich das "Pastry"-Kapitel aufgeschlagen und mich erst einmal schlau gemacht.
Heute versuche ich euch an meinen bahnbrechenden Erkenntnissen teilhaben zu lassen. ;-)
Ich habe mich für "Shortcrust Pastry" - einen schlichten Mürbeteig - entschieden.
Dieser besteht aus Mehl, Butter und Flüssigkeit. Dabei braucht ihr halb so viel Butter wie Mehl und gerade so viel Flüssigkeit um einen Teig zu formen. Wichtig für den Geschmack ist dabei die Qualität der Zutaten: Das Mehl sollte ein feines Mehl sein (Typ 405) und die Butter sollte von glücklichen Kühen kommen. Außerdem sollte sie möglichst kalt sein. Die Butter sorgt dafür, dass das sich eine Fettschicht um das Mehl bildet, damit sich das Gluten nicht mit dem Wasser verbinden kann. Dadurch bleibt der Teig schön mürbe. Dabei spielt auch die Temperatur der Butter eine Rolle - diese sollte möglichst kalt sein, damit der Teig nicht zu kompakt wird. Dazu schneidet ihr kalte Butter am besten schon mal in kleine Würfel und stellt sie danach nochmal in den Kühlschrank bis ihr sie wirklich braucht.
Nachdem wir jetzt wissen, auf was wir bei den Zutaten achten müssen, gehts jetzt daran den Teig zu formen:
Dazu wird das Mehl (und die anderen trockenen Zutaten, falls es welche gibt) auf eine Arbeitsfläche gesiebt. Verteilt nun die Butterwürfel darauf und los gehts: Als erstes "verreibt" ihr die Butter mit dem Mehl zwischen euren Fingerspitzen, bis ihr schöne gleichmäßige Mehl-Butter-Krümel habt. Achtet darauf, möglichst schnell zu arbeiten, damit der Teig nicht zu warm wird. Nachdem ihr Butter und Mehl gut verrieben habt, könnt ihr in Etappen die Flüssigkeit hinzufügen, bis ihr eine Kugel aus eurem Teig formen könnt. Diese wird dann in Klarsichtfolie gewickelt und kann erstmal im Kühlschrank entspannen - für mindestens eine Stunde, laut "Sweet Tooth" jedoch besser 24 Stunden - bei mir wars irgendwas dazwischen und der Teig ist super geworden. Durch diese "Pause" für den Teig, verhindert ihr, dass er zu elastisch ist und sich beim Ausrollen immer wieder zusammen zieht.
Wichtig ist noch den Teig circa eine Stunde, bevor er dann verarbeitet werden soll wieder aus dem Kühlschrank zu nehmen, damit er wieder Zimmertemperatur annehmen kann und ihr ihn gut ausrollen könnt.

Nachdem ihr den Teig nun entsprechend eurer Form ausgerollt habt, gehts ans Blindbacken (ich gebe zu es ist an sich ganz einfach, hätte man sich mal vorher damit beschäftigt ...): Dazu legt ihr auf den Teig eine Lage Backpapier und beschwert diese - zum Beispiel mit getrockneten Erbsen. Dann dürfen die Böden in den ordentlich vorgeheizten Ofen (sehr wichtig - sonst "schmilzt" euer Teig eher als dass er schnell schön knusprig wird). Nach 10-15 min könnt ihr die Lage Backpapier mit den Erbsen entfernen, stecht ein paar mal in den Boden und backt ihn weiter bis er schön goldbraun ist.
Mit dieser Anleitung hat es bei mir ganz wunderbar funktioniert - viel Spaß beim Nachmachen ;-)
Erdbeer - Waldmeister - Tartlets
das braucht ihr:
Süßer Mürbeteig (am besten 24h im Voraus machen, mindestens jedoch eine Stunde):
- 180g Mehl
- 70g Puderzucker
- Prise Salz
- 100g Butter, gut gekühlt
- 1 Eigelb
- 1 Ei
- 1 TL Vanillezucker
- 1 Eigelb + 1 Schluck Milch verquirlt als "Eggwash"
Topping:
- Waldmeister-Curd
- 150 ml Waldmeistersirup
- 2 Eier, 1 Eigelb - gut verquirlt
- 1 Zitrone (Saft & geriebene Schale)
- 125g Butter
- frische saftig-rote Erdbeeren
- 1 Eiweis
- 50g Puderzucker
- 1/2 TL Backpulver
so wird's gemacht:
Am Vorabend
- Siebt alle trockenen Zutaten für den Teig auf eine trockene Oberfläche. Gebt die Butter dazu und arbeitet sie wie oben beschrieben unter das Mehl
- Verquirlt danach das Ei und das Eigelb gut miteinander und gebt es vorsichtig unter die Krümel - je nachdem wie groß eure Eier sind kann es sein, dass ihr noch etwas Mehl hinzufügen müsst, damit euer Teig nicht zu klebrig wird - danach gehts in Frischhaltefolie bis zum nächsten Tag in den Kühlschrank
- Für das Waldmeistercurd verührt ihr über einem Wasserbad den Waldmeistersirup mit der Zitrone und der Butter, bis diese geschmolzen ist. Danach gebt ihr unter ständigem Rühren die Eier hinzu und rührt so lang weiter bis die Masse etwas andickt.
- Das Curd kann jetzt in saubere Gläser abgefüllt werden. (Es schmeckt auch ganz wunderbar aufs Brot fürs Frühstück ;-)
- für heute habt ihrs geschafft - morgen gehts dann an die Törtchen ;-)
am nächsten Tag:
- holt den Teig circa eine Stunde bevor ihr loslegen wollt aus dem Kühlschrank
- Heizt den Backofen auf 180°C vor (Ober- und Unterhitze sind besser als Umluft!)
- Danach teilt ihr den Teig in 6 gleiche Teile und rollt jede Portion dünn in etwa der Größe eurer Tartletförmchen (oder als ganzes für eine große Form) aus.
- nachdem ihr den Teig in die Förmchen gebracht habt und den Rand gut angedrückt habt bedeckt ihr den Boden mit einer Lage Backpapier und einer Hand voll getrockneten Erbsen und auf gehts in den Ofen.
- Entfernt die Erbsen und das Backpapier nach etwa 10 min, stecht ein paar mal mit der Gabel in die Böden und backt nun die Tartlets weiter, bis sie goldbraun sind.
- kurz vor Ende der Backzeit könnt ihr die Böden noch mit "Eggwash" bepinseln, damit sie später nicht so leicht durchweichen.
- lasst die fertigen Böden gut auskühlen und nehmt sie aus der Form.
- Verteilt nun circa einen Esslöffel des Waldmeistercurds (bis der Boden großzügig bedeckt ist) auf den Böden und verteilt die in Scheiben geschnittenen Erdbeeren darauf.
- Zum Schluss gabs bei mir noch ein Baiser-Topping weils so hübsch ausschaut: Dazu habe ich ein Eiweiß zusammen mit 50g Puderzucker und 1/2 TL Backpulver zunächst über dem Wasserbad für 2 min und dann außerhalb der heissen Badewanne steif geschlagen, bis der Eischnee Spitzen zieht. Die Baisermasse könnt ihr dann auf den fertigen Tartlets verteilen und mit eine Crème brûlée - Brenner leicht anbräunen. Als Abschluss gibts noch ein Minzblatt und die kleinen Freunde sind fertig!
Ich hoffe euch gefällt die Anleitung, auch wenn sie recht lang geworden ist! Viel Spaß beim Nachbacken!
eure Franzi
Mittwoch, 28. Mai 2014
Das mit den "Blindbacken" üben wir nochmal - oder: Ich habe heute leider kein Erdbeerküchlein für dich...
... dafür aber Waldmeistersirup und Erdbeer-Marmeladen-Kekse ;-)
eigentlich wollte ich heute ein Rezept für Erdbeer-Waldmeister-Tartlets posten... Seit Clara von Tastesheriff bei der neuen "ichbacksmir"-Runde zum erdbeerigen Backen aufgerufen hatte, schwebte in meinem Kopf die Kombination von Erdbeeren und Waldmeister umher... Und weil im Schrank noch süße kleine Tartlet-Förmchen darauf warteten, endlich zum Einsatz zu kommen war die Idee schnell gereift.
Also wurde fix ein feiner Mürbeteig zusammen geknetet, in der Zwischenzeit Waldmeistersirup für das geplante "Waldmeister-Curd" gekocht, und voller Eifer die Förmchen mit dünn ausgerolltem Mürbeteig ausgelegt. Dann fiel mir ein, dass man ja so einen Törtchenboden blind backen muss... hatte ich zwar noch nie gemacht aber so schwer wird's schon nicht sein - dachte ich! Das Grundprinzip war mir durchaus bekannt - auf den Teig kommt eine Lage Backpapier (mh - das war gerade aus - naja wird wohl auch ohne gehen...) und auf das Backpapier kommen getrocknete Erbsen zum Beschweren (gabs auch nicht in der Küche - nur Kichererbsen... kommt ja fast aufs gleiche raus!). Also wurden fix die Kichererbsen auf die Förmchen verteilt und schon gings in den Ofen und das Drama nahm seinen Lauf...
1. das Backpapier ist doch essentiell - es sei denn, ihr möchtet die Kichererbsen als knusprige Beilage mit im Boden haben -,-
2. ein Teig der ganz wunderbar für Kekse geht, muss sich nicht unbedingt als Mürbeteigboden eignen...
Als ich nach 10 min einen Blick in den Ofen wagte, war der Teig an der Seite der Förmchen herunter gerutscht und die Kichererbsen rundherum von Teig eingeschlossen...
Weil ich aber noch Teig übrig hatte, der wirklich lecker war habe ich kurzerhand aus dem Restteig Kekse gebacken und die diese mit leckerer Erdbeermarmelade gefüllt... und für die Tartlets gibts am Wochenende einen Neuversuch - versprochen!
eigentlich wollte ich heute ein Rezept für Erdbeer-Waldmeister-Tartlets posten... Seit Clara von Tastesheriff bei der neuen "ichbacksmir"-Runde zum erdbeerigen Backen aufgerufen hatte, schwebte in meinem Kopf die Kombination von Erdbeeren und Waldmeister umher... Und weil im Schrank noch süße kleine Tartlet-Förmchen darauf warteten, endlich zum Einsatz zu kommen war die Idee schnell gereift.
Also wurde fix ein feiner Mürbeteig zusammen geknetet, in der Zwischenzeit Waldmeistersirup für das geplante "Waldmeister-Curd" gekocht, und voller Eifer die Förmchen mit dünn ausgerolltem Mürbeteig ausgelegt. Dann fiel mir ein, dass man ja so einen Törtchenboden blind backen muss... hatte ich zwar noch nie gemacht aber so schwer wird's schon nicht sein - dachte ich! Das Grundprinzip war mir durchaus bekannt - auf den Teig kommt eine Lage Backpapier (mh - das war gerade aus - naja wird wohl auch ohne gehen...) und auf das Backpapier kommen getrocknete Erbsen zum Beschweren (gabs auch nicht in der Küche - nur Kichererbsen... kommt ja fast aufs gleiche raus!). Also wurden fix die Kichererbsen auf die Förmchen verteilt und schon gings in den Ofen und das Drama nahm seinen Lauf...
1. das Backpapier ist doch essentiell - es sei denn, ihr möchtet die Kichererbsen als knusprige Beilage mit im Boden haben -,-
2. ein Teig der ganz wunderbar für Kekse geht, muss sich nicht unbedingt als Mürbeteigboden eignen...
Als ich nach 10 min einen Blick in den Ofen wagte, war der Teig an der Seite der Förmchen herunter gerutscht und die Kichererbsen rundherum von Teig eingeschlossen...
Weil ich aber noch Teig übrig hatte, der wirklich lecker war habe ich kurzerhand aus dem Restteig Kekse gebacken und die diese mit leckerer Erdbeermarmelade gefüllt... und für die Tartlets gibts am Wochenende einen Neuversuch - versprochen!
Waldmeistersirup
das braucht ihr:
- eine große Hand voll Waldmeister (am besten einen Tag vorher pflücken und welken lassen - dann entfaltet sich das Aroma besser
- Saft von einer Zitrone
- 1 grosse Tasse Zucker
- 1 grosse Tasse Wasser
- grüne Lebensmittelfarbe (wenn ihrs richtig schön grün haben wollt)
so wird's gemacht:
- den Waldmeister gut waschen und einen tag welken lassen
- Wasser, Zitronensaft, Zucker und Waldmeister aufkochen und circa eine Stunde vor sich hin köcheln lassen, bis sich die Menge in etwa halbiert hat
- Zum Schluss den Sirup mit grüner Lebensmittelfarbe einfärben, damits richtig schön grün ausschaut und durch ein Tuch filtern und in Flaschen abfüllen - FERTIG!
- Der Sirup schmeckt ganz wunderbar mit Wasser oder Sekt oder auch als Berliner Weisse ;-) - genau das richtige für den Sommer!
Mürbeteigplätzchen mit Erdbeerfüllung
- 200 g Mehl
- 100g Butter (kalt, in Würfel geschnitten)
- 100g Zucker (hab den extrafeinen genommen, dann wird der Teig noch feiner)
- 1 Ei
- ein paar Tropfen Orangenblütenwasser
- 1/2 Tütchen Backpulver
- 1 Prise Salz
- 1 TL Vanille-Zucker
- Erdbeermarmelade + 1 TL Vanillezucker (für die Füllung)
so wird's gemacht:
- Alle Zutaten zügig zu einem glatten Teig verkneten und eine halbe Stunde kalt stellen
- den Backofen auf 180 °C vorheizen
- Den Teig auf eine bemehlten Oberfläche ausrollen und nun könnt ihr nach Herzenslust ausstecken - bei mir sind es passend zur Jahreszeit Schmetterlinge, Blümchen und Herzchen geworden. Ich habe dabei große Herzen ausgestochen und dann auf dem Blech nochmal kleine aus den großen, so dass man sie ganz wunderbar mit Erdbeermarmelade füllen kann ;-)
- auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech (oder wenn das Backpapier mal wieder aus ist, gut gebuttertem Blech) im Ofen für circa 10 min backen, bis sie leicht goldbraun werden
- die Plätzchen auskühlen lassen
- in der Zwischenzeit die Marmelade erwärmen und mit dem Vanillezucker verrühren und immer die "ganzen" Herzen damit bestreichen und ein "Herzring" drauf legen - FERTIG!
viel Spaß beim Nachbacken und am Wochenende kommen dann die versprochenen Küchlein ;-)
Franzi
Sonntag, 27. April 2014
Zitronige Macarons mit Lemon Curd
Claretti von Tastesheriff hat bei "Ich backs mir" zum zitronigen Backen aufgerufen und das lassen wir uns natürlich nicht zweimal sagen ;-)
Pünktlich zum Sonntag gibts bei uns fruchtig-feine Macarons mit Lemon-Curd-Füllung!
Seit meine Schwester vor Jahren aus Frankreich Macarons mit nach Hause brachte bin ich diesen kleinen luftigen süßen Leckerbissen hoffnungslos verfallen - für Macarons lasse ich jeden Kuchen und jede Schokolade sofort stehen!

Irgendwann dachte ich mir, man müsste die kleinen Dinger doch irgendwie selbst machen können und habe es dann einfach mal probiert! Die ersten Versuche waren dabei leider eher kläglich - entweder waren sie noch nicht richtig durch, sie sind oben drauf gerissen oder es haben die niedlichen kleinen Füßchen gefehlt.
Als ich vor zwei Jahren dann aber in Wien das ganz wunderbare Buch "Feine Macarons - Köstlichkeiten selbst gemacht von Anni Rigg gefunden habe, stand den perfekten Macarons nichts mehr im Weg!
Das Basisrezept aus dem Buch gelingt immer fast immer und die verschiedenen Kreationen schmecken einfach köstlich!
Zitronige Macarons mit Lemon-Curd-Füllung
Zutaten:
Macaron
200g Puderzucker
100g gemahlene Mandeln (unbedingt die blanchierten nehmen - dann werden die Macarons hübscher)
3 Eiweiss
Prise Salz
40g extrafeiner Zucker
gelbe Lebensmittelfarbe
3 unbehandelte Zitronen
180g Zucker
120g Butter
2 Eier (mittelgross)
so wird's gemacht:
- für die Macarons zunächst Puderzucker und Mandeln gut mischen
- danach das Eiweiss mit dem Handrührer schaumig schlagen und dann Teelöffel-weise den extrafeinen Zucker unterrühren bis die Masse Spitzen zieht und seidig-weiss glänzt. Wer mag kann jetzt die gelbe Lebensmittelfarbe unterrühren - dann sehen die kleinen Freunde noch zitroniger aus!
- mit einem Löffel die Zucker-Mandelmischung vorsichtig unterheben bis ein glatter Teig entsteht, der zäh vom Löffel fliesst
- Die Masse in einen Spritzbeutel gebe und dann in circa 3 cm großen Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech spritzen - wichtig ist genug Abstand zu lassen, da die Masse noch etwas breit läuft
- Die Bleche einmal kräftig auf die Arbeitsfläche schlagen, damit Luftbläschen entweichen können
- jetzt kommt der wichtigste und für mich meist schwerste Punkt: Geduld! die Bleche sollten mindestens eine Stunde stehen, so dass die Oberfläche der Macaron-Rohlinge antrocknet - nur so können die kleinen hübschen Füsschen entstehen! Die Macarons dürfen erst ein Blech nach dem anderen in den auf 180° vorgeheizten Ofen (Ober- und Unterhitze), wenn sie oben drauf nicht mehr kleben!
- für circa 10 min backen, bis die Macarons ein bisschen hochgegangen sind
- während dem warten auf die Macarons könnt ihr euch an die Lemon Curd machen:
- Dafür als erstes die Schale der Zitronen abreiben und dann die Zitronen auspressen
- Zitronensaft, Butter und Zucker auf einem Wasserbad solange rühren, bis die Butter geschmolzen ist
- die Eier gut verquirlen und dann unter ständigem Rühren unter die Buttermasse geben und so lang rühren, bis die Masse eine leicht Puddingartige Konsistenz hat- das dauert durchaus ein paar Minuten - also heissts hier wieder Geduld haben ;
- Wenn die Masse eingedickt ist, das Lemon Curd in Gläser füllen und kalt stellen - alles was ihr nicht für die Macarons braucht, schmeckt ganz vorzüglich aufs Brot
- zum Schluss immer 2 der Macaronschalen mit der Creme füllen - fertig!
habt einen wundervollen Sonntag!
eure Franzi
Mittwoch, 2. April 2014
Mangogugl mit weisser Schokolade und Himbeeren
Hallo ihr lieben,
endlich, endlich, endlich ist der Frühling auch so richtig in Witten angekommen! Genau pünktlich zur Geburtstagswoche! Nachdem ich Montag einen ganz wundervollen Tag mit vielen lieben Freunden und einem großen Picknick in unserem Garten hatte (und natürlich einem großartigen Geschenk, welches ich euch allerdings in einem eigenen Post vorstellen möchte), wurde Dienstag morgen noch flux der Backofen angeworfen - denn nicht nur ich durfte meinen Ehrentag feiern, sondern auch Markus, mein Dr.-Arbeits-Buddy! Und weil bei "Ich backs mir" bei tastesheriff im März geguglt wird und ich ein großer Gugl-Fan bin musste ich bei der Kuchenart nicht lange überlegen... Da sich im Kühlschrank noch eine Mango und ein Schälchen süßer Himbeeren tummelten, war schnell klar, wohin die Reise geht! Und damits schön saftig wird, gabs noch einen Schwups Joghurt dazu und schon konnte der Gugl in den Ofen!
Ich hab eine kleinere Form (15 cm) genommen und aus dem Restteig noch ein paar kleine Küchlein für die WG gebacken - schliesslich muss man ja vorkosten, nicht wahr? Außerdem gibts seit gestern eine neue Mitbewohnerin weil meine Lieblingslisa mir nichts dir nichts in Schweiz zum PJ verschwindet und die muss natürlich auch gebührend begrüßt werden!
endlich, endlich, endlich ist der Frühling auch so richtig in Witten angekommen! Genau pünktlich zur Geburtstagswoche! Nachdem ich Montag einen ganz wundervollen Tag mit vielen lieben Freunden und einem großen Picknick in unserem Garten hatte (und natürlich einem großartigen Geschenk, welches ich euch allerdings in einem eigenen Post vorstellen möchte), wurde Dienstag morgen noch flux der Backofen angeworfen - denn nicht nur ich durfte meinen Ehrentag feiern, sondern auch Markus, mein Dr.-Arbeits-Buddy! Und weil bei "Ich backs mir" bei tastesheriff im März geguglt wird und ich ein großer Gugl-Fan bin musste ich bei der Kuchenart nicht lange überlegen... Da sich im Kühlschrank noch eine Mango und ein Schälchen süßer Himbeeren tummelten, war schnell klar, wohin die Reise geht! Und damits schön saftig wird, gabs noch einen Schwups Joghurt dazu und schon konnte der Gugl in den Ofen!
Ich hab eine kleinere Form (15 cm) genommen und aus dem Restteig noch ein paar kleine Küchlein für die WG gebacken - schliesslich muss man ja vorkosten, nicht wahr? Außerdem gibts seit gestern eine neue Mitbewohnerin weil meine Lieblingslisa mir nichts dir nichts in Schweiz zum PJ verschwindet und die muss natürlich auch gebührend begrüßt werden!
Mangogugl mit weisser Schokolade und Himbeeren
Zutaten:
- 125g Butter (zimmerwarm)
- 125g Zucker
- 2 Eier
- 250g Mehl
- 1 Päckchen Backpulver
- 1 Prise Salz
- 75 ml Milch
- 75 ml Joghurt
- 1 reife Mango
- weisse Schokolade & Himbeeren zum dekorieren
So wird's gemacht:
- Backofen auf 160°C (Umluft) vorheizen
- Butter und Zucker mit dem Handrührgerät schön cremig rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat.
- Die Eier einzeln dazu geben und gut unterrühren, bis sie sich gut mit der Zucker-Butter-Creme verbunden haben
- Mehl, Backpulver und Salz gut vermischen und abwechselnd mit dem Joghurt und der Milch (beides auch am besten vorher mischen) unter Buttercreme rühren, bis ein zähflüssiger Teig entsteht
- Als nächstes wird die Mango geschält (ich nehme dazu immer einen Sparschäler). Danach schneide ich an beiden Seiten des Steins entlang 2 größtmögliche Stücken ab. Diese werden fein gewürfelt und ebenfalls unter den Teig gerührt. (den Rest des Mangokerns putze ich natürlich auch noch ab - wie gesagt, man muss ja vorkosten ;-) )
- Nun gehts auf in den Ofen - dazu die Gugl-Form zu 2/3 mit Teig füllen und den restlichen Teig auf Muffinförmchen verteilen (alternativ sollte der Teig auch für einen mittelgroßen Gugl reichen) - dann gehts für die ganze Kuchenfamilie für circa 30-45 min in den vorgeheizten Backofen. Die Backzeit ist abhängig von der Größe der Form - macht einfach mal eine Stäbchenprobe wenn der Kuchen schön golden aussieht und gut aufgegangen ist.
- Nach dem Backen den Gugl gut auskühlen lassen und mit weisser Schokolade und Himbeeren verzieren - FERTIG!
viel Spaß beim Backen
und genießt die Sonne!
eure Franzi
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